Annäherung & Der Preis der Anpassung

An·pas·sung /Ánpassung/ Substantiv, feminin [die]

  1. das Sicheinstellen auf jemanden, etwas; das [Sich]einfügen, Angleichen
    Wörterbuch
    Definitionen von Oxford Languages

 

Anpassung, Abhängigkeit, Abstand, Nähe und Distanz

 

Wenn Du Dein Leben einteilst in Etappen von 20 Jahren, welche Anpassungen erinnerst Du besonders? Wie wurden sie in Dein Leben eingebracht? Und wie wirken sie sich bis heute aus?

Anpassung war und ist nach wie vor eines der brisanten Themen in unserem Leben. Wieviel Anpassung ist gesund? Wo ist sie unvermeidbar? Wem dient sie?

Für mich haben sich die  Begriffe „Nähe“ und „Distanz“ mit einer Brisanz neu zu diesem Thema dazugesellt und in unser aller Leben integriert , wie ich mir das  nicht vorstellen konnte. Abstand war unser kollektiver und ständiger Begleiter und dieser Abstand hat weite Kreise gezogen.

Wir konnten im Aussen erleben, was im Inneren schon lange vollzogen worden ist: Unsere Distanz zu uns selbst. Unserem wahren Wesen, unseren wahren Gefühlen unserer wahren Existenz, unserer wahren Liebe. Für alles, was ist!

Aus diesem Abstand entsteht jetzt eine neue Art Nähe und überall erlebt man Menschen, die begonnen haben, sich selbst und ihr Leben neu zu erforschen und dann auch neu zu gestalten. Es ist eine neue Art Aufbruchstimmung entstanden, eine innere Neupositionierung. Es geht um die eigene Wahrheit und wie wir sie zum Ausdruck bringen. Es beginnt ein Weg hin zu wahrer Liebe für sich selbst und das Leben.

Über einen solchen Weg habe ich vor einigen Jahren einmal für eine Kundin eine persönliche Impulsgeschichte geschrieben. Es ging darin um die Frage, wie sich die Türen zu wahrer Liebe öffnen. Es ging um den Weg, den es braucht um zu erkennen, dass wir diese Liebe immer in uns tragen und es darum geht, nicht mit dem Kopf sondern mit dem Herzen diese eine innere Türe zu öffnen.

Wir uns nicht auf sie zubewegen müssen sondern anhalten sollten, damit sie sich zeigen kann. In ihrer ursprünglichen Form. Ihrer ungezähmten und wilden, unangepassten Form.

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Wenn ich durch das Wort Anpassung gedanklich gehe, dann habe ich das Gefühl durch sämtliche Anpassungsvorgänge geführt zu werden, die ich je erlebt habe. Sie laufen in mir nocheinmal, einem Blitzlichtgewitter gleich, ab. Jeden einzelnen Prozess durchlaufe ich in Bruchteilen von Sekunden bevor ich darüber schreiben kann,  bevor die Worte wirklich fließen und auch meine Gedanken in Fluß kommen. Ich über all diese Erfahrungen in einer neuen Form schreiben kann. 

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In einer transformierten, unangepassten, ungezähmten Form schreiben, was mein Herz aktuell bewegt, was uns alle aktuell bewegt und wieviel Anpassung wir jetzt ablegen dürfen und wieviel Distanz zu uns selber wir jetzt überwinden dürfen und wieviel Nähe wir zu uns selbst jetzt herstellen dürfen.

Und diese neue Nähe die gelingt nur, indem wir von etwas anderem Abstand nehmen

 

Nämlich von dem was uns vorher diese ganze Anpassung abverlangt hat und wir gehen in Distanz zum System. Unserem verinnerlichten System. Wir erlauben uns, es Abschnitt für Abschnitt abzuschalten. Alle darin gespeicherten Informationen und Strukturen, die wir in uns aufgenommen und umgesetzt haben, nach denen wir solange gelebt haben. Und indem wir den Abstand zu diesem System einnehmen, bekommen wir eine neue Nähe zu uns selbst. 

Zu unseren wahren Gefühlen und Gedanken und zu unserer wahren Haltung uns selbst und unserem Leben gegenüber. Und das ist die Zeit jetzt in der wir diese Prozesse alle durchlaufen können und auch werden, und bekommen so eine ganz neue Agilität, eine ganz neue Flexibilität. Innerlich lösen sich die alten Schichten, die wir Schicht für Schicht abschütteln.  Es entsteht ein neuer Atemraum und ein neuer Blick auf uns selbst und die Welt. Wir spüren wie wir mit dem Moment verbunden sind und wir uns darin vollkommen neu abbilden dürfen.

Es scheint, als würde unsere Regenerationsfähigkeit damit einen neuen Höhepunkt erreichen. Wir erleben mehr Energie und mehr Freude. Werden liebevoller und gelassener. Offener und transparenter.

Wir fühlen uns verbunden mit einem ganz neuen Informationsfeld und wir spüren auf einmal wieviel Nähe in uns und um uns ist. Zu der wir vorher keinen Zugang hatten. Und darum geht es in dieser Zeit.

Wir werden wahrer und wahrer

 

Mit jedem Moment wo wir diese systematische Anpassung ablegen und eine vollkommen neue Freiheit in uns etablieren.  Wir uns Gedanken erlauben, die noch vor Kurzem undenkbar waren.

Impulsgeschichten von Go impulse weiten den Blick und öffnen den Weg für neue Möglichkeiten das Leben zu betrachten und zu erleben. Impulsgeschichten, die Räume öffnen von Gudrun Otten persönlich geschrieben
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Was nicht bedeutet, dass wir egoistischer, rücksichtsloser werden, das wir uns immer noch mehr beweisen müssen, sondern genau im Gegenteil: Der Beweis ist unsere Existenz. Wir sind da. Unser Sein braucht keinen Beweis und wir gehören unmittelbar zu dieser Welt. Wir gehören natürlich zu allem. Wir sind Teil von allem und alles ist Teil von uns.

Wir gehen aus der Anpassung in die Annäherung

 

Lösen Abhängigkeiten ab, die uns unsere Ressourcen verwässern, die uns träge machen und uns das Gefühl einer müden Sattheit vermitteln. Wir werden wacher für das Leben und für uns in diesem Leben. 

Wir wählen neu

 

Und wir spüren ein Kollaborieren mit der Unsicherheit, dem Nicht-Wissen, mit der Ungewissheit und aus dieser Kollaboration entstehen vollkommen neue Projekte und Perspektiven. Die Möglichkeiten fließen uns zu und der Kampf hört auf. Der Kampf um die Existenz, um das Gesehen werden, um das Wahrgenommen werden, um die eigene Bedeutung und Wirksamkeit. Es ist alles Eins, wir sind und aus uns wird. 

Wir haben in einer perfekten Illusion gelebt und die löst sich auf.

 

Es bleibt nichts mehr von dem was wir uns vorgestellt haben, was uns vorgestellt wurde als das Richtige, das Wahre, das Wirkliche. Wir sind das Wahre, das Richtige und das Wirkliche. Mit all unseren ganzen Ecken und Kanten dem ganzen Unwägbaren, dem Unsicheren und allem was darin aus dem Unbekannten entsteht.

Wir sind der rote Faden nach dem wir überall suchen.

 

Dem wir so gerne folgen würden, wenn wir ihn nur finden würden. Wir sind genau die Quelle nach der wir überall forschen, deren Anschluss wir so sehr vermissen. Ja, und wir sind das Eine aus dem alles fließt, weil wir am Ende des Tages göttliche Funken sind. Wir kennen nicht genau die Quelle aus der wir geschöpft wurden, aber wir spüren die Verbindung zu ihr, als etwas Größeres als wir selbst sind.

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Mit dieser Verbundenheit sind wir in der Lage einen vollkommen neuen Umgang mit unseren Fähigkeiten und Gaben zu pflegen und sie auf eine vollkommen neue Art in die Welt einzubringen. Es wird nichts mehr erzwungen, gedrängt oder gefordert. Kein Beweis konkurriert mit unserer Originalität. Die Vergleiche hören auf, der innere Druck lässt nach und wir schwingen uns ein in einen eigenen Rhythmus, der anderen Gesetzmäßigkeiten folgt.

Eine meiner Special LAB Kundinnen, die Social Media Expertin Ingrid Eckel hat es für mich auf den Punkt gebracht:

„Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern – Gudrun Otten war die Erste in einem ihrer wundervoll-liebevollen SpringLABs, die mich auf die Idee brachte, dass meine Schwächen meine Stärken sein können.

 

Diese Aussage hat tatsächlich mein Leben verändert. 

 

Als ich zu Gudrun kam, sah das nämlich so aus:
Ich verzweifelte daran, dass meine Bedingungen es nicht zuließen, all die Marketingmaßnahmen durchzuführen, die ich machen sollte.
Ich verzweifelte daran, dass all die Marketingmaßnahmen, die ich schaffte, kaum zu Ergebnissen führten.
Ich verzweifelte daran, dass ich irgendwie komplett falsch in diesem System zu sein schien.
Dieser Perspektiv-Wechsel hat mich seither begleitet und dazu geführt, dass ich alles Äußere in Frage stelle und nichts als gegeben hinnehme.
Das, was mich früher verzweifeln ließ, habe ich für mich passend gemacht.
Nun ist es egal, ob ich Kinder habe und nur bis 13 Uhr arbeiten kann, weil Arbeiten auch anders geht (ohne Hustle).
Es ist völlig irrelevant, was common Sense im Marketing ist, weil es IMMER auch für mich passende Wege gibt.
Seitdem fühle ich mich nicht mehr falsch im System, weil ich mein eigenes System kreiert habe, indem ich alle meine vermeintlichen Schwächen in meine absoluten Stärken gewandelt habe.
Gudrun, vielen Dank dafür! Das wollte ich Dir schon lange einmal sagen“ 

 

Kommen wir jetzt nochmal zu meiner Anfangsfrage:

Wenn Du Dein Leben einteilst in Etappen von 20 Jahren, welche Anpassungen erinnerst Du besonders? Wie wurden sie in Dein Leben eingebracht? Und wie wirken sie sich bis heute aus?

Welche Anpassungsleistungen bist Du nicht mehr bereit zu erbringen und was ist nötig, um sie abzulegen? Bist Du bereit die Konsequenzen zu tragen und welche Tragweite kann das haben?

1. Wenn Dich diese Fragen ins Nachdenken gebracht haben, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten: Du beginnst systematisch zu erforschen, was Du bereit bist abzulegen und beginnst damit in kleinen Schritten. Es könnte z.B. Deine Grenzen betreffen. Du beginnst einmal zu beobachten, wann Du Deine eigenen Grenzen spürst und wann Du zulässt, dass andere sie niederreißen. Was geschieht da? Wie fühlt sich das an? Was kannst Du aktiv tun, um Deine eigenen Grenzen besser zu schützen? Probier es aus und schreib mir gerne, was Du bemerkt hast. Vielleicht inspiriert Dich der Text hier unten neu und anders.

Ich habe ihn geschrieben für einen besonderen Tag, den ich sicher auch wieder im September anbieten werde: Ich habe ihn Anderstag genannt. Es ist eine Reise. Einen Tag lang. In die eigene innere Seelenlandschaft.

2. Du hast Lust mit mir gemeinsam zu forschen und wirklich Veränderungen in Dein Leben zu integrieren. Du spürst, dass Dein innerer Druck ein Maß überschritten hat, das Du bisher akzeptiert hast und Du bist müde, mürbe und antriebslos. Dein Modus ist das Funktionieren. Wir nutzen den Herbst für ein tiefes Loslassen und ich zeige Dir die Wege, die Dich an Dich selbst neu annähern. Dir ein vollkommen neues Lebensgefühl und eine veränderte Energie zur Verfügung stellen. Dich in Deine wahre Kraft führen. Es ist meine Essenz, die ich über den Sommer aus meinen gesamten Erfahrungen zusammengestellt habe. Darin gibt es 4 Betarundenplätze und hier findest Du mehr Informationen: https://www.go-impuls.com/annaeherung/

Mein persönliches Transformationspoème 2022

3. Du buchst Dich in mein Special LAB ein und wir verbringen eine gemeinsame Woche in meinem Summer LAB. In diesem Sommer geht es dort um das tiefe Eintauchen in die eigene Fülle des Lebens. Schau gerne hier vorbei und erfahre, was Dich erwartet: https://www.go-impuls.com/special-lab/

Aus dem Vollen schöpfen

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit bis hierhin und ich freue mich über Deine Gedanken und Kommentare unter diesem Beitrag sehr!

Gudrun

P.S.: Ach ja, der Preis der Anpassung. Das ist Dein Lebensgefühl, Deine Lebeleichtigkeit, Deine Spontanität und Deine Neugierde. Dein Humor und Deine Wahrheit. Deine Intuition. Dein ehrliches Lachen. Deine wahre Schärfe. Dein Witz und Deine Erotik. Deine eigene Art zu SEIN.

 

Annäherung & Distanz

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Wie beginnt Annäherung? Wie spüren wir Distanz?

In den letzten Jahren waren die Themen „Nähe“ und „Distanz“ mit einer Brisanz in unsere Leben gekommen, wie wir uns das wahrscheinlich nicht vorstellen konnten. Abstand war unser ständiger Begleiter und dieser Abstand hat weite Kreise gezogen.

Wir konnten im Aussen erleben, was im Inneren schon lange vollzogen worden ist: Unsere Distanz zu uns selbst. Unserem wahren Wesen, unseren wahren Gefühlen unserer wahren Existenz, unserer wahren Liebe. Für alles, was ist!

 

Wenn sich etwas grundlegend verändert, dann spürt man zunächst nicht, was es bedeuten würde. Was daraus entsteht und wie es sich in das eigene Leben überträgt. Heute, mit etwas Abstand betrachtet, kann ich für mich schon mehr Aussagen machen. Die möchte ich hier mit Dir teilen.

Es sind 3 unterschiedliche Arten von Abstand

 

Der erste Abstand, den ich erlebt habe in dieser ganzen Zeit seit 2020, das war der Abstand zur Normalität. Meine erste Beobachtung für mich dazu war ein Gefühl der Erleichterung. Das klingt paradox und ist es wahrscheinlich auch. Ein Ausnahmezustand ermöglicht einen Stillstand, den wir alle gebraucht haben. Eine Pause. Es fühlte sich natürlich an. Gefühlt leben wir alle in einem linearen Leben und das zyklische Kommen und Gehen ist einer Art Rausch gewichen. Wir kommen zum zweiten Abstand.

Dem Abstand zum Rausch. Eintauchen in ein vollkommen unerwartetes und ungewohntes Gefühl für sich selbst in diesem Leben.

 

Das kollektiv. Der Verstand hat bei solchen Ereignissen keine Chance. Für mich war körperlich spürbar, wie dringend ich diese Pause gebraucht habe und wie mein Körper endlich loslassen konnte. Von Anspannung, inneren Widerständen und Angst. Erzeugt in einem System und durch das System.

Innerlich war mein Leben gefühlt ständig in einem Ausnahmezustand. Ich hatte mich allerdings sehr daran gewöhnt und ich wage zu behaupten, dass die Mehrzahl der Menschen in exakt diesem Zustand gelebt haben und zum großen Teil immer noch leben.

