Annäherung kommt aus der Distanz

Annäherung kommt aus der Distanz und ist nah & fern

Unsere Gedanken und unser gesamtes Leben kreisen seit 2020 um einen Wandel, der weit mehr Bedeutung bekommen hat, als wir uns das ausdenken konnten. Am Anfang, da war das alles ziemlich weit weg. Wir waren Beobachter eines Anfangs, den wir selbst noch nicht wirklich wahrnehmen wollten und auch nicht konnten.

Dann ist der tiefe Wandel immer näher gekommen. Immer weniger Raum sich zu entziehen. So ist es geblieben. Wieviel Abstand gewinnen wir gedanklich von dieser Zeit in 2020?  Und werfen einen neuen, einen ungewohnten Blick auf uns selbst und unser Leben?

Ich erinnere mich an mein Frühjahrsgefühl in diesem Jahr: Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren und ein Projekt nach dem anderen erscheint wie eine bunte Gedankenblase über mir.

Mir verpassen Krisen immer eine Extra Portion Intuition und Kreativität. Meine Sinne werden geschärft. Für Neues!

 

Es scheint, als ob der Raum der Möglichkeiten sich in solchen Zeiten enorm weitet und ich mehr als einen Blick hineinwerfen kann. Für Menschen wie mich sind Zeiten wie diese Entwicklungsturbos. Da bin ich zum Glück nicht alleine.

Das war aber nicht immer so. Ich kenne durchaus Krisensituationen in denen ich wie in einer Schraubzwinge eingeklemmt war. Zwickmühle nennt man das auch. Die ganze Konzentration geht in dieses Gefühl des Stillstands. Der Ohnmacht. Des Ausgeliefertseins. Der Bewegungslosigkeit.

Niemand fühlt sich darin wohl und trotzdem macht es einen großen Unterschied, wie man solche Situationen und Gefühle beantwortet.  Ein Gefühl wahrnehmen ist die eine Sache, meine Reaktion darauf eine ganz andere. Ich kann mich in solche Gefühle hineinsteigern und sie werden wachsen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.  Ich kann solche Gefühle aber genausogut wahrnehmen und dann entscheiden, wie ich damit umgehen werde. Auch hier gilt der Satz: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

So kann ich durchaus beginnen, mir andere Fragen zu stellen. Ich könnte fragen:

„Was ist gut an der aktuellen Situation?“

„Was lerne ich daraus?“

„Was bietet mir diese Situation für Möglichkeiten?“

 

Ich sehe ein paar Köpfe verständnislos sich schütteln. Wie kann man nur so zynisch sein und solche Fragen in Zeiten wie diesen stellen? Meine Gedanken dazu: Wie kann man es sich leisten, solche Fragen nicht zu stellen? Diese Krise ist so groß, dass wir sie mit den herkömmlichen Fragen und Antworten ganz sicher nicht bewältigen werden können. Es liegt so viel Wandel in dem ganzen Thema, dass jeder sich wirklich grundsätzliche Fragen zum eigenen Leben stellen muss.

Hier wird jeder Wert abgeklopft. Lebe ich wirklich so, wie es meinen Werten entspricht? Lege ich diese Maßstäbe wirklich überall an und trage die Konsequenzen? Predige ich Wasser und bleibe selbst auch dabei? Übernehme ich wirklich Verantwortung für diesen Planeten? Was bedeutet das täglich? Wie fühlen sich meine Beziehungen wirklich an?

Wie nah oder wie fern bin ich mir selbst?

 

So auf sich selbst geschmissen, kann einem schonmal ganz schön mulmig werden bei all der möglichen Erkenntnis, die sich da ihren Weg bahnt. Es muss aber kein Marathon sein, den wir da hinlegen müssen um die Situation für uns selbst zu verändern. Es können kleine Schritte sein. Kleine Entscheidungen. Vorsichtige Annäherung … an sich selbst. Mal wieder. Nach langer Zeit vielleicht.

Wofür bin ich jetzt gerade dankbar?

 

Weniger auf das Aussen achten, hören, reagieren. Das könnte das eigene Körpersystem beruhigen. Es könnte sich Muskulatur entspannen und dann auch Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen. Wir könnten tief durchatmen und dann eine kleine Entscheidung treffen: Täglich 1 Minute für die Frage: Wofür bin ich jetzt gerade dankbar? Oder: Was kann ich tun, damit ich neue Möglichkeiten sehe und entwickle?

Das wäre doch mal ein anderer Start in den Tag und so könnte auch das Ende eines Tages vollkommen neu gestaltet werden mit der Frage: Was muss ich wissen, dass mir hilft diese Situation für mich zu verändern? So mit dieser konstruktiven Frage beschäftigt, arbeitet das Unterbewustsein sich dann für uns durch die Möglichkeiten. Und wir können schlafen derweil.

Ja klar, das geht nicht ohne etwas Übung. Aber es geht. Und es ist konstruktiv. Es ist nach vorne gerichtet. Es öffnet den Handlungsspielraum. Es schafft Raum für Neues. Und mit der Zeit macht es sogar Spaß und bringt Erfolg.

Experiment der Annäherung

 

Ich habe ein Experiment der Annäherung nach meinem Gefühl formuliert. Es beinhaltet die Essenz meines Story LAB Prozesses und ist in diese Zeit geschrieben. Es geht um die Pflege einer Sprache der Nähe. In erster Linie zu uns selbst und allen Teilen von uns, die noch im Exil auf ihre Erlösung warten.

Es geht um einen Raum, einen heilsamen Raum, in dem Menschen sich, vielleicht zum ersten Mal, als Ganzes erleben können und werden. Und so diese Ganzheit beginnt sich auch zu verwirklichen. In neuen Gedanken und Gefühlen, Entscheidungen und Beziehungen.

Aus der Getrenntheit in eine neue Verbundenheit

 

Wir bewegen uns aus der Getrenntheit in eine neue, eine herzliche Verbundenheit. Verbinden uns weit tiefer, als wir bisher ahnen konnten. Kein Gedanke kommt in diesen Raum. Zunächst. Dann öffnen sich innere Türen und neue Gedanken bahnen sich leichtfüßig und voller Freude ihren Weg in unser Leben. Wir bekommen eine vollkommen neue Wirksamkeit und Bedeutung.

Dieses Experiment richtet sich vor allem an Menschen in Führung, die spüren, dass sie an eine Entwicklungsgrenze gekommen sind und darüber hinaus wachsen wollen. In einen Führungsstil, der aus einer geheilten eigenen Geschichte geschöpft wird. Aus einem Menschen, der mit sich selbst verbunden, keinen Beweis mehr schuldet und das Gefühl der tiefen Selbstverbundenheit vermittelt und lebt. Zugehörigkeit zunächst in sich selbst findet.

Leichten Herzens übergebe ich dieses Herzensprojekt jetzt dem Leben und freue mich auf die Annäherung an Menschen, deren Geschichte eine ihrer wahren Natur entsprechende Wendung nehmen wird.

Wenn Dich das interessiert, dann schau gerne auf meine Webseite

www.go-impuls.com/annaeherung 

Welchen ersten Schritt auf Dich zu unternimmst Du heute?

 

Wählen wir eine Sprache der Nähe, dann finden wir das, was uns verbindet und nicht das, was uns trennt

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