ANNÄHERUNG I Aus scheinbarer Sicherheit herauswachsen

Scheinbare Sicherheit

 

An einem Tag alle Zeiten zusammenlegen und sich aus der gewohnten Struktur lösen. Beobachten, wie Konzepte langsam ihre Rahmen verlieren, auseinanderfallen und dabei Räume öffnen.

Ungeahnte Räume intensiver Wahrnehmung. Das Scheinbare wird zum Offensichtlichen. Wir lesen das Leben neu und sehen zu, wie sich die Teile vollkommen neu und ungewohnt zusammensetzen.

Wir weben aus Stroh pures GOLD … an diesem Tag und wer jetzt an das Märchen von Rumpelstilzchen denkt, der liegt genau richtig. Wie ein goldener Faden zieht sich die Essenz des Märchens durch den Tag und der Rumpelstilzcheneffekt wird spürbar:

Ein Konflikt, der mit dem richtigen Namen angesprochen wird und sich so beginnt zu klären und zu lösen.

 

Es ist GOLD, was zwischen die Lebenszeilen fließt und den Blick langsam frei gibt auf das Gemiedene, das Verbannte. Das Ungehörte und Unerhörte. Es ist ein liebevoller Blick. Wie ein stiller Tango bewegt sich Geschichte vor und zurück. Wir gehen mit. Hören die Schritte, spüren die Bewegungen. Es tauchen Zusammenhänge auf. Orte, Menschen, Verlust, Unveränderliches. Häuser. Gebäude. Trauer. Wut. Einsamkeit, aber auch Liebe und Dankbarkeit. Ehrlichkeit, Sehnsucht. Vertrauen und Verbundenheit.

Wir sind auf einer Terrasse, hoch oben über dem Meer.

 

 

Es ist leicht bewölkt während wir frühstücken und sich der Tag in unsere Worte webt. Es geht viel um Gewebe an diesem Tag. Es geht viel um Zeit und Menschen darin. Lebensfäden, die aufgenommen werden, die ins Leben überreicht werden. Wir greifen auf und es beginnt ein langer Prozess des Webens. Menschen gewöhnen sich an die Muster, die ihnen gezeigt wurden, weben sie weiter.  Kette und Schuss. Es gibt Stellen, da spüren wir die Spannung immer mehr. Und uns selbst immer weniger. Leise webt sich eine Stille ins Leben. Die innere Spannung steigt, unbemerkt.

Anpassung ist, was folgt.

 

Der Lebensteppich ist weniger schützende Hülle, als mehr und mehr enges Korsett, dass die Lebensluft und Lebenslust abschnürt. Auch daran passen wir uns mehr und mehr an. Wir hören auf zu atmen und beginnen automatisch Luft zu holen. Bis wir einen Punkt erreichen, wo die Energie für die Unterdrückung der eigenen Wahrheit nicht mehr reicht. Ein Wendepunkt. Wir blicken auf eine lange Reihe von Situationen und Entscheidungen und es kommt plötzliches Wissen dazu.

 

Wir gehen tiefer und sehen hinter die scheinbare Sicherheit eines Lebenskonstrukts, das funktioniert hat und jetzt etwas zeigt, was man einen Endpunkt nennen könnte. Ein Konflikt, der bei seinem wahren Namen genannt werden möchte und muss, damit die Lösungen sich zeigen und die gebundene Energie sich lösen kann.

Wie weit kann ein Mensch sich von sich selbst entfernen und wie nah kann ein Mensch sich selbst wieder kommen?

Langsam entwickeln wir eine Sprache der Nähe

 

Wie spürt man, wenn die Wende gekommen ist? Wenn es Zeit ist, wirklich wahr zu werden? Zunächst ist es wie nachgeben. Ja, so ist es! Das UNSAGBARE zu Wort kommen lassen und gehört werden. Bezeugt werden in diesem Moment. Wahr werden, in diesem Moment. Die scheinbare Sicherheit fällt in sich zusammen und endlich kommt Gefühl ins eigene Leben zurück. Für diesen unsagbaren Teil.

Es geht nicht mehr darum, lieber einen toten Vogel in der Hand zu halten, als mit leeren Händen dazustehen.

 

Es geht darum, die leeren Hände auszustrecken und zu empfangen. Es geht darum, alles von sich selbst zuzulassen, nichts auszuklammern, sich neu ins Leben zu atmen und zu spüren, dass alles da ist, was man braucht. Man niemandem folgen muss, niemandem seine Kraft überlassen muss, niemandem etwas schuldet. Es geht um die eigene Handlungsfähigkeit und Souveränität.

Alle Bedingungen lösen sich auf.

 

 

Es ist ein fragiler Prozess, der bezeugt wird und so Heilung stattfindet. Durch alle Zeiten hindurch, durch alle Schichten hindurch. Bis heute und darüber hinaus. Wir heilen so bereits auch für die kommenden Generationen.  Was entsteht ist immer mehr Raum für die Liebe, die Kreativität, die Neugierde und tiefe Verbundenheit. Was nicht mehr trägt, löst sich auf. Das braucht Zeit und Ruhe.

Die Gefühle von Machtlosigkeit und Mangeldenken, Kontrollverlust und Existenzangst lösen sich nicht von einer Minute auf  die andere. Es ist ein Prozess, der einmal begonnen, unsere gesamte Existenz durchläuft und unsere gesamte innere Struktur der Gedanken und Gefühle neu informiert.

Wir beginnen in eine neue Form zu wachsen. Eine, die uns voll und ganz entspricht, die uns in eine neue Lebenshaltung kommen lässt. Wir wieder beweglich werden, berührbar und mitfühlend. Zunächst für uns selbst.

Welches Leben möchte ich führen? Wer möchte ich werden auf diesem Weg und mit wem möchte ich diesen Weg teilen? Wie möchte ich mich fühlen und was brauche ich dafür?

 

Das sind mögliche Fragen, die Du Dir stellen kannst, jetzt nach der Lektüre dieses kurzen Beitrags. Vielleicht konntest Du den Weg nachvollziehen, konntest nachspüren und ich konnte in Worte fassen, was Dir jetzt noch nicht möglich war zu sagen.

Ein solcher Tag der Annäherung schafft Klarheit und führt einen Prozess an den Punkt, an dem eine neue Wahrheit entstehen kann. Eine aktuelle Situation, die alleine nicht lösbar scheint, ist wie eine Einladung an Dich:

Gemeinsam mit einem Menschen, dem Du vertraust, den Weg zum Ursprung zu gehen. Die Fäden zurückzuverfolgen und Ordnung und Frieden in das innere Durcheinander zu bringen.

Es braucht einen Zeugen. Einen Menschen, der einen ähnlichen Weg gegangen ist und jetzt in der Lage ist, Sicherheit und Schutz zu gewährleisten und die Gewissheit, dass alles an den richtigen Platz kommen wird. Sich alle Spalten und Brüche heilen lassen und ein neues Ganzes entsteht, aus dem neue Kraft fließen wird.

Am Ende des Tages, haben wir 3 Abschnitte miteinander gestaltet und erlebt. Jeder Abschnitt mit einem anderen Schwerpunkt, aber alle 3 Abschnitte insgesamt haben sich miteinander verwoben und ergänzt zu einem Ganzen. Jetzt kommt Ruhe in den Prozess und in 4 Wochen sehen wir uns wieder für 2 weitere Stunden. Schauen, was in der Zwischenzeit passiert ist und welche neuen Fragen und Themen eventuell aufgetaucht sind.

Während des Tages habe ich ein Poem geschrieben. Aus dieser Tagesenergie heraus. Es wirkt wie ein Anker im System. Fasst alles zusammen und richtet die Energie aus. Auf Wachstum und Heilung. Dieses Poem wurde von mir gesprochen und als mp4 gespeichert an meine Klientin versendet, die es jetzt jederzeit zu ihrer Verfügung hat.

Die Tagesfäden habe ich in einem Bild wie ein Graphic Recording dargestellt:

Jetzt befindet sich der gesamte Prozess in einer Art Kokon, wo im Schutz alle Prozesse in Ruhe stattfinden können, die nötig und möglich sind. Es ging darum Klarheit zu bekommen zu einem sich wiederholenden Muster, dessen Webart Fragen aufgeworfen hat, die wir klären konnten.

Was am Ende des Tages geblieben ist, das war das Wort Selbstsabotage und ein tiefer Blick hinein in diesen Mechanismus, der jetzt ins Bewusstsein gerückt ist. Ich lasse es dabei für heute bewenden und freue mich, wenn Dir dieser Blogbeitrag wesentliche Impulse gegeben für ein Thema, dem Du Dich schon so lange annähern möchtest.

Wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, dann freue ich mich über eine Mail von Dir: info@go-impuls.com

Vielen Dank für Deine Zeit und Aufmerksamkeit! Herzensgruß von Gudrun

Photocredits by Jens F.Kruse: https://www.jfkstreetphotography.com

 

 

Der Fisch & Die Krone: Visionsaufstellung mit Eva Maria Gutt

 

Der Fisch & Die Krone

 

Wir haben bei der Visionsaufstellung mit dem Ende begonnen. Von der Vision zum ersten Schritt: Klarheit gewinnen. Das war das erklärte Ziel für meine Zeit mit Eva Maria Gutt.

Aussprechen, was als Gedanke, Inspiration, Vision in mir schon ewig ruht und jetzt zum Ausdruck kommt:

Einen Ort schaffen, der wie ein Spiegel, meine innere Landschaft sichtbar und fühlbar macht, und in dem natürliche, menschliche  Entwicklung stattfinden kann. Hier wagen sich unerzählte Geschichten ans Licht. Werden gehört und geheilt.

Menschen kommen hier in Kontakt mit ihrer wunderschönen inneren und äusseren Welt, spüren wieder Leidenschaft für sich selbst und das eigene Leben und die Schönheit und Leichtigkeit in allem.

Das Leben wird wieder als Glück und Magie gespürt und aus tiefer Verbundenheit schöpfen Menschen neue Lebens,-und Führungskraft.

 

Ich habe, aus Erfahrung,  großes Vertrauen in die Arbeit von Eva Maria, obwohl da am Anfang immer viel Zögerlichkeit ist. Etwas will mich zurückhalten und hindern, auszusprechen und anzusprechen, was gesagt werden will. Eine Art Gedankenlosigkeit beginnt sich zu Beginn auszubreiten. Eva Maria führt mich da durch und öffnet mir sprachliche Wege über die Symbolsprachen der Dinge, die ich auswähle.

Sie beginnt mit dem Ende. Mit der Frage:

„Was repräsentiert Deine erfüllte Vision?“

 

Es gibt nichts, was sich besser oder richtiger anfühlen würde als die Krone.  Ich wähle sie. Nichts in mir zögert. Es geht nicht um Status. Es geht um Respekt und Wertschätzung für mich und meine Gaben. Für meinen Weg bis hierhin und was noch werden will. Es geht um die Menschen, die auf diese wertschätzende Art in ihre eigene Wertschätzung kommen, und aus dieser Haltung in eine neue Form der Führung.

„Die Krone setzt man sich nicht selber auf. Die bekommt man durch die Kunden, die Deine Arbeit anerkennen und wertschätzen.“

 

Ich nicke einverstanden bei diesem Statement von Eva Maria, aber gleichzeitig spüre ich auch, dass zunächst ich es bin, die wertschätzt und anerkennt. Mein gesamtes Sein, die Summe meiner Erfahrungen und was ich daraus und damit gemacht habe. Meine Essenz. Meine Kraft. Meine Energie. Meine Wege. Meine Magie. All das stelle ich zur Verfügung. Aus all dem können und werden meine Klientinnen und Klienten schöpfen.

Die nächste Frage:“Was repräsentiert den Ort, den Du erschaffen willst?“

 

Ich brauche nicht lange und finde einen kristallklaren, geschliffenen ovalen Kristall, der sehr groß ist in Relation zu den anderen Gegenständen auf dem Tablett. Er ist facettenreich, klar, transparent, groß! Ermöglicht Durchblick, Weitsicht, Klarheit, strahlt Ruhe und Unaufgeregtheit aus. Ermöglicht das Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven. Schlichtheit und Einfachheit vermitteln Ruhe, Entspannung, Rückverbindung mit den Seelenkräften. Wahrheit.

 

Dann kommt eine Repräsentantin für meine Dienstleistung und auch das geht schnell. Ich wähle eine Feder in Pink. Leicht, unübersehbar, extravagant, schützend. wärmend und tragend. Das verbinde ich mit dieser Feder. Ausserdem Freude und Spiel. So erleben mich Menschen in meinen Prozessen.