Aussen lief das Leben scheinbar normal und in mir tobte mal heftiger und mal sanfter ein nicht enden wollender Krieg. Jetzt trafen sich die beiden Ausnahmezustände. Der innere und der äussere Ausnahmezustand.  Wie eine Trennwand, die plötzlich entfernt wird.

Eine große Ruhe in mir war die Folge. Endlich. Mir kam es vor, als hätte ich mein Leben lang auf einen solchen Zustand gewartet.

 

Mir fällt dazu das Wort „Entropie“ ein und ich habe das Gefühl, ich bin / wir sind  in einem Zustand der Entropie gelandet. Was mit Entropie gemeint ist, kannst Du in diesem Video erfahren: https://www.youtube.com/watch?v=u6FiJJ8KH4I

Aus einer erzwungenen Ordnung entsteht eine wahrscheinliche Unordnung.

 

Das ist sehr platt gesagt jetzt hier und sehr vereinfacht, aber das Bild passt so gut in das, was ich sagen möchte.  Wir alle sind von Systemen geprägt, die uns in eine Ordnung zwingen, die nicht unbedingt unserem natürlichen Verhalten gerecht werden. Und es scheint ein Gesetz zu geben, dass irgendwann ein Punkt erreicht ist, wo solche Systeme,  wenn sie sich nicht selbst erneuern, zersetzt werden. Sie beginnen einen langsamen Auflösungsprozess.

Und da wir Teil des Systems sind,  befinden auch wir uns in diesem Auflösungsprozess wieder.  Das macht unsicher, das macht Angst und es löst auch innere Widerstände aus.  Das ist natürlich, aber man kann lernen damit umzugehen.

Aus Zeiten tiefer Verunsicherung entstehen vollkommen neue Perspektiven und Entscheidungen. Wir kommen in eine neue Beziehung zu uns selbst und der Welt. Es hat etwas Heilsames, das Plötzliche, das Unerwartete. Es weckt andere Kräfte und die beginnen jetzt wirksam zu werden.

 

Seit gut zwei Jahren ist ein vollkommen neues Bewusstsein in mir entstanden und eine tief verbundene Kraft nährt meine Kreativität. Nicht dass ich vorher nicht kreativ gewesen wäre. Im Gegenteil.

Aber diese neue Kreativität, die ist von einer anderen Qualität.

 

Einer vorher nicht gekannten Tiefe. Der Unterschied ist entstanden durch meine neue Verbundenheit mit Kräften, die weitaus größer sind als ich selbst es bin.

Aus der Distanz zu mir selbst ist eine neue Nähe entstanden. Ich habe mich nochmal zu mir selbst genommen. Herzräume entdeckt, Herzohren wachsen sehen und einen neuen Herzschlag gespürt. Für diese neue Zeit, die wir gerade mit unseren neuen Geschichten füllen und formen.

Neue Geschichten, getränkt von einem anderen Geist.

 

Was ich spüre, das ist die große Sehnsucht kollektiv nach einer neuen Verbundenheit. Hier komme ich zu Abstand drei. Es ist der Abstand zu einem System, das sich weigert, sich wirklich grundlegend zu erneuern und sich den Menschen neu anzupassen. Statt umgekehrt.

Wir alle suchen nach tiefer Verbundenheit, haben Sehnsucht nach Gemeinschaft und Sinn. Kollektiv spüren wir, dass  die aufgebauten Hierarchien und Strukturen kein Garant sind für gute Führung. Sondern im Gegenteil Führung Macht ausübt statt sie zu teilen. Mit den Folgen, die wir gerade massiv erfahren.

Wir hören einander nicht wirklich zu, spüren unser Gegenüber nicht und uns selbst auch nicht wirklich. Das ist die Annäherung, die ich vorschlage: Zuhören. Erst sich selbst so lange zuhören, bis eine innere Stimme hörbar wird. Wir in Resonanz gehen mit dieser Schwingung in uns. Einen neuen Boden unter unseren Füßen spüren.

Das wird uns zu einer vollkommen veränderten Haltung uns selbst gegenüber führen. Und dann beginnen wir auch anderen Menschen,  der Natur,  dem Universum, den Erdkräften, der mystischen Seite unserer Existenz, dem Unerklärlichen zuzuhören.

Wir sind hoch spirituelle Wesen, die gerade beginnen wach zu werden für diese unbegrenzte Kraft in uns.

 

Der Übergang in die neue Zeit, der ist nicht sanft, nicht still und auch nicht distanziert. Der Übergang fordert den ganzen Menschen mit allem, was er ist und hat und kann und will. Wir nehmen uns ganz zu uns selbst.

Es ist die große Zeit für eine große Geschichte. Wir dürfen das Narrativ nach dem wir Jahrhunderte gelebt haben vollkommen neu schreiben. Das hat große Bedeutung. Jede einzelne Geschichte ist ein kleiner wesentlicher und unverzichtbarer Teil in der großen Grammatik dieses neuen Narrativs. Darin wird es nicht mehr um Schuld und Scham gehen. Nicht mehr um Du oder ich.

Dieses Narrativ wird getragen werden von einem Gefühl der Verbundenheit, denn aus nichts anderem kommen wir. Unsere Nabelschnur zu Mutter Natur, unserer eigenen Mutter. Aus dieser Verbundenheit entsteht eine neue Zugehörigkeit zu einem größeren Kontext als unsere Ängst sich das je vorstellen können. Wir steigen aus den Begrenzungen aus und wagen den Schritt in die Unendlichkeit der Möglichkeiten unser Leben zu gestalten.

Noch ist alles am Anfang. Wie schön!

 

Inneren Erdbeben gleich erlebe ich die Zeit dieser neuen Erschütterlichkeit. Meine eigene Berührbarkeit für mich selbst und meine Geschichte hat eine Art Höhepunkt erreicht.

Wie eine zweite Welle erlebe ich eine neue Art Wortflut durch mich durch rauschen und ich muss noch nicht einmal meine Hand nach den Worten ausstrecken. Sie kommen auf mich zu.

Wie Gäste, auf die man schonlange gewartet hat.

 

Ich lasse mich ganz entspannt auf dem Rücken liegend durch meine Zeit tragen und die Offenheit all meiner Systeme erlaubt den Durchfluß. Zeit fließt. Raum fließt. Ich fließe.

Keine Spannung und kein Widerstand. Keine Angst und kein Zögern. Die Kanten meiner Widerstände brechen, wie bei einer Lawine. Es beginnt an einer kleinen Stelle eine Bewegung. Die sich überträgt auf alles und sich ausweitet.

Enorme Energie unterwegs entwickelnd. Nicht mehr fragend ob gerade der richtige Zeitpunkt ist, ob gerade auch alle Genehmigungen vorliegen und alle auch wirklich einverstanden sind.

Ich stürze mich innerlich in ein vollkommen neues Gefühl für meine inneren Kräfte, deren Zeit sich zu zeigen, gekommen ist.

Unspektakuläre Wucht liegt in diesem Prozess und während ich loslasse, rauschen Bilder durch mich durch. Alte Geschichten reißen fast panisch geworden noch ein letztes Mal die entsetzten Augen auf, dann verschwinden sie.

Manche in eine herzliche Bedeutungslosigkeit. Erst sind es kleine Geschichten und kleine Gewichte, doch schnell kommen größere Brocken, längere Geschichten, größere Gewichte. Ich bleibe stehen und winke. Wie die Queen. Freundlich lächelnd einem Schauspiel beiwohnend, dessen Bedeutung sich in einem Nichts auflöst.

Ein tiefer Atemzug und es ist vollendet. Ein Strom alter Geschichten verschwindet aus meinem Blickfeld und hinterlässt ein sanftes Kribbeln und Prickeln auf meiner Haut.

