PAULA & THEO Das Buch

Erinnerungsausbruch

 

In den Tiefen des Bewusstseins sind alle Geschichten miteinander verbunden: Vergangenheit, Zukunft und Präsens treffen sich an bestimmten Punkten unseres Lebens und ermöglichen oder aber verhindern Entwicklung und inneren Frieden. Diesen Blogbeitrag schreibe ich aus meinem tiefen inneren Frieden und freue mich, wenn er Dich inspiriert.  Deine Lebensgeschichte einmal unter einem ganz anderen Aspekt zu betrachten und dann vielleicht sogar aufzuschreiben.

Mutterland

 

Was wäre, wenn Du einmal den Blick vollkommen von Dir weg hin zu Deiner Mutter wenden würdest? Was wäre, wenn Du einmal für eine Zeit die Rolle der Mutter von ihren Schultern, und auch von Deinen, nehmen würdest? Sie als Frau betrachten würdest. Ihre Geschichte wirklich kennenlernen würdest?

Für mich war das der Blick, der alles gedreht hat.

 

Ich konnte ein Kind sehen. In ihr. Traurig, verlassen, überfordert, entschlossen und tüchtig,  trotzend. Allen Widerständen. Die Ärmel hochgekrempelt, tief durchatmend und annehmend. Das, was eh nicht zu ändern ist. Das, was so weh tut, dass man das Gefühl dafür abstellt. Ein für allemal. Das, worauf es keine Antworten gibt. Also besser gar keine Fragen stellen.

Unkuschelig

 

So ist sie geworden. So wird man, wenn man Kind ist und niemand einen Kind sein lässt. Neugierig, offen, verspielt, verträumt, spontan, unberechenbar, freudig, frei. Dafür hatte es keine Zeit mehr gegeben. Keine Bereitschaft. Keinen Blick. Das war vielen Kindern so gegangen nach dem Krieg. Aber das machte es nicht besser. Weder für Paula noch für all die anderen Kinder. Die wuchsen und warteten. Auf einen Vater, der nicht mehr heimkam. Gemeinsam mit einer Mutter, die emotional und auch lebenstechnisch vollkommen überfordert war.

So war das

 

Die Lösung dieses Traumas konnte meine Mutter nicht bewältigen und ich habe ziemlich lange mitgetragen. Unbewusst Lebensschwere übernommen. Still und unbemerkt war ich in die Rolle der Mutter geschlüpft und sehr bemüht, meine eigene Mutter nicht zu belasten. Mit Dingen, die mich selbst tief bewegten. Was daraus folgte war eine Lebenserschöpfung. Dann habe ich den Blick gewendet.

In mein Mutterland geblickt

 

Diese Blicke habe ich in meinem Buch PAULA & THEO verarbeitet und die Geschichte vollkommen transformiert, leicht gemacht, was so schwer war. Die Schätze geborgen, die in einer solchen Geschichte verborgen sind.

So gesehen, haben sich die Blockaden in mir gelöst. Aus inneren Verboten sind innere Hinweisschilder geworden, die mir die Richtung weisen. Aus fragmentierten Gedanken und einem fragmentierten Lebensgefühl, ist ein ganzes Bild geworden. Eine ganze Geschichte. Eine Stimmigkeit. Und ein Gefühl von Ordnung und Frieden.

Meine Worte fließen

 

Und bewässern die trockenen Felder der unausgesprochenen Gefühle und Gedanken. Der nicht erzählten Geschichten. Der nicht gehörten Geschichten. So neu bewässert, öffnen sie sich wie magische Blumen, die endlich ans Licht streben dürfen. Verströmen einen ungeahnten Duft. Reinigen und klären die Luft und laden alles mit einer betörenden Energie auf. Verbinden, was unverbunden geblieben ist.

Es ist eine Art inneres Schweigen, was gebrochen wird, wenn man sich seiner Geschichte auf diese Art zuwendet. Es ist ein liebevolles Annehmen einer ganzen Geschichte, die sich oft so querstellt im eigenen Leben und scheinbar nichts als Hoffnungslosigkeit und Angst verbreitet. Dem Leben einen bitteren Beigeschmack gibt.