Eine Art unaufgeregte Andersartigkeit, die jede Tiefe mitgehen kann. Um federleicht wieder aufzutauchen.

 

Natürlich kommen in meiner Vision auch Kunden vor und ich finde 3 größere, leicht glitzernde Steine, die Eva Maria auf das inzwischen nicht mehr unbeschriebene Blatt Papier legt. Liegen sie so da, die Steine, meine Kundinnen und Kunden, da spüre ich noch meine Distanziertheit. So ein Gefühl, wie soll das gehen? Aber das soll mich gar nicht interessieren, meint Eva Maria. Das „WIE“ wird auf universeller Ebene erledigt. Für mich geht es um Klarheit.

Ja, das will ich und ja, das kann ich!

 

Ich möchte mit Führungskräften in Unternehmen arbeiten. Sie zu kurzen Retreats an meinem aussergewöhnlichen Ort einladen und sie dort in meiner Energie empfangen. Ihnen ermöglichen loszulassen und aufzunehmen. In Austausch zu gehen mit etwas Größerem in ihnen und zu spüren, wie sich eine tiefe Selbstverbundenheit ausbreitet, die unendliche Leichtigkeit in sich trägt. Sie wahr werden und innerer Unfrieden in eine neue Ordnung wechselt. Themen befriedet werden. Druck nachlässt und einer Stimmigkeit Platz macht.

Führung unter diesen Vorzeichen bedeutet „inter“ sein mit allem. Ein neues Energiefeld erschaffen, das Menschen magnetisch anzieht.

 

Dann sind wir wieder beim Fisch gelandet und der Frage:“Schafft er das allein?“ Der Fisch war der Repräsentant für mich am Tag der Visionsaufstellung. Natürlich nicht. Er braucht Verbündete und vor allem braucht er jemanden mit Stimme. Stimmkraft. Denn Fische sind ja ziemlich stumm, wenn man mal von meinem Geschichtenfisch absieht.

Also brauchte es Mut und etwas Anschubkraft von Eva Maria, diesem Mut Ausdruck zu verleihen. Der portugiesische Hahn kam ins Spiel und er passte so gut in das ganze Zusammenspiel, brachte genau die Energie mit, die es Menschen leicht macht, mit mir und meiner Arbeit in Kontakt zu kommen. Was der Fisch nicht aussprechen kann, das übernimmt der Hahn.

In mir macht sich ein wohliges Gefühl breit.

 

Es scheint, als würde ein inneres Team gerade zusammengestellt. Kräfte, die mich unterstützen, meine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Das fühlt sich sehr gut an.

Dann kommen konkrete Zahlen in den Raum, die ich vorbereitet hatte und die jetzt eine Art Eigenleben entwickeln. Alles fühlt sich weiter stimmig an. Es geht um Geld im Business. Das ist der Treibstoff, der Bewegung ermöglicht. Bewegungsfreiheit, die wir umwandeln können in sinnstiftende und wachstumsfördernde Projekte. Wie zum Beispiel einen physischen Ort zu schaffen.

Meine Kundinnen und Kunden rücken näher zu mir und meinem Angebot auf dem Blatt Papier. Die Barrieren fallen.

Erst kommt Neugier und dann Nähe.

 

Wir sprechen über Preise und Angebotspakete. In mir stellt sich eine neue Haltung ein. Zu dieser Vision, die plötzlich greifbar geworden ist. Real fast. Es ist ein bekanntes Gefühl in mir, von Vertrautheit mit den Zahlenräumen, den Verhandlungen, der Strategie. Ich kenne das. Ich kann das.  Meine Angst unterstützt mich, den richtigen Weg zu wählen. Da, wo die Angst ist, da ist der Weg.

Zwischendurch werde ich von großer Müdigkeit ergriffen. Fast möchte ich mich hinlegen. Was ungewöhnlich ist: Normalerweise würde ich so etwas nicht erwähnen. Würde warten, bis ich wieder mehr präsent bin. Aber sie will mit in diese Aufstellung, die Müdigkeit. Nach der Aufstellung sagt Eva Maria mir, dass die Müdigkeit zum Ausdruck gebracht hat, dass alte Anteile sich jetzt zur Ruhe begeben. Das hat mich beeindruckt und gefreut.

In mir kommt etwas in Fluß und jetzt, wo ich das hier schreibe, spüre ich diesen Fluß wieder, eine tiefe innere Verbundenheit mit meiner intuitiven Kraft, die längst den Weg kennt, die aber zu lange nach einer  äusseren  Erlaubnis Ausschau gehalten hat. Ich hatte es intern einem anderen überlassen, die Ampel von rot auf grün zu stellen.

Ich spüre auf einer neuen Ebene, was ich mit den Führungspersönlichkeiten in meiner Arbeit auch spürbar machen möchte: Die eigene Natur wahr nehmen und aus der tiefen Verbundenheit mit dieser inneren Quelle, einen eigenen, unkopierbaren Führungsstil entwickeln, der dieser Natur Ausdruck gibt.

Führung ist vor allem ZUHÖREN. Erst sich selbst und dann anderen. Erst verstehen, dann verstanden werden.

Wir betrachten das Abschlussbild. Es stimmt. Die ganze Aufstellung stimmt und ich verabschiede mich sehr zufrieden und in einer neuen Gewissheit. Es braucht die ersten Schritte, das erste krähen des Hahnes unmittelbar. Das konnte ich umsetzen. Sofort.

Jetzt werde ich weitere Teamgespräche führen mit meinem neuen, bunten Team und freue mich über die Kreativität, die mit Eva Marias Aufstellungsarbeit jetzt meine Planung vollkommen verändert und erleichtert.

Fast hätte ich den Skarabäuskäfer vergessen. Ein kleiner türkiser Käfer, der wie ein mobiler Botschafter zwischen den einzelnen Anteilen die richtigen Verbindungen schafft und dafür sorgt, dass die Dinge auch geschehen, die geschehen müssen, damit es so kommt, wie visioniert!

 

 

Ich ende meinen Beitrag mit dem Abschlussbild dieser stimmigen und ordnenden, wegweisenden und motivierenden Visionsaufstellung.

Eine Vision wird die Welt nur dann bewegen, wenn sie vorher in ein Gefühl übersetzt worden ist.

 

Wir müssen zunächst fühlen, was da entstehen kann und erst so mit uns selbst verbunden, verbinden wir uns mit dem Bild, dem Zukunftsbild und erst dann beginnen wir damit, der Mensch zu werden, der wir sein müssen, um diese Vision in die Welt zu tragen. Es geht um das WERDEN!

Alles liegt vor uns und wir entscheiden, was wir aufnehmen und was wir liegeblassen. Welche Form unsere Lebensvorstellung haben soll und wie sie sich einfügt in einen größeren Kontext. Wir sind alle Führungskräfte. Führen unser Leben. Es ist uns oft genug nicht wirklich klar. Jetzt ist die Gelegenheit, sich klar zu werden. Es ist alles in unserer Hand.

Die Aufstellungsarbeit, wie Eva Maria Gutt sie anbietet, ist einzigartig, klar und schnell. Die Ergebnisse sind stimmig und fügen sich, wie interne Berater, in die eigene innere Welt ein.

Etwas bleibt und führt die nächsten Schritte. Vielen Dank, liebe Eva Maria, für Deine großartige Arbeit!

 

Wenn Du in Resonanz gegangen bist, dann findest Du hier die Möglichkeit zu einem Kontakt mit Eva Maria Gutt:

https://www.eva-maria-gutt.de/beratung-per-zoom

 

Es gibt ein exklusives Sommerangebot, das ich nach dieser Visionsaufstellung zukunftsweisend auf meine Webseite gestellt habe. Es ist ein Extrakt meines Signature Programms ANNÄHERUNG und weitere Informationen gerne hier:

https://www.go-impuls.com/annaeherung-tages-retreats-2023/

Es braucht Mut, sich auf das Neue und Unbekannte einzulassen, aber ich garantiere, der Überraschungseffekt wird groß sein, bereits bei der Buchung. Und es ist die Überraschung, die den Verstand aushebelt und so den Weg frei macht ….

 

Atemberaubende Annäherung 2023

Anpassung

An·pas·sung

/Ánpassung/

Substantiv, feminin [die]

  1. das Sicheinstellen auf jemanden, etwas; das [Sich]einfügen, Angleichen

Anpassung, Abhängigkeit, Abstand, Nähe und Distanz. 

In den letzten Jahren sind die Themen „Nähe“ und „Distanz“ mit einer Brisanz in unsere Leben gekommen, wie wir uns das wahrscheinlich nicht vorstellen konnten. Abstand war unser ständiger Begleiter und dieser Abstand hat weite Kreise gezogen.

Wir konnten im Aussen erleben, was im Inneren schon lange vollzogen worden ist:

 

Unsere Distanz zu uns selbst. Unserem wahren Wesen, unseren wahren Gefühlen unserer wahren Existenz, unserer wahren Liebe. Für alles, was ist!

Aus diesem Abstand entsteht jetzt eine neue Art Nähe und überall erlebt man Menschen, die begonnen haben, sich selbst und ihr Leben neu zu erforschen und dann auch neu zu gestalten. Es ist eine neue Art Aufbruchstimmung entstanden, eine innere Neupositionierung. Es geht um die eigene Wahrheit und wie wir sie zum Ausdruck bringen.

Wenn ich durch das Wort Anpassung gedanklich gehe, dann habe ich das Gefühl durch sämtliche Anpassungsvorgänge geführt zu werden, die ich je erlebt habe.

 

Sie laufen in mir noch einmal, einem Blitzlichtgewitter gleich, ab. Jeden einzelnen Prozess durchlaufe ich in Bruchteilen von Sekunden bevor ich darüber schreiben kann,  bevor die Worte wirklich fließen und auch meine Gedanken in Fluß kommen. Ich über all diese Erfahrungen in einer neuen Form schreiben kann. 

In einer transformierten, unangepassten, ungezähmten Form schreiben, was mein Herz aktuell bewegt, was uns alle aktuell bewegt und wieviel Anpassung wir jetzt ablegen dürfen und wieviel Distanz zu uns selber wir jetzt überwinden dürfen und wieviel Nähe wir zu uns selbst jetzt herstellen dürfen.

Und diese neue Nähe die gelingt nur, indem wir von etwas anderem Abstand nehmen, nämlich von dem was uns vorher diese ganze Anpassung abverlangt hat und wir gehen in Distanz zum System. Unserem verinnerlichten System. Wir erlauben uns, es Abschnitt für Abschnitt abzuschalten. Alle darin gespeicherten Informationen und Strukturen, die wir in uns aufgenommen und umgesetzt haben, nach denen wir solange gelebt haben. Und indem wir den Abstand zu diesem System einnehmen, bekommen wir eine neue Nähe zu uns selbst. 

Zu unseren wahren Gefühlen und Gedanken und zu unserer wahren Haltung uns selbst und unserem Leben gegenüber.

 

Und das ist die Zeit jetzt in der wir diese Prozesse alle durchlaufen können und auch werden, und bekommen so eine ganz neue Agilität, eine ganz neue Flexibilität. Einen neuen Atem und einen neuen Blick auf uns selbst und die Welt.

Wir spüren wie wir mit dem Moment verbunden sind und wir uns darin vollkommen neu abbilden dürfen.

 

Wir sind verbunden mit einem ganz neuen Informationsfeld und wir spüren auf einmal wieviel Nähe in uns und um uns ist. Zu der wir vorher keinen Zugang hatten. Und darum geht es in dieser Zeit. Wir werden wahrer und wahrer. Mit jedem Moment wo wir diese systemische Anpassung ablegen und eine vollkommen neue Freiheit in uns etablieren. Was nicht bedeutet, dass wir egoistischer, rücksichtsloser werden, das wir immer noch mehr beweisen müssen, sondern genau im Gegenteil: Der Beweis ist unsere Existenz. Wir sind da. Unser Sein braucht keinen Beweis und wir müssen nicht besorgt sein, ob wir dazugehören. Wir gehören natürlich zu allem als Teil der Natur. Wir sind Teil von allem und alles Teil von uns.

Wie sieht die neue Anpassung aus?

Zugewandt

Kooperativ

Regenerativ

Stärkend

Selbstverbunden

Neugierig

Integrativ

Weit

Verbunden

Ehrlich

Interdependent

Wir gehen aus der Anpassung in die Annäherung und lösen so Abhängigkeiten ab, die uns unsere Ressourcen verwässern,  uns träge machen und uns das Gefühl einer müden Sattheit vermitteln. Wir werden wacher für das Leben und für uns in diesem Leben. 