Von dort setzt es sich fort und auf einmal ist meine gesamte Existenz durchflutet mit einem neuen Gefühl von Sein, von Klarheit, Kraft und einer tiefen Annäherung nochmals und immer wieder an mich selbst.

Ich schreibe diesen Blogartikel heute morgen in aller Frühe, weil ich ein Programm gestern beendet habe. Und mit Programm meine ich nicht nur ein äusseres Programm, einen Kurs, sondern ich meine damit auch ein inneres Programm.

Eine innere Programmierung, die jetzt endlich auch zu einem Ende, einem Abschluss kommen darf.

 

Das Programm für das ich mich eingebucht hatte, das war bei Monika Birkner. 3 Monate GO Premium. Gestartet sind wir im Mai und gestern hatten wir unseren Abschlusscall. Es ging um das Große und Ganze in unserem Business und auch im eigenen Leben. Wir sind durch 3 Module geführt worden und ich habe einen intensiven Arbeitsprozess durchlaufen.

Monika ist intern bei mir als „Die Systemin“ abgespeichert. Sie hat eine einzigartige Gabe zu allen möglichen Kontexten ein System zu erstellen. Das macht es Menschen wie mir so unglaublich leicht in eine Struktur zu kommen, ohne dabei eingesperrt zu werden, denn Monikas Systeme sind zwar klar und strukturiert, aber dabei auch atmend und agil.

Es war und ist eine Wohltat jetzt mit einem Signature System zu beginnen, das sich ganz nach mir anfühlt, meinen Kundinnen und mir einen klaren Rahmen gibt, aber in den Zwischenräumen, da ist jede Menge Bewegung und Beweglichkeit. Ich kann intuitiv vollkommen neu denken und kreieren ohne mein großes Ziel, meine große Vision, den Rahmen aus den Augen zu verlieren.

In diesen 3 Monaten habe ich mein gesamtes Wissen und meine gesamte Erfahrung vollkommen neu zusammengeschrieben und zu einer Essenz verarbeitet, die in eine besondere Reise über 4 Monate fließt.

 

 

In diesen 4 Monaten lade ich 4 Frauen in Führung ein, sich selbst und ihre eigene Geschichte endlich in das Format zu überführen, das ihrer Natur wirklich entspricht und ihr Potential verbunden in die Welt übersetzt. Die nicht zwanghaft und unbewusst die alten und überholten Muster ihrer vergangenen Geschichte wiederholen möchten.

Frauen, die spüren, dass jetzt die Zeit ist, eine neue, eigene Geschichte zu beginnen. Eine Geschichte, die getränkt ist von tiefer Weisheit und Verbundenheit, und die tiefe innere Ordnung auslöst und einen unbekannten inneren Frieden möglich macht.

 

Die ihren Hunger nach Zugehörigkeit in der Tiefe selbst stillen mit einer wachen und wahren Selbstverbundenheit. Deren Blick frei wird für andere Menschen und ihre Situationen und Energien.

Die keine Kraft mehr verlieren wollen in täglichen Kämpfen um Anerkennung. Die aus sich selbst schöpfen und aus diesem Bewusstsein heraus frei sind von dem Drang sich beweisen zu müssen. Sie wissen, sie sind mehr als genug.

Die in tiefer und neuer Verbundenheit mit sich selbst, mit der Natur und allem Zyklischen darin, beginnen aus einem gelassenen, inneren Frieden zu schöpfen, der sie ankommen lässt in ihrem Herzen. Da, wo die wahren Entscheidungen entstehen.

Hier findest Du erste Informationen und einen Überblick:

https://express.adobe.com/page/r8bKaXa5HdIDD/

Die Reise beginnt Mitte September mit einem ausführlichen Onboarding und wenn Du Interesse an mehr Informationen hast, dann schreib mir bitte eine Mail an: info@go-impuls.com

Für heute schließe ich diesen Beitrag und freue mich, wenn die Impulse in Dir eine Wirkung erzeugen. Über Kommentare freue ich mich!

„Ich möchte gerne leben, wie ein Fluss fließt, getragen von der Überraschung seiner eigenen Entfaltung.“ John O’Donohue.

Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zur Change Maker Poetin

Photocredits by Jens F.Kruse Portugal 2019

Wie ich wurde, was ich bin: Zugehörigkeit kommt von Zuhören

Mein Weg vom ungewollten Stillsein ins bewusste Zuhören

Lebensstart in einem Kloster

 

Meine Mutter hatte so viel Lachgas im Körper, dass sie gar nicht wirklich erlebt hat, wie ich auf die Welt gekommen bin. Sie hatte Mumps zu der Zeit und ihr Hals hat wohl ähnliche Ausmaße gehabt, wie ihr Bauch. So die Erzählung. Meine ersten Wochen habe ich deshalb in einem ans Krankenhaus angeschlossenen Klostertrakt erlebt. Dann bin ich nach Hause gekommen und meine Eltern dachten, jetzt würde das normale Leben mit mir beginnen.

Mein kleiner ungehörter Contergan Skandal

Von unbekannt – Bild aus dem Artikel: Henryk M. Broder: Der Kampf der Contergan-Firma gegen die Opfer. In: Die Welt. 15. August 2012; nachbearbeitet, PD-Schöpfungshöhe, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7586672

 

So war es aber nicht, denn diese Wochen im Kloster, weg von meiner Mutter, die hatten mich ordentlich durcheinander gebracht und ich war ein Schreibaby. Alles andere als normal für meine Eltern.

So habe ich ein damals gängiges Schlafmittel für Erwachsene bekommen: Contergan. Das Schreien hatte ein Ende und erst als in den Nachrichten von den Nebenwirkungen des Contergan berichtet wurde, hat meine Mutter das Medikament abgesetzt. Dann war Ruhe. Auch ohne Contergan.

Ich hatte begonnen, eine gute Zuhörerin zu werden. Feine Antennen waren in meinem Inneren gewachsen und wuchsen weiter.

 

Wie Zuhören plötzlich meine Hauptaufgabe wurde

 

Die Welt der Erwachsenen um mich, die war wie eine undurchsichtige Box in der wir alle waren. Ich habe ziemliche Fähigkeiten entwickelt, aus dieser Box zeitweise auszusteigen. Und sie von aussen zu betrachten. In der Familie, in der Schule, in den anderen Familien, da spürte ich etwas, worüber nicht gesprochen wurde. Und worüber gesprochen wurde, das spürte ich nicht.

Manchmal habe ich dann Fragen gestellt, aber diese Fragen wurden, kaum waren sie draussen, abgeschmettert, wie Volleybälle. Keine Zeit und keine Bereitschaft für Erklärungen oder Gespräche. Ich kannte das Gefühl nicht, dass mir jemand wirklich zuhört.

Also habe ich das in unserer Familie übernommen. Das Zuhören. ( Hier ist der Link zu einem weiteren Blogartikel von mir mit etwas mehr Informationen dazu: https://www.go-impuls.com/corona-und-der-schweigestoffwechsel/ ).Ich wurde immer geschickter darin im voraus zu ahnen, was gebraucht wurde von mir. Welche Haltung, welche Aktion, welche Blicke. Manchmal habe ich auch daneben gelegen oder konnte mich in einen bestimmten Rahmen nicht einpassen. Dann wurde es laut bei uns.

 

Wie wir nach Italien fuhren und ich zum ersten Mal im Ausland war

Fire and Ice on our way to ITALY 1966 Meine Schwester (links) und ich auf dem Weg nach Italien

Eine Hollywoodschaukel war die Attraktion in der Pension in Italien. In der Mitte bin ich!

 

Eines meiner größten Abenteuer war eine überraschende Ferienfahrt nach Italien. Zuerst waren wir als Familie ins Kleine Walsertal gefahren. Es goß aber in Strömen und es war kalt. Meine Mutter schlug eine Weiterfahrt nach Italien vor und wir waren alle begeistert.

Es waren zwei Dinge, die mich bis heute an diese Fahrt erinnern: Die Stimmung meiner Eltern, die so lebeleicht auf einmal wurde unterwegs. So ausgelassen und heiter. Mit jedem Grad mehr Außentemperatur schien ihre Innentemperatur auch deutliche Sprünge zu machen. Das hat uns Kindern richtig gut getan und so liebte ich Italien für diese gute Stimmung und ich genoß den Weg dorthin.

Das Zweite war der Blick aufs Meer. Mein Vater hatte uns versprochen, wer das Meer zuerst sieht, bekommt ein Eis. Ich sah das Meer und brauchte kein Eis mehr. Es war unbeschreiblich für mich. Ich spüre das Gefühl noch heute. Mein ganzer Körper kribbelte. Das war GROSS!

Ich liebte das Unterwegssein und ich liebte dieses fremde Land. Das ist geblieben, auch wenn es heute Spanien ist.

 

Warum ich mir den Blinddarm habe rausnehmen lassen und was das mit Mathematik zu tun hat

Es war nicht lange nach diesen Ferien, da kam der Schulalltag zurück und ich war nicht gerade eine Vorzeigeschülerin. Meine Lehrerin mochte mich nicht und ließ mich das auch spüren. Ich mochte sie nicht und ließ sie das wohl auch spüren. Aber mehr aus Verzweiflung und Angst, denn ich war 8 Jahre und da war es einfach üblich, dass Kinder den Erwachsenen zuhören und nicht umgekehrt. Niemand hörte meine Angst und Verzweiflung. Nicht in der Schule und nicht in der Familie.

Ich war nicht gut in Mathe. Wir schrieben eine Mathearbeit von der ich wusste, dass es eine glatte 6 werden würde. Ich konnte nichts. Je näher der Termin kam, umso verzweifelter wurde ich und mir war klar, ich musste eine drastische Maßnahme ergreifen um diese Arbeit nicht mitschreiben zu müssen.

Unsere Praxis lag gegenüber einer Arztpraxis und der Arzt und meine Eltern waren befreundet. Blinddarmentzündungen waren nichts Ungewöhnliches in diesen Zeiten und ich las in unserem Lexikon, wie man spürt, dass man eine Blinddarmentzündung hat.  Kurz darauf begann ich diese Symptome zu entwickeln. Wir gingen zu unserem Arzt, der drückte genau auf die Stelle, die ich innerlich als die entscheidende Stelle notiert hatte. Er ließ los und dann musste es eine Schmerzreaktion auf der rechten Seite geben.

Voilá, die Diagnose war da. Der erste Abschnitt meines Plans war aufgegangen. Verdacht auf Blinddarmentzündung. Dann musste man mir noch Blut abnehmen im Labor um die Leukozyten zu zählen. Alles lief wie am Schnürchen. Nur mit den Leukozyten hatte ich nicht gerechnet, aber ich konnte nicht mehr aus der Nummer raus.

Das Blut wurde abgenommen und in einer Schnellanalyse wurde eine akute Blinddarmentzündung diagnostiziert und ich am selben Tag noch ins Krankenhaus überwiesen. Ich wunderte mich, aber ich wehrte mich nicht. Ich war zu allem bereit und sehr erleichtert, dass mein Plan perfekt funktionierte.

Leider ist er nicht aufgegangen, denn meine Lehrerin hatte nach diesem Befund einfach entschieden, die Mathearbeit zu verschieben und als ich etwa 14 Tage später wieder in die Schule kam: Du ahnst es. Wir haben die Mathearbeit geschrieben. Und es war eine Katastrophe. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wie eine Deutschlehrerin mich wirklich ins Schreiben gebracht hat

Die Sache mit der Grundschule ist nicht wirklich gut ausgegangen, denn ich wurde auf Hilfsschulniveau eingestuft und man hat mir dann aber eine Chance in der Hauptschule gegeben. Während die meisten meiner Freundinnen also auf Gymnasium oder Realschule durften, verschwand ich in einem Hauptschulgebäude und fühlte mich unwohl. Trotzdem habe ich Glück mit den Lehrern und Lehrerinnen gehabt.

Auf einmal machten mir die meisten Fächer einen großen Spaß. Vor allem Deutsch und ich schrieb einfach nur noch so gute Noten, dass man mich förmlich aus der Hauptschule rausgeworfen hat, weil ich vollkommen fehl am Platz war.

Meine Eltern trauten dem Braten nicht wirklich und so bin ich erstmal auf der Realschule gelandet und hatte dort eine Deutschlehrerin, die meine Art zu schreiben so klasse fand, dass sie die Themen immer auf meinen Schreibstil abgestimmt hat. Also jedenfalls das Jahr, in dem sie meine Deutschlehrerin war.

Ich schrieb eine 1 nach der anderen und war in meinem Element. Endlich konnte jemand etwas mit meinen Geschichten anfangen. Und mit mir.

 

Wieso null Punkte in Mathe mein Abi ganz umgekippt haben und ich wirklich in Bewegung gekommen bin

Ein paar Klassen später hatte ich meine Mittlere Reife in der Tasche und keine Lust auf eine Lehre. Ich habe mich selbst im Gymnasium meiner Wahl angemeldet. Meine Eltern hatten keine Zeit dafür. Die Unterlagen habe ich mitbekommen zur Unterschrift. Das war’s.

Diese drei Jahre in der Oberstufe waren meine schönsten Schuljahre. Ich hatte Udo, der mir meine Matheklausuren schrieb, natürlich mit eingebauten Fehlern . So stand ich in Mathe immer zwischen 3 und 4.  Das war fein. Solange bis Udo die Schule verließ und mich auch. Das war nicht nachzuholen für mich. Da konnte ich mich nicht mehr rausreden. Und mein Blinddarm war auch schon raus.

Ausserdem war ich bereits 18. Ich musste mir etwas Besseres einfallen lassen. Es kam, was kommen musste: 0 Punkte in Mathe. Verzweiflung dann. Kurz. Ich hatte wunderbare Lehrer und auch so tolle Klassenkameraden und Kameradinnen. Ich musste mein Abi umstellen. Wegen diesen 0 Punkten. Mathe blieb also bis zum Abi und es gab kein Entrinnen. Keine Philosophie als 4. Abifach. Die Mathestunden passten da nicht rein.

Was blieb war Sport als 4. Abifach und ich lebte immer noch in dem Glauben, dass ich in Sport quasi noch schlechter bin als in Mathe. Es war ein Drama, aber es war nicht zu ändern. Ich brauchte eine andere Haltung und eine dicke Portion Vertrauen.

Alles lief ganz ungewohnt und anders an, als ich gedacht hatte, denn das 4. Abifach entwickelte sich zu einer wahren Leidenschaft für mich. Jazzdance und Volleyball waren die Sportarten für mich und beide haben jede Zelle von mir elektrisiert. Das lag an den tollen Lehrern und an meinen tollen Klassenkameradinnen und Kameraden. Ich habe jeden Tag trainiert und meine Beweglichkeit wurde größer und größer. Auch meine Lebensbeweglichkeit.

Ich machte das beste Sportabi und überhaupt war alles wie im Traum. Genial.

Wie ich vollkommen neu gefühlt habe während meinem Abitur

Mit all dem Sport veränderte sich auch meine Psyche erheblich und ich wurde immer selbstbewusster und immer mehr vertraut mit meinem Körper. Wir waren ein perfektes Team. Natürlich hat das nicht allen gefallen aus meinem Kurs und eine Mitschülerin, die sich selbst als beste im Abitur gesehen hatte, war sehr enttäuscht, als sie meine Noten hörte.

Das war keine schöne Erfahrung, denn wir waren befreundet und das war erstmal eine Enttäuschung. Aber wir haben sie bei einem Bierchen beerdigt.

Eine wunderschöne Erfahrung war während des Abiturs mit einer anderen Freundin, die mit mir gemeinsam eine Choreografie einstudiert hatte für den Abschluss in Jazzdance.

Wir waren beide während des Abiturs ziemlich aufgeregt und wollten, dass alles perfekt klappt. Sie machte nicht Abi in Sport, sondern tat das allein für mich. Während also die Musik lief und wir die ersten Abschnitte tanzten, ließ sie vollkommen unvorbereitet ein ganzes Stück davon aus. Meine Lehrerin, die die Choreografie genauso kannte wie wir, hatte die Luft angehalten.

Bei mir war es ein ganz kurzer Moment der Überraschung und dann habe ich diesen Part überbrückt und niemand hat etwas gemerkt. Als wir fertig waren, da kam meine Lehrerin zu mir und meine Mittänzerin auch. Es gab eigentlich nichts zu sagen, denn niemand hatte etwas gemerkt. Aber wir drei, wir wussten, wie genial das gelaufen war. Trotz diesem Patzer. Das hat uns tief gefreut und verbunden.

Ich glaube, ich habe dafür meine volle Punktzahl bekommen im Sportabi und es hat mich glücklich gemacht und die Freundschaft zwischen mir und meiner Mittänzerin vertieft. Es war so ein komplicenhaftes Ausbügeln von einem Fehler, der nun einmal passiert. Diese Haltung und auch die Haltung aller Menschen in der Abiphase, haben mein Leben und Fühlen vollkommen revolutioniert.

Es war so viel wohlwollende Zugewandheit zwischen uns, die ich heute noch spüre und für die ich so dankbar bin.

 

Warum ich Dolmetschen und Übersetzen studiert habe

Der Sommer, der dem Abi folgte, der war für mich entscheidend, denn ich wollte eine Ausbildung in Grafik/Design machen. Die Manufaktur, wo ich hinwollte, bildete aber nicht aus und überhaupt gab es nur das Studium. Und das wollte ich nicht. Das war so weit weg von allem, was ich in meiner Familie an Berufen gesehen und erlebt habe.

Alle waren Masseure und Fußpfleger. Oma und Opa, Mama und Papa, meine Schwester und auch mein damaliger Freund. Alle Masseure. Das passte irgendwie nicht mit der Kunst. Niemand machte etwas mit Kunst.  Zugehörigkeit auch beruflich, das war irgendwie sehr wichtig für mich. Mein nächstes Interesse waren Sprachen. Und ich habe mich für Dolmetschen und Übersetzen immatrikuliert.

Das konnte ich gut und Köln war nicht so weit weg und überhaupt waren alle einverstanden mit meiner Wahl. Ja, sogar ziemlich begeistert. Der erste Tag in Lindenthal war aufregend und anstrengend. Zum ersten Mal selbst Kurse zusammenstellen und sich selbst raussuchen bei wem man was belegen will.

Jemand in mir, und ich weiß nicht genau, wer das war, der hat sich in Köln gleichzeitig in einer Fußpflegeschule angemeldet und wollte nebenbei eine medizinische Fußpflegeausbildung machen. Ich war also den ganzen Tag an der Uni und am Abend in der Fußpflegeschule. Das ging das ganze erste Semester so. Dann war ich ärztlich geprüfte Podologin.

Und hab damit meine Eltern überrascht. Aber sie waren gar nicht wirklich überrascht. Es war irgendwie gar nicht so ungewöhnlich für sie und ich bekam eine eigene Fußpflgeecke in unserer Praxis und auch gleich die ersten Kunden. So konnte ich mir mein Studium super selber finanzieren und alles war mehr als perfekt.

Allerdings wuchsen die Anforderungen im Studium enorm und im 3. Semester, ich hatte gerade mein Grundwissen in Spanisch erworben, da musste ich die Antrittsrede von Ernesto Cardenal übersetzen. Es hat Tage gedauert und so ziemlich jedes Wort war falsch. Ich war mega frustriert. Ich wollte das nicht mehr. Tag und Nacht Vokabeln und Grammatik pauken … und dann klappt es trotzdem nicht.

Und auch in meiner Beziehung klappte es nicht wirklich.

 

Wieso ich zwischendurch eine Pause eingelegt habe und Masseurin wurde

Also habe ich mich kurzerhand beurlauben lassen im Studium und bin in die Massageschule nach Duisburg gegangen um auch Masseurin zu werden. Auch diesmal kein Aufschrei meiner Eltern, keine Vorwürfe. Nichts. Wurde ich also auch Masseurin. Und ich habe so durchgeatmet dort. Alles war überschaubar und klar.

Ich wusste, wann ich was machen musste und wann ich fertig war und wieviel Geld ich bekam. Alles war so super einfach. Und ich dachte, dass ich nach Feierabend ja noch genug Zeit haben werden würde für mein Schreiben. Dann habe ich mich in einen Mitschüler verliebt. Und er sich in mich. Meine langjährige Beziehung zu meinem ersten Freund war damit beendet. Die Familien entsetzt. Und ich in einem neuen Leben.

Mein Praktikum habe ich erst im Krankenhaus gemacht und bin dann in eine Beauty Farm nach Teneriffa als Masseurin. Sehr spezielle Erfahrung. Es sollten sechs Monate werden, aber nach drei Monaten war ich wieder zu Hause. Nicht mehr dieselbe wie vor Teneriffa. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen, den ganzen Tag an der Liege zu stehen. Teneriffa hatte mir gezeigt, wer ich auch noch sein konnte. Frei und neugierig.

Ich habe mein Studium also wieder aufgenommen und in einem Affenzahn auch beendet, denn die drei Monate Spanien, die hatten mein Spanisch blühen lassen und ich konnte wirklich perfekt weitermachen und viel Freude an meinem Beruf entwickeln. Ich habe es geliebt Verbindungen zu schaffen. Zwischen Menschen, die sich sonst nicht verstehen würden.

Das konnte ich gut, denn das war auch der Job in meiner Familie gewesen. Zuhören und Verbindungen schaffen. Übersetzen, was der andere gemeint hat oder gesagt hat. Spannungen lösen. Prozesse in Fluß bringen. Felder öffnen. Gesprächsfelder. Ordnung auslösen und Frieden. Und irgendwie haben sich meine Bereiche auch immer miteinander verwoben, denn während ich in der Praxis meiner Eltern massiert habe, bekam ich von einer meiner Patientinnen eines Tages unerwartet einen Dolmetschauftrag in einer Textilmaschinenfirma bei uns in der Stadt.

Der Dolmetscher war ausgefallen und sie wusste, dass ich das studierte. Sie hat mir ihr Vertrauen entgegengebracht und mich aus meiner Komfortzone komplett herausgeholt. Ich habe die Aufgabe so gut bewältigt, dass diese Firma mich regelmässig engagiert hat. Auch als ich bereits Mutter geworden war und in München lebte mit meiner Familie.

 

Wie es dazu kam, dass ich mit 44 nochmal in Spanien studiert habe

Mein Zukunftsplan damals am Strand von Santander 2005

Etwas in mir war aber in meinem ganzen bisherigen Leben noch nicht zu Wort gekommen. Es hatte langsam begonnen sich zu Wort zu melden. Etwas lief grundsätzlich nicht gut und ich hatte keine wirkliche Ahnung, was das sein könnte.

Nach der Wortebbe war die Wortflut gekommen … an den Lebenslinien des Atlantik

Etwas hatte mich so aus der Bahn geschmissen, dass ich meine gewohnten Umlaufbahnen für eine Zeit verlassen habe. Sechs Wochen bin ich am Nordatlantik in Spanien gewesen. Habe einfach ein paar Dinge eingepackt und mich von der Familie für diese Zeit verabschiedet. Ich musste mich klären. Musste es klären.

Etwas in mir war wach geworden. Ein Gefühl für mich wieder. So, wie damals bei meinem Sportabi. Ich konnte und wollte nicht so weiterleben, wie ich es tat. Alles war scheinbar perfekt. Haus, Job, Mann, Kinder, Idylle pur im Fünfseenland um München. Aber in mir war keine Idylle. In mir Chaos und Krieg.

Während dieser sechs Wochen kamen die Worte einfach zurück zu mir. Ich begann zu begreifen, dass Worte niemandem gehören. Nicht irgendeinem Menschen, nicht irgendeiner Zeit. Ich durfte sie nehmen und sprechen und schreiben, wie es für mich stimmte. Das war eine wirklich lebensverändernde Erkenntnis und die Worten fluteten mich. Es waren schöne Worte.

Und es waren viele Worte, die nie gesprochen worden waren in unserer Familie. Ich hatte sie nur gespürt. Zwischen den Zeilen gelesen. Ich hatte begonnen mich sehr mit der Geschichte meiner Mutter zu beschäftigen. Es war meine Art der Trauerarbeit, denn meine Mutter war ein Jahr zuvor viel zu früh gestorben.

Aus dieser Arbeit ist eines meiner wesentlichen Formate geworden. Es heißt Mutterland und beschäftigt sich in einem intensiven Mentoring Prozess dieser längsten Beziehung in unserem Leben. Hier findest Du mehr dazu: https://www.go-impuls.com/mutterland

Ich hatte sie mitgenommen dorthin nach Spanien. Wir hatten noch einiges auf unsere Art zu besprechen. Das war nicht ganz leicht, denn ich wusste nicht, wie man mit einem Menschen in Kontakt kommen kann, der nicht mehr da ist. Es ist mir auf meine Art gelungen. Es war ein langer Abschied.

Auf der Rückfahrt von Spanien habe ich mit einem Freund in einem Eiscafé gehockt und wir haben uns gefragt, was wir schon immer tun wollten und nicht getan haben. Für mich war es ein Studium in Spanien. Das kam wie aus der Pistole geschossen. Ich weiß nicht warum, aber Spanien öffnete eine Türe in mir. Ich habe diesen Wunsch nicht wirklich ernst genommen. Aber er war ausgesprochen.

Meine Transfonmationszeit 2004 in Spanien hatte mich verändert
Gut behütet 2020

Und 3 Monate später hatte ich meinen Studienplatz in Spanien an der Nordatlantikküste. Wie es dazu gekommen ist? Das ist eine andere Geschichte. Aber diese hier, die führte mich aus meinem verankerten Leben in ein vollkommen neues Sein. Unerwartet, ungeübt, unbekannt. Es war eine reine Achterbahnfahrt. Mir plötzlich vorstellen zu können an einem anderen Ort zu leben als meine Kinder. Zu studieren mit 44 in Spanien. Ohne wirkliche Computerkenntnisse und auch meine Sprachen 20 Jahre nicht gesprochen zu haben.

Es grenzte an Wahnsinn und meine Umgebung signalisierte mir, dass ich nah an diesem Wahnsinn wäre. Dabei fühlte ich mich in mir aber wach und wirklich. Und wirklich werden, das wollte ich mehr als alles andere. Und das wurde ich auch. Das Studium war mega anstrengend, aber es hat mich wachsen lassen und uns alle. In der Familie, die jetzt vollkommen anders organisiert war. Jeder war an einem neuen Platz gelandet.

Meine Masterthesis  hat sich mit Poesie und Wirtschaft auseinandergesetzt und genau das mache ich jetzt beruflich auch. Meine Profs in Spanien, die haben sanft gelächelt, als sie mein Thema hörten. Niemand hatte wirklich geglaubt, dass ich dazu Material finden würde. Es war genau das Gegenteil der Fall.

„The Management Decision“ hatte genau in diesem Jahr dem Thema „Poesie und Wirtschaft“ eine ganze Ausgabe gewidmet.  Und an der ETH Zürich wurde ich ebenfalls fündig. Es gab genügend Material und ich war begeistert, wie Poesie und Kunst in Unternehmen bereits wirksam eingesetzt wurde und nach wie vor wird.

Es brauchte aber noch einige Jahre, bis ich mein inneres standing aufgebaut hatte. Mit meiner Art Sprache und Wirtschaft.  Erst gab es eine andere Etappe. Ich gründete eine Manufaktur für Reisekissen.

Wieso ich begonnen habe Kissen zu fabrizieren

 

100% natürlich gewachsene Leidenschaft für schöne Träume unterwegs

 

Mein Projekt mit Hierbas de Mallorca und der Serie „Scents of Light“ Signature Kissen für Hierbas de Mallorca

 

Kleine Handschmeichler für unterwegs beduftet mit Hierbas de Mallorca

Nach meinem Studium in Spanien hatten mir alle prognostiziert, dass sich die Firmen um mich reißen würden. Die Kinder groß, die Kenntnisse auf dem neuesten Stand und ich flexibel. Genau das Gegenteil ist aber eingetreten und niemand hat sich wirklich für mich interessiert. Es war exakt eine Firma, die mich als Geschäftsführerin, beinah, eingestellt hätte. Wenn da nicht ein zehn Jahre jüngerer Mitbewerber noch gekommen wäre.

Zu alt, zu wenig erfahren, zu langsam.

Tja, da ist nicht viel übriggebliebene nach der ganzen Plackerei als mich selbstständig zu machen. Da kam mir die Idee mit den Kissen für Menschen, die viel unterwegs sind und keinen richtigen Schlaf finden in Hotelbetten.

Für sie hatte ich mir ein ideales Format überlegt und es „moonme“ getauft. Mit einer Schweizer Näherin gemeinsam bin ich in das Abenteuer Kissenmanufaktur gestartet und wir beide haben es geliebt. Wir haben beduftete Kissen hergestellt aus feinsten Stoffen und sie beduftet mit etherischen Düften von Prof. Wabner. Dazu noch ein kleiner Impulstext von mir.

Alles lief wunderbar, aber die Kosten galoppierten davon und es kamen die notwendigen Einnahmen leider nicht zurück. Ich begann meine Arbeit zu kombinieren mit meiner Körperarbeit und fand im Float in Zürich einen wunderbaren Rahmen dafür. Auch die Kissen haben dort eine kurze Heimat gefunden.

Meine Füsse standen Richtung Zürich und dann ist alles doch ganz anders gekommen.

 

Wie komme ich nach Mallorca mit 50+ und wieso Mallorca und nicht Nordspanien?

 

Unser gemeinsames Buchbaby in dem wir Lebensthemen und Küchenthemen verbinden

Während all dieser Turbulenzen begegnete mir im Internet ein Privatkoch auf Mallorca mit dem ich begonnen hatte, lange und ausführliche Telefonate zu führen.  Wir waren beide ziemlich neu selbstständig und es gab viel Gesprächsstoff und auch viel Neugier. Auf den anderen. In diesem anderen Land.

Nach einem Besuchstag auf Mallorca und weiteren Besuchstagen von ihm bei mir in München und weiteren Telefonaten, da war schnell klar, dass ich bereit war nochmal meine Pläne zu ändern und wirklich nach Spanien zu gehen. ich war gerade 50 geworden und meine älteste Tochter auf dem Weg Mutter zu werden.