Einmal angesprochen und ausgesprochen, gehört und gefühlt, verwandeln sich dramatische Geschichten und zeigen, was noch in ihnen steckt: tiefe Weisheit, Spriritualität, feine Wahrnehmung und ein Weitblick und Tiefblick in menschliche Gefühle, Situationen und Beziehungen, eine Fähigkeit zu spüren, wo jemand steht in seinem Leben und was er braucht.

Wenn Du jetzt auf Dein Leben schaust und in Dir nachspürst, welche Geschichte in Dir möchte gerade erzählt werden? Wartet darauf endlich gehört zu werden. Endlich gelöst zu werden. Welche Geschichte Deiner Mutter kennst Du gar nicht, oder nur teilweise? Jetzt wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt zu fragen.

Ein solcher Austausch würde Eure Beziehung auf eine andere Ebene holen und vielleicht könnten dann die vermissten Gefühle sich endlich zeigen. Könnte vielleicht eine Liebe fließen, die bisher blockiert und gestaut im Körper zurückgehalten worden ist. All das kostet unglaubliche Energie, die könnte dann wieder zur Verfügung stehen.

Natürlich werden wir keine Geschichte rückblickend verändern. Aber wir werden so einen neuen Blick wagen. Auf diese alte Geschichte. Das wird sie verändern. Grundlegend. Staunend und überrascht werden wir mit unserer unerschöpflichen Kreativität neu verbunden. Das macht irgendwann nur noch Spaß und man schenkt sich selbst dem Leben neu.

 

In PAULA & THEO habe ich die Komplexität des Lebens heruntergebrochen auf eine pure Geschichte, die leise aber kraftvoll ihr wahres Potential zur Verfügung stellt. Erst öffnen wir das Buch und dann öffnet das Buch uns.

Wie in einem Zeitraffer erleben wir die Geschichte von PAULA & THEO, fühlen uns wohl und geborgen darin, können unsere eigene Geschichte gedanklich mit einweben und uns so einen Weg öffnen. Für Heilung, Transformation, Integration. Ein tiefes Durchatmen, vielleicht? Luft holen, nach dem langen Atem anhalten. Durchatmen. Den eigenen Platz im Leben wirklich einnehmen.

Es gut sein lassen. Dieses Leben und sich selbst darin. Einverstanden sein.

 

PAULA & THEO sind auf Recyclingpapier gedruckt. Das Format ist 15×15 und es sind 100 Seiten. Einseitig bedruckt. Jedes Wort, jeder Satz hat Raum um sich. Jedes Bild steht für sich. Die Geschichte atmet.

PAULA & THEO kommen nicht allein. Sie haben mir vorgeschlagen ein ganz besonderes Zweitexemplar mitzugeben. Es besteht aus 50 vollkommen leeren Seiten. Hat keinen Titel. Ist aufnahmebereit für Deine Geschichte. Für den Teil, den Du bereit bist zu erzählen. Jetzt!

Auch dieses leere Buch sollte nicht einfach so dabei sein. Wir haben uns überlegt, die Elemente aus meiner Geschichte  wie eine Grundsubstanz für Deine Geschichte als Etiketten drucken zu lassen. Quasi eine erste Farbe, eine erste Form, die Dir vielleicht das Anfangen erleichtert.  Schon etwas Farbe ins Spiel bringt. Eine erste Form.

Hier siehst Du mein fabulöses Trio:

 

Zu diesem Trio geselle ich mich noch dazu und  gemeinsam bewegen wir uns in einem geschützten und sicheren Rahmen durch die Themen, die in Deiner Lebensgeschichte gehört werden wollen. In Bezug auf Dein Familiensystem und besonders in Bezug auf das Leben Deiner Mutter.

 

Was wurde nicht ausgesprochen oder angesprochen?

Was wurde nie wirklich gelöst?

Was wurde weitergegeben an Dich?

Was trägst Du aus Deiner Muttergeschichte mit Dir durchs Leben?

 

Dafür gibt es Raum und Zeit und Energie. 8 Wochen lang für 4 Frauen, die bereit sind endlich ihre Geschichte zu lösen, das darin enthaltene Potential erkennen und damit beginnen, es auch zu nutzen. Für sich selbst und nicht gegen sich selbst.

Es wird ein liebevoller, aber auch klarer und scharfer Blick sein, auf die Wege, die Du gegangen bist, die Beziehungen, die Du eingegangen bist, die Orte, an denen Du gelebt hast und lebst, den Beruf, den Du gewählt hast. Was auch immer sich zeigen mag, wird sich zeigen!

Und wir werden Verbindungen herstellen zu dem Leben und Erleben Deiner Mutter. Ihre Geschichte wird erzählt und gehört. Danach beginnen wir eine neue Geschichte zu schreiben, die noch vollkommen unbekannt ist. Sich aber unterwegs entwickeln wird und zeigt.

Du findest Deine Worte, Du entwickelst Deine Sprache und Du spürst Deine Stimmigkeit darin. Es stellt sich ein Frieden in Dir ein. Eine neue innere Ordnung. Neue Worträume. Warm und liebevoll. Ehrlich und kraftvoll. Alles, was Du berührst und alles, was Dich berührt wird von einer Energie getragen sein, die Deine Verbundenheit und Deine Wahrheit atmet.

4 Frauen unterwegs mit mir als Guide

8 Wochen Deine Lebensgeschichte transformieren

1 neue Geschichte schreiben

Eine neue Lebensgeschichte beginnen. Gefüllt mit Deiner Weisheit und Deinem Wissen, Deiner Spiritualität und Seelenkraft aus Deiner transformierten Geschichte.

Wir starten mit unserer Reise gemeinsam am 8. August mit einem Onboarding ZOOM Call um 18:00. Die Reiseunterlagen sende ich Dir vorher zu, so daß wir vorbereitet starten können.

Insgesamt werden wir 2 Retreattage online miteinander arbeiten. Jeden Monat einen kompletten Tag gemeinsam sein. Drei Etappen wird es an jedem Tag geben. Dauer jeder Etappe ca. 1,5h. Daraus leiten sich 2  ZOOM Calls pro Monat ab, die ca. 1,5h Stunden jeweils dauern dürfen.

Wenn Du spürst, daß das für Dich jetzt richtig ist, dann freue ich mich auf ein Gespräch mit Dir. Bis 1. August ist eine Anmeldung möglich. Danach schließe ich die PAULA & THEO Türen auf unbestimmte Zeit.

Wenn Du einen der 4 reservierten Plätze einnehmen möchtest, dann freue ich mich auf ein informatives persönliches Gespräch mit Dir. Hier ist der LINK zu meinem Kalender. Bis 1. August nehme ich Termine und Buchungen sehr gerne an:

https://www.go-impuls.com/kalender/

Deine Investition: 1800 € +21%IVA ( falls Du dieses Angebot als Unternehmerin in Anspruch nehmen willst, entfällt die IVA und es gilt das reverse charge Verfahren )

Dies ist ein einmaliges Angebot an Dich. Ein Geburtstagsangebot zur Feier dieses Buches und zur Feier dieses Lebens. Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

Jetzt gibt es noch eine Überraschung, denn ich habe mir vorgenommen, den Preis nach der Anzahl der Worte in diesem Blogpost zu berechnen. Mit dem Ausrufezeichen hinter: „Ich freue mich, wenn Du dabei bist!“ waren es 1400 Worte. Das heisst, wenn Du in dieser Runde dabei bist, berechne ich 1400 € +21%IVA.

Also GO!

