Annäherung an ein neues Führungsnarrativ zwischen Himmel und Hölle in Florenz 2025

1 25h Hotel Florenz

 

Zwischen Himmel und Hölle …  Führung  2025/2026

 

Etappe I: HÖREN  Ankommen als Schwellenmoment

 

Jede Reise erlebt man auf mehreren Ebenen, in diversen Etappen und mit unterschiedlichen Gefühlen und Erfahrungen. Richtet man diese Reise beruflich aus, dann öffnet sich eine weitere Ebene des Erlebens:  Das energetische Vorbereiten eines Ortes für Prozesse, die ein Höchstmaß an Sicherheit und Vertrauen, Schutz und Nahrung benötigen. Präsenz, die bereits eine entstehende Zukunft möglich macht. Für alle Teilnehmenden, den Ort selbst und alles, was daraus entsteht und erwächst.

Vorbereitung in diesem Sinn bedeutet für mich als Initiatorin und Impulsgeberin, für etwas wach werden, was noch nicht existiert, es mit Aufmerksamkeit zur Kristallisation bringen, atmen und mich atmen lassen für das, was entstehen kann und wird. Es liegt etwas heiliges in dieser Vorbereitung und ist bereits eine Reise in sich selbst. Wir bringen neue Geräusche in die Welt. Mit jedem Gedanken, jedem Gefühl, jeder Bewegung. Jedem neuen Wort, das wir empfangen und sprechen.

Dann kommt der Absprung …

2 Airport Florenz Aussenbereich

Ich durfte schon mehrere Retreats komponieren zum Thema ANNÄHERUNG, mit unterschiedlichen Impulsen und Aufgaben. In diesem Herbst war Florenz unser gemeinsames Ökosystem, unsere Spielwiese der Möglichkeiten.  Unser Raum der Inspiration. Zwei Teilnehmerinnen und ich. Hochkonzentriert, fokussiert und verbunden. Ausgerichtet.

Die Orte, die ich wähle, sind wie Spiegel der Themen, die sich dann auf unerwartete Weise zeigen und entfalten. Wir haben eine Verbindung längst bevor klar ist, dass dieser Ort, der Ort der Begegnung sein wird. Himmel und Hölle, inszeniert von  Interior Designerin Paola Navone in einem ehemaligen Bankgebäude.  Dantes Göttliche Komödie und ein Hotel, das sich wie eine Bühne öffnet, die jenseits dieser Welt zu liegen scheint, doch mitten in ihr pulsiert.  Das fügte sich passend in unsere Entwicklungswelt für fünf Tage in Florenz.

 

3 Alimentari 25h Hotel Florenz

Hier der Alimentari des Hotels, der mit seiner Üppigkeit und Offenheit wohl den Himmel auf Erden perfekt verkörpert und unser Thema bereits eingefädelt hat.  Wir haben hier unser erstes Frühstück in Florenz eingenommen und waren begeistert, haben uns genährt gefühlt auf vielen Ebenen und inspiriert von Raum und Menschen. Der perfekte Rahmen für den Auftakt in unsere Retreatzeit mit dem Thema: Jedes Urteil über sich selbst dem großen Fluss anvertrauen …

4 Eingang 25h Hotel Florenz

„Almost home“, fast zu Hause, das steht auf der Webseite des 25h Hotels in Florenz und so war die gesamte Reise der ANNÄHERUNG in diesem Herbst. Das Wort „fast“ war wesentlich, denn nichts ist so vollständig, dass es sich nicht danach sehnt etwas anderes zu sein. ( „Nothing is so complete that it does not yearn to be something else“ … Báyò Akomóláfé ). Es ist großartig, neue Orte zu bereisen, das Unbekannte einzuladen und sich selbst darin neu zu verorten und zu erleben. Sich zu erinnern, wer man auch ist und wie man auch ist und werden kann.

„Fast zu Hause“ umschreibt auch perfekt das Gefühl eines Menschen in der ANNÄHERUNG an sich selbst. Vollkommen ankommen ist ein Moment. Eine flüchtige Begebenheit, misst man sie mit menschlichem Zeitmaß. Versenken wir uns ganz in Präsenz, dann erleben wir eine Art kosmisches Ankommen. In Ewigkeiten. In Möglichkeiten. Alles andere ist Annäherung … die Veränderung als Wesen in sich trägt.

Sich erlauben, die eigenen Grenzen neu zu verhandeln, über die eigenen Ufer zu treten und die so verursachte Überflutung nicht als Katastrophe, sondern als Segen zu verstehen. Zu erleben, wie das überflutete Land aus seinem Schlaf erwacht, den vertrockneten inneren Boden öffnet und lockert. Erleben, wie die dort in der Erde ruhenden Samen erwachen unter der segensreichen Bewässerung. Dem eigenen Blühen zusehen und wachsen sehen, was festgesteckt hatte in Härten und Verkrustungen. Urteilen und Bewertungen.

 

5 Teil meines Leadership Poems

 

Wir kamen aus drei Richtungen – Barcelona, Paris, Frankfurt –  mit drei völlig unterschiedlichen Kontexten, Wünschen, Fragen. Und doch begann in diesem Moment etwas Gemeinsames: fünf Tage zwischen Zeiten und Welten, zwischen Ufern und Brücken, die mehr verbanden als nur die Stadt.

Unser Ankommen fühlte sich so an, wie das Beitragsbild ganz am Ende dieses Beitrags: Verheissungsvoll, klar, bereit und neugierig mit geschlossenen Augen den Blick nach innen wenden und sich blind, voller Vertrauen in die Welt der Intuition begeben. Eintauchen in den Rhythmus einer Stadt, sich dem Strom der Menschen und ihren Geschichten anvertrauen und dabei vollkommen bei sich selbst bleiben. Gleichzeitigkeit erzeugen.

 

6 Aussenbereich Flughafen Florenz
Impulsbox – Etappe I

ANNÄHERUNG beginnt mit einem Schwellenmoment.
Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: Impulse für Dein eigenes Ankommen • Wo bist Du in Deinem Leben „fast zu Hause“ – und was davon möchte sich weiter ausdehnen, mehr in Dir ankommen?
• Welche inneren Ufer dürfen überflutet werden, damit Neues wachsen und blühