CORONA … Nähe & Distanz

CORONA ist nah & fern

Unsere Gedanken und unser gesamtes Leben kreisen 2020 um ein Virus, das weit mehr Bedeutung bekommen hat, als wir uns das ausdenken konnten. Am Anfang, da war das alles ziemlich weit weg. Dann war es ziemlich nah. So ist es geblieben. Wieviel Abstand gewinnen wir gedanklich von Covid-19 und werfen einen neuen, einen ungewohnten Blick auf uns selbst und unser Leben?

Ich erinnere mich an mein Frühjahrsgefühl in diesem Jahr: Mein Kopf arbeitet auf Hochtouren und ein Projekt nach dem anderen erscheint wie eine bunte Gedankenblase über mir.

Mir verpassen Krisen immer eine Extra Portion Intuition und Kreativität. Meine Sinne werden geschärft. Für Neues!

 

Es scheint, als ob der Raum der Möglichkeiten sich in solchen Zeiten enorm weitet und ich mehr als einen Blick hineinwerfen kann. Für Menschen wie mich sind Zeiten wie diese Entwicklungsturbos. Da bin ich zum Glück nicht alleine.

Das war aber nicht immer so. Ich kenne durchaus Krisensituationen in denen ich wie in einer Schraubzwinge eingeklemmt war. Zwickmühle nennt man das auch. Die ganze Konzentration geht in dieses Gefühl des Stillstands. Der Ohnmacht. Des Ausgeliefertseins. Der Bewegungslosigkeit.

Niemand fühlt sich darin wohl und trotzdem macht es einen großen Unterschied, wie man solche Situationen und Gefühle beantwortet.  Ein Gefühl wahrnehmen ist die eine Sache, meine Reaktion darauf eine ganz andere. Ich kann mich in solche Gefühle hineinsteigern und sie werden wachsen. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.  Ich kann solche Gefühle aber genausogut wahrnehmen und dann entscheiden, wie ich damit umgehen werde. Auch hier gilt der Satz: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

So kann ich durchaus beginnen, mir andere Fragen zu stellen. Ich könnte fragen:

„Was ist gut an der aktuellen Situation?“

„Was lerne ich daraus?“

„Was bietet mir diese Situation für Möglichkeiten?“

 

Ich sehe ein paar Köpfe verständnislos sich schütteln. Wie kann man nur so zynisch sein und solche Fragen in Zeiten wie diesen stellen? Meine Gedanken dazu: Wie kann man es sich leisten, solche Fragen nicht zu stellen? Diese Krise ist so groß, dass wir sie mit den herkömmlichen Fragen und Antworten ganz sicher nicht bewältigen werden können. Es liegt so viel Wandel in dem ganzen Thema, dass jeder sich wirklich grundsätzliche Fragen zum eigenen Leben stellen muss.

Hier wird jeder Wert abgeklopft. Lebe ich wirklich so, wie es meinen Werten entspricht? Lege ich diese Maßstäbe wirklich überall an und trage die Konsequenzen? Predige ich Wasser und bleibe selbst auch dabei? Übernehme ich wirklich Verantwortung für diesen Planeten? Was bedeutet das täglich? Wie fühlen sich meine Beziehungen wirklich an?

Wie nah oder wie fern bin ich mir selbst?

 

So auf sich selbst geschmissen, kann einem schonmal ganz schön mulmig werden bei all der möglichen Erkenntnis, die sich da ihren Weg bahnt. Es muss aber kein Marathon sein, den wir da hinlegen müssen um die Situation für uns selbst zu verändern. Es können kleine Schritte sein. Kleine Entscheidungen. Vorsichtige Annäherung … an sich selbst. Mal wieder. Nach langer Zeit vielleicht.

Vielleicht mal weniger auf das Aussen zu achten, zu hören, zu reagieren. Das könnte das eigene Körpersystem beruhigen. Es könnte sich Muskulatur entspannen und dann auch Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen. Wir könnten tief durchatmen und dann eine kleine Entscheidung treffen: Täglich 1 Minute für die Frage: Wofür bin ich jetzt gerade dankbar? Oder: Was kann ich tun, damit ich neue Möglichkeiten sehe und entwickle?

Das wäre doch mal ein anderer Start in den Tag und so könnte auch das Ende eines Tages vollkommen neu gestaltet werden mit der Frage: Was muss ich wissen, dass mir hilft diese Situation für mich zu verändern? So mit dieser konstruktiven Frage beschäftigt, arbeitet das Unterbewustsein sich dann für uns durch die Möglichkeiten. Und wir können schlafen derweil.

Ja klar, das geht nicht ohne etwas Übung. Aber es geht. Und es ist konstruktiv. Es ist nach vorne gerichtet. Es öffnet den Handlungsspielraum. Es schafft Raum für Neues. Und mit der Zeit macht es sogar Spaß und bringt Erfolg.

Ich habe ein ganzes AutumnLAB den Fragen gewidmet. Eine Fragenernte. Gute und reife Fragen pflücken, wie reife Früchte. Das ist auch drin in dieser Zeit. Dazu ist es aber zunächst wichtig zu erleben, wie stelle ich eigentlich meine Fragen und: Welche Antworten generiere ich damit? Wie fühle ich mich mit meinen Fragen? Und wie fühlen sich die anderen? Kann ich offen meine Fragen stellen?

Wenn Du jetzt Lust hast, Deine Fragen einmal näher zu betrachten und vielleicht zu verändern, dann ist mein AutumnLAB im  November für Dich exakt das richtige Mini Programm. Es sind 5 Tage. Du bekommst in Dein Postfach 5 Impulse und FRAGEN. Du bist mit mir 5 x 15 Minuten in einem Essenzcoaching in ZOOM und die ganze Woche bekommt eine zuckersüsse Schicht Worte aus meiner berühmten WORT PATISSERIE. Invest: 50€  Outcome: unbezahlbar!

Stell Dir vor Du lichtest Deinen inneren Novembernebel mit energiegezuckerten Fragen, die Dein Bewusstsein auf ein neues Level bringen. Trotz, mit oder gerade wegen Corona. Mehr Informationen und ein Link für die Buchung mit einem click auf das Bild:

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So, jetzt habe ich eine ganze Menge Fragen gestellt hier und ich hoffe, ich habe auch eine ganze Menge Antworten gegeben auf ungestellte Fragen. Und ich hoffe, ich habe Dich inspiriert. Diese Zeiten als Entwicklungsräume zu betrachten und auch zu nutzen.

Sehen wir uns in einem meiner AutumnLABs? Würde mich sehr freuen und bis dahin:

GO & ASK great questions … schönen Herbst! Und bleibt gesund und munter.

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