Was neu entsteht ist ein Kollaborieren mit der Unsicherheit, dem Nicht-Wissen, mit der Ungewissheit und aus dieser Kollaboration entstehen vollkommen neue Projekte und Perspektiven.

 

Die Möglichkeiten fließen uns zu und der Kampf hört auf. Der Kampf um die Existenz, um das Gesehen werden, um das Wahrgenommen werden, um die eigene Bedeutung und Wirksamkeit. Es ist alles Eins, wir sind und aus uns wird.  Wir beginnen Freiheit neu zu definieren und uns in den Raum der Möglichkeiten auszudehnen.

Die perfekte Illusion in der wir gelebt haben, löst sich auf.

 

Es bleibt nichts mehr von dem was wir uns vorgestellt haben, was uns vorgestellt wurde als das Richtige, das Wahre, das Wirkliche. Wir sind das Wahre, das Richtige und das Wirkliche. Mit all unseren ganzen Ecken und Kanten dem ganzen Unwägbaren, dem Unsicheren und allem was darin aus dem Unbekannten entsteht. Wir sind der rote Faden nach dem wir überall suchen. Dem wir so gerne folgen würden, wenn wir ihn nur finden könnten.

Wir sind genau die Quelle nach der wir überall forschen, deren Anschluss wir so sehr vermissen. Ja und wir sind das Eine in das alles und aus dem alles fließt, weil wir am Ende des Tages göttliche Funken sind.

Wenn Du mit diesen Worten in Resonanz gegangen bist, dann lade ich Dich ein zu prüfen, ob nicht jetzt die richtige Zeit ist, einen neuen Raum zu öffnen, in dem Du spürst, was es heisst, angekommen zu sein bei Dir selbst.

Wie es sich anfühlen kann und wird, aus dieser Haltung heraus in Führung zu gehen. Menschen mit dieser wahrhaftigen Energie anstecken und sie magisch anziehen.

Sich ein Energiefeld zu schaffen, in dem die eigene Wirksamkeit ein natürlicher Prozess ist, der sich organisch entwickelt. Keine Beweise, kein Druck, kein Mangel.

 

Ein Tages Retreat unter diesen Vorzeichen ist ab sofort buchbar und ich lade Dich zu einem Annäherungsgespräch herzlich ein. Schreib mir gerne eine Mail an: info@go-impuls.com und ich sende Dir den Link zu meinem Terminkalender. Bitte beschreibe kurz in der Mail, was Dich besonders bewegt gerade.

Nouvelle Vague 2023 Zwischenzeit

Zwischen die Zeit gereist

Wenn man etwas Neues beginnt, dann rauscht das Alte in Lichtgeschwindigkeit noch einmal durch die Gefäße und Gewebe des Körpers. Ungewohnte Gedanken mischen sich unter den Fluß des Gewohnten und ein lautes Rauschen kündigt die neuen Wellen an.

Wellen, die nicht mehr am Ufer brechen.

 

Wellen, die sich hingeben. An die Küste.  Keine Frage mehr. Keine Antwort mehr. Das große Rauschen flutet den vertrauten Körper und kein Wort kann gesprochen werden. Kein Gedanke gedacht. Hier verbindet sich alles und die alten Kämpfe ebben ab. Keine Trennung mehr. Wortfluten. Statt dessen.

Erlaubnis öffnet angstfrei die Türen zu neuen Räumen und Wagnis mischt sich genüsslich in eine neue Art Wertschätzung.

Listen. Hören. Écouter.

 

Hören bedeutet aufnehmen, was ist. Vollkommen offen und wertungsfrei. Sich selbst zuhören und anerkennen, was man erreicht hat auf einer tieferen Ebene. Nichts mehr erfinden um die eigene Kraft zu vermeiden. Wahre Meisterschaft erfahren im Vertrauten. Selbstvertrauten. Wir sind fließende Systeme, mit unterschiedlichen Formen und Linien, Farben und Texturen. In diesem System gibt es keine Stagnation.

Die Wellen das Kalten, schmelzen unter wärmenden Blicken und ein neuer Fluß bahnt sich sein Bett in die Zeit.

 

Vielleicht ist das mein kürzester Blogartikel. Vielleicht meine neue Art zu schreiben. Für Dich. Für uns. Für neue Wege. Das war meine Rückfahrt von Biarritz nach Mallorca.

Was löst der Text in Dir aus? Ich bin neugierig!