PAULA & THEO Wie alles begann

Die richtige Paula & Der richtige Theo

„Man gräbt nicht in der Vergangenheit.“

Das hatte meine Mutter zu mir gesagt, als ich sie gebeten habe, mir etwas über sich selbst und ihren Vater zu erzählen. Ich brauchte nicht lange für eine Antwort. Die war so klar in mir, dass ich ihr sagen konnte:

“ Aber die Vergangenheit gräbt in mir.“

 

Sie muß das verstanden haben, denn es dauerte nicht lange und sie begann eine Art Erinnerungstagebuch zu schreiben. Ich spürte aus den Zeilen heraus, wie sie die Ärmel hochgekrempelt hatte und sich zurückversetzte. Es ist ihr nicht leicht gefallen und was ich zu lesen bekam, das war so warm, verbunden und liebevoll, wie nur ein Kind über den Vater oder die Mutter schreiben kann.

Es war die 10 jährige Paula, die das schrieb … wahrscheinlich für sich selbst.

Auch.

 

Sie hat darin so genau beschrieben, was sie gemeinsam erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und wie es zu Hause zugegangen ist. Sie lebte mit ihren Eltern bei der Großmutter und es gab eine Reihe von Geschwistern, die regelmässig dort waren.

Ich konnte den Kaffee riechen, den Hefezopf schmecken und die Unterhaltung leise hören. Es war eine heile und muntere Welt. Zumindest in ihren Beschreibungen. Mein Großvater war technischer Zeichner in Rheydt bei Schorch. Erst bauten sie Motoren für Zuckerzentrifugen, dann bauten sie Kriegsmaschinen.

Den Grund, warum mein Großvater freiwillig an die Front gegangen ist, den habe ich nie erfahren. Für ihn und Paula ging damit aber die Zeit der Unbeschwertheit zu Ende. Erst kam er mit einem Lungensteckschuß aus dem Lazarett nach Hause. Dann kam er gar nicht mehr heim. Das konnte Paula nicht verstehen und im Grunde konnte das niemand verstehen.

Kümmern musste sie sich dann um ihre Mutter, die so traumatisiert war, das sie die Rollen einfach tauschen mussten. Der Krieg hatte beide an einen neuen Platz gestellt. Paula wurde die fürsorgliche Mutter, während die Mutter zum bedürftigen Kind geworden war.

Tüchtig, das war sie. Paula klaute Kohlen von den Waggons, die im Rheydter Bahnhof langsam einfuhren, tauschte auf dem Schwarzmarkt und funktionierte. Im Grunde bis sie mit 69 Jahren an Krebs starb. Das wiederrum konnte ich nicht verstehen.

Die erwachsene Paula hatte einen Baum.

 

Auf einem unserer gemeinsamen Spaziergänge hat sie ihn entdeckt und mit weit offenen Armen begrüsst. Es war eine alte Buche auf einem Hügel in Perchting bei München. Ich hatte meine Mutter noch nie einen Baum umarmen gesehen. Das war irgendwie erst komisch, dann magisch. Dann wurde meine Mutter krank. Da war der Baum für mich so etwas wie ein Ratgeber und Tröster und wir haben viele  intensive Gespräche geführt.

Bei näherer Betrachtung war mir irgendwann ein Walauge aufgefallen.

 

Auf der Rinde von diesem Baum, den ich begonnen hatte Theo zu nennen. So hatte mein Großvater geheißen. Mit Theo erlebte ich dann in Gedanken all die wunderbaren Dinge, die meine Mutter in ihrem Erinnerungstagebuch beschrieben hatte.

Es wurden heilsame Zeiten dort bei Theo.

 

Nur meine Mutter wurde nicht mehr gesund und ich musste sie viel zu früh gehen lassen. Aus meinen Erlebnissen dort an diesem Hügel mit dem Baum und den Erinnerungen meiner Mutter, ist ein Buch geworden. Eine magische Reise wird darin beschrieben und ein Glück, das am Ende dieser Geschichte doch ein Kreis geschlossen werden kann, den das Leben so machtvoll unterbrochen hat.