Dieses Foto ist in der alten Apotheke entstanden nach einem wunderbaren Abend mit unseren Gästen am TISCH. Das Foto hat Cornelia Jost von uns gemacht … Ich mag es sehr!
Der Tisch war 6 Jahre eine feste Einrichtung in meiner alten Apotheke in Felanitx

Ich habe lange gezögert, ob eine gute Mutter wirklich wegzieht, wenn ihre Tochter Mutter wird, aber ich habe mir ihr Leben angeschaut und bin zu der Überzeugung gekommen: Sie ist groß und stark. Sie schafft das. Es geht. Ich kann gehen und trotzdem für sie da sein, wenn sie mich braucht.

Und so haben wir es dann auch gemacht und ich bin mit meinem ganzen Leben nach Mallorca gezogen. Und hier bin ich also jetzt mit 62 und selbständig unterwegs als LIFE STORY MENTORIN. Begleite Menschen in neue Geschichten. Unterstütze Menschen dabei ihre alten Geschichten  zu befrieden und schreibe Visions Poesie für Menschen in Unternehmen.

Paula & Theo ist eine Geschichte in meinem Leben, die zu Ende gegangen ist
Die Impulsgeschichte Koivu beschreibt den Weg ins eigene innere Licht und ist ein Impuls für Menschen, die ganz zu sich selbst kommen wollen und ihre ganze Fülle leben wollen. Es ist eine Impulsgeschichte, die einlädt sich mit der eigenen Natur zu verbinden und dann auch die Verbindung zur Natur um uns zu feiern. Es ist ein Lebenstanz in dieser Geschichte, der mit Freudentränen endet. Buchbar bei Gudrun Otten; Mallorca, Life Balance Coaching; Vom Spagat in die Balance; Geschichten für Menschen in Führungspositionen
Eine meiner Impulsgeschichten für eine liebe Klientin

 

Gemeinsam haben Jens und ich ein Buch ( Hier der Link zu einem Video von unserer Wohnzimmertour ): 2:17 geschrieben und ich habe zwei weitere Bücher in meinem Portfolio. Sitze hier in einem alten Klostertrakt und bin seit zwei Jahren online unterwegs.  Keineswegs mehr sprachlos.

Hier gibt es einen weiteren Blogbeitrag zu meinem aktuellen Klosterleben: https://www.go-impuls.com/wie-ich-ploetzlich-20-brueder-bekam-und-was-eva-maria-gutt-damit-zu-tun-hat/ )

In diesem Gemäuer finden die phantastischsten Geschichten statt

Das war eine lange Reise rückwärts und jetzt geht es nach vorne. Mit Vollgas!

Vielen Dank an Judith und ihre #boomboomblog2022 Challenge und die wunderbare Energie, die von Dir ausgeht. Du bist eine Anstifterin für mich und für so viele Menschen. Das ist wunderbar.

Hier geht es auf die Seite von Sympatexter: https://www.sympatexter.com.

Am 6. Juni startet eine neue The Blog Bang Episode und bis Samstag kann man sich noch anmelden.

Danke fürs Lesen bis hierhin und wenn Du jetzt Lust auf etwas Süsses bekommen hast, dann schau gerne in meiner Wort Patisserie vorbei. Hier gibt es zuckersüße und bitternötige Impulse. In aller Kürze auf den Punkt gebracht, andere Sätze. Von mir gesprochen für Dich. Hier der LINK zur kostenfreien Buchung:

https://www.go-impuls.com/wort-patisserie/

 

Poesie und Deine Geschichte

Was wäre anders in Deinem Leben, wenn Deine persönliche Geschichte nicht mehr der Ort tiefer Erschöpfung wäre, sondern ein unerschöpflicher Quell für Kraft und Inspiration, Verbundenheit und Freude?

Was wäre anders in Deinem Leben, wenn Deine Arbeit eine wachstumsorientierte Reflektion Deiner persönlichen Entwicklung präsentieren würde?

Was wäre anders, wenn verwundete Themen heilen dürften und endlich ihr kreatives Potential vor Dir ausbreiten könnten?

Wäre es nicht schön, endlich einmal die Gefühle, Situationen, Beziehungen und Gedanken in eine neue Ordnung zu bringen? Sie mit einem neuen Blick zu betrachten und zu spüren, wie wenige Millimeter Dich immer wieder von einem tiefen inneren Frieden trennen. Deinem wahren Potential.

Meine Arbeit im StoryLAB beschäftigt sich im Schwerpunkt mit Geschichtenlücken. Also Orten in der eigenen Geschichte, die unverbunden und verbannt in unserem System ein ungehörtes und ungesehenes Leben fristen. Sie ruhen aber nicht einfach so in uns. Sie konsumieren Lebensenergie. Täglich mehr. Wir erschöpfen. Täglich mehr.

Oft ohne es zu wissen, landen wir langsam in einer tiefen Erschöpfung. Sind antriebslos und ziellos. Nichts scheint wirklich Sinn zu machen.

Vielleicht bist Du noch nicht an diesem Punkt, aber Du spürst, es gibt etwas in Dir, das liegt quer. Das blockiert. Das nimmt Kraft.  Das kommt nicht zu Wort. Du weisst nicht genau, was es ist, aber Du möchtest gerne hinter die Kulissen dieses Phänomens schauen.

Instinktiv machst Du Dich auf die Suche nach jenem Teil in Dir, der wild und ungezähmt die eigene Kraft nicht länger deckeln möchte, sondern würdevoll und stolz das Revier in Besitz nimmt, was schon lange darauf wartet entdeckt zu werden.

Dieser Tag ist ein Tag der Reise in Deine innere Landschaft. Du entdeckst, begleitet von mir, Regionen darin, die Du vielleicht noch nie besucht hast. Die Dir vielleicht Angst gemacht haben. Für die Du keine Worte hast. Gemeinsam finden wir, über die Worte hinaus, jene Gefühle, die ungesehen schon lange darauf warten, endlich gesehen zu werden.

Geschichten, die darauf warten, gehört zu werden. Unverbundene Geschichtenteile, die jetzt verbunden werden können und neue Energie fließen kann. Während jeder Etappe schreiben wir ein Poème.

Dein persönliches Poème aus dem Du Kraft gewinnst und Inspiration. Motivation und Leichtigkeit. Verbundenheit und Fülle neu erlebst. In Dir. Die Poèmes lasse ich hier drucken und schicke sie Dir zu. Sie werden sich verankern in Deinem Körpersystem und sie werden sich einweben in Deine Beziehungen und Entscheidungen.
Deinen Gedanken eine neue und andere Richtung geben.
Diese Poèmes sind eine Reflexion Deiner Reise. Deiner inneren Reise. Tief verbunden mit Deinen Worten, wirken sie heilsam in Deinem Bewusstsein und auch in Deinem Geschichtenkörper. Dessen Geschichtenlücken liebevoll gefüllt werden und die Energie wieder frei fließen kann.

Es wird ein Tag für Entdeckerinnen sein. Und ich habe 4 Plätze dafür reserviert. Es gibt noch 3 freie Plätze.

Wenn Dich das Thema interessiert und Du hast Lust dabei zu sein, dann freue ich mich über eine Mail an: info@go-impuls.com

Vor dem Retreat gibt ein Informationsgespräch und wir klären gemeinsam, welches Thema Du bereisen möchtest.

Wir starten am Sonntag um 10:00 mit der 1. Etappe und beenden den Tag ca. um 17:00 nach 3 einzelnen Reiseabschnitten von jeweils 1,5h. Dazwischen gibt es Pausen und Bewegungsraum. Das Retreat findet virtuell über ZOOM statt in einem geschützten Raum. Es wird keine Aufzeichnung geben.

Dein Invest: 210 € +21% IVA

Ich freue mich auf diesen Tag und auf Dich.