Es ist Frieden, der sich einstellt, wenn eine Geschichte transformiert wird.

 

Es ist Kraft, die erwächst aus ihr, wenn sie ihr konstruktives Potential zeigen und entwickeln darf. Es ist die langersehnte Ordnung im eigenen Leben, die sich wohltuend ausbreitet im gesamten Körpersystem. Es ist tiefes Einverstandensein mit allem was ist. Auch wie man selbst ist. Auch was man selbst tut und denkt und fühlt.

Stimmigkeit und Ankommen stellen sich natürlich ein. Die eigene Lebensspur entfaltet sich während man geht und die Erschöpfung aus einer ungelösten Geschichte verwandelt sich in eine Kraft und Leidenschaft, die alles berührt und verändert.

Die Erfahrungen, die ich während meines gesamten Transformationsprozesses gesammelt und gewonnen habe, die gebe ich heute weiter in meiner Arbeit als Life Story Mentorin. Es muss nicht mehr Jahrzehnte dauern, die eigene Geschichte zu heilen. Das weiss ich heute und setze das um.

Meine gesamten Ausbildungen hatten diese Arbeit zum Ziel. Zunächst vollkommen unbewusst, dann immer mehr bewusst bin ich in mein Potential gewachsen und tue das immer noch. Jahrzehntelang habe ich zugehört, Verbindungen hergestellt, Neutralität geübt, Wahrnehmung geschärft.

Zahlreiche hervorragende Therapeutinnen und Mentorinnen haben mich auf diesem Weg begleitet. Das Buch, das ich in dieser Woche in meinen Händen halten werde, ist die Essenz aus der Auseinandersetzung mit der Geschichte meiner Mutter.

Ich bin quasi ihre Biografin und Erzählerin. Aus allem, was sie mir geschrieben hat, ist ein Bild geworden und aus diesem Bild habe ich eine fantastische Geschichte geschrieben, die ein unvorhergesehenes Ende hat. Mehr verrate ich an dieser Stelle noch nicht.

Es ist eine leise, kleine Geschichte geworden, die das innere Kind sofort spürt.

 

Für mich ist es wichtig geworden, meine eigene Geschichte zu erzählen, sie zu teilen und so Anker zu schaffen, für andere Geschichten, die sich damit verbinden und wir so in eine neue Geschichte wachsen können und auch sollen.

Das innere Schweigen wird so gebrochen und es muss nichts mehr zurückgehalten werden. Kein Gefühl, kein Gedanke, kein Wort. Ehrlich mit sich selbst sein. So könnte man das nennen. Und diese Ehrlichkeit in einer Haltung nach aussen tragen.

Wenn Du Lust hast, dann lade ich Dich ein am 22. Juli um 18:00 in meinen Zoom Raum zu kommen. Paula & Theo habe ich auch eingeladen und wir werden gemeinsam ein Stück meines Weges mit Dir teilen. Hier ist der LINK für die kostenfreie Teilnahme:

https://us02web.zoom.us/j/88396684418?pwd=eVdScmNid2RIYXVOa3JuS2ZmVjVHQT09

Paula & Theo haben schonmal den sommerlichen Tisch gedeckt

Vielleicht spürst Du in Dir selbst auch eine Geschichte, die darauf wartet erzählt zu werden. Darüber könnten wir sprechen … am Donnerstag ab 18:00.

Für mich schließt sich gerade ein großer Kreis und setzt eine ungeahnte Energie und Freude frei. Die teile ich gerne mit Dir!

Gudrun

 

CORONA und die Zugehörigkeitsschleuse

Drinnen oder Draussen … wer entscheidet eigentlich, ob man dazugehört oder eben nicht? Wer stellt dafür die Kriterien auf und achtet auf deren Einhaltung? Für wen sind diese Kriterien eigentlich gemacht und für wen sind sie wichtig? Zugehörigkeit ist eine der zentralen, wenn nicht die zentrale Bedingung im Leben aller Kreaturen. Auch für uns Menschen. Es hat lebensbedrohliche Konsequenzen, wenn wir nicht dazugehören.

Wir sind bei Blogartikel n° 9 meiner Serie über die Krisenkraft der Kriegsenkelinnen.

„CORONA und die Zugehörigkeitsschleuse“ weiterlesen

CORONA und das Energiekorsett

Als Korsett (von französisch corset, ursprünglich Diminutiv von altfranzösisch cors „Körper“) wird ein steifes, zur Unterkleidung gehöriges Kleidungsstück bezeichnet, das eng am Oberkörper anliegt und diesen der jeweils geltenden Modelinie entsprechend formen soll. Das habe ich bei Wikipedia gefunden.

Der perfekte Einstieg heute in Blogartikel n° 8 meiner Serie über die Krisenkraft der Kriegsenkelinnen.

12 Wochen 12 Beiträge 12 Themen rund um Kraft und Lebenskompetenz und das Ankommen in der eigenen Lebensspur in Krisenzeiten wie diesen gerade, als Kriegsenkelin

Heute Thema n°8

Das Energiekorsett

 

Bei dem Energiekorsett, über das ich schreiben möchte, handelt es sich nicht um ein wirkliches Kleidungsstück. Trotzdem ist die Wirkung auf den Menschen identisch:

Entsprechend der geltenden Modelinie/Gedankenlinie/Haltungslinie nicht allein den Oberkörper formend und anpassend, sondern den gesamten Menschen mit seinen Werten, Potentialen, Gefühlen, Gedanken, Vorstellungen in eine ganz bestimmte Form bringen. Atemluft kann, wie bei einem richtigen Korsett auch bei diesem Energiekorsett nicht frei fließen.

 

Die Folgen sind heute bekannt.

 

Was meine ich also mit einem Energiekorsett?

Wenn ich zurückdenke an meine Kindheit, dann höre ich meine Mutter ziemlich energisch sagen: „Jetzt halt aber mal die Luft an!“ Sie sagte das immer dann, wenn ich außer mir war, vor Begeisterung, vor Vorfreude, vor Neugierde, vor lauter Lebenslust. Sie ertrug das nicht so gut. Sie empfand das als maßlos … übertrieben!

Spontan ging bei ihr einfach nicht.

 

Und wenn spontan, dann nur, wenn sie vorbereitet war. Das war dann mehr so eine geplante Spontanität. Das betraf auch Bewegung. Kontrolliert, ja! Aber frei und ungezähmt, nein. Ich durfte nie so schnell laufen, wie ich wollte. Ich durfte nie in Ecken kriechen, in die meine Mutter nicht kam. Ich musste versuchen mich zu zügeln, obwohl ich voller Energie steckte, die einfach so raus wollte. Erst machten das meine Eltern, dann machte ich es selbst mit mir.

 

Mich zügeln

 

Tatsächlich hatte ich als kleines Mädchen eine Art Geschirr um, wenn wir unterwegs waren. Es war mit Filz gepolstert und vorne drauf, da war ein Hirschkopf.  Die Zügel hielten meine Eltern in der Hand.ich war nicht wirklich eine Ausnahme.

Wenn man das Zügeln lange genug betreibt, dann entwickelt sich wie von selbst so ein Energiekorsett. Es kommt wenig Energie raus und es kommt wenig Energie rein. In den eigenen Körper. So empfindet man irgendwann immer weniger, vor allem für sich selbst. Man spürt nicht mehr, wann genug ist, wann es reicht, wann es Zeit wird aufzutanken. Ruhig zu werden. Still zu werden.

Einer geht noch … ist das Motto

 

Wir befinden uns dann in einer Spirale. In der geht es abwärts und wenn man nicht aufpasst, dann geht es so weit abwärts, dass nichts mehr geht und man in etwas landet, was überhaupt nicht mehr zu kontrollieren oder regulieren ist. Das Körpersystem steigt aus und wir landen in einer Art dunklem Käfig.

Kein Licht am Ende von keinem Tunnel. Man ist der Tunnel und das Leben fühlt sich nach gar nichts an. Diesen Zustand gibt es in unterschiedlichen Stufen. Er zwingt uns zum Stillstand. Die alltäglichen Routinen rücken in den Hintergrund und langsam beginnt man aufzugeben. Den Widerstand gegen sich selbst. Lässt los von allen Erwartungen, von jedem Druck und jeder Spannung.

 

Langsam beginnen wir zu spüren, wer wir wirklich sind, wer wir wirklich waren, denn die zurückgehaltene Energie, die ist nicht weg.

 

Sie ist immer noch in uns. Wie in einer Energiekapsel. Verschlossen. Es ist der Zustand des NICHTS, der diese Kapsel langsam öffnet. Erst vorsichtig, dann immer kraftvoller werden wir von einer ungeahnten Energie durchströmt.

Der ganze Körper wird geflutet mit eben dieser zurückgehaltenen Energie, die endlich frei fließen darf. Nichts hält sie mehr zurück, denn einmal geöffnet, lassen sich die Energiekapseln nicht mehr schließen. Wir sprudeln wieder aus unserer eigenen Quelle und stecken damit unser Umfeld an.

 

Das Energiekorsett ablegen und aus der zurückgehaltenen Energie schöpfen, das ist also meine Krisenkraft n° 9 als Kriegsenkelin.

 

 

Sie wird verstärkt aktiviert in Krisenzeiten. Dann, wenn nichts mehr läuft wie gewohnt, wenn wir uns neu einstellen müssen auf eine bisher ungeübte Situation. So, wie jetzt in Corona Zeiten, wir vollkommen aus dem gewohnten Rhythmus geworfen sind und uns und unser Leben neu definieren und gestalten dürfen und sollen und auch müssen.

Manchmal fehlt die Antriebsenergie, die Startsubstanz für diesen tiefgreifenden Wandel. Wir wissen nicht wo wir anfangen sollen und ob wir überhaupt anfangen können vollkommen neu zu denken, zu fühlen, zu entscheiden. Für mich ist diese Krise wie ein Sprungbrett in ein Leben, das ich nochmals neu und nach meinem Potential gestalten kann und will und werde.

Ich begleite Menschen auf ihrem Weg in ihre ganze Geschichte. Ich zeige die Wege, wie man aus der eigenen Geschichte Kraft schöpfen kann und wie es sich dann anfühlt das Leben.  Ganz mit sich selbst verbunden hat man plötzlich genug Energie zur Verfügung für alle Pläne und Entscheidungen.

Eine neue Lebeleichtigkeit entwickelt sich und es gibt keinen Grund mehr sich selbst zurückzuhalten. Beziehungen entwickeln sich in eine neue Richtung, Entscheidungen werden getroffen im Einverständnis mit dem eigenen Umfeld und Konflikte werden friedlich ausgetragen. Es entsteht eine neue Ordnung. Erst in einem selbst und dann um einen.

Für mich sind Worte die Schlüssel, die einen solchen Prozess auslösen. Zuckersüße & bitternötige Worte, die die Gedanken auf Neuland lenken. Die ungewohnt sind, ungeübt. Worte, die öffnen. Innenräume. Meine Wort Patisserie ist vor Corona entstanden, aber sie ist heute ein zuckersüßer Segen.

Es sind 5 von mir gesprochene Impulse, die Du täglich für eine Neuausrichtung Deiner Gedanken in Dein Mailpostfach geschickt bekommst. Sie drehen Deine Aufmerksamkeit in eine neue, andere Richtung. Es ist, als ob Dein Blick eine Facette dazu bekommen würde.

Du kannst sie kostenfrei kennenlernen und Dich von mir auf diesen eigenwilligen Geschmack bringen lassen. Eine Woche lang verführen Dich sanft gesprochene Worte in neue Gedankenwelten. Hier ist der LINK für Deine Buchung, die vollkommen kostenfrei für Dich zur Verfügung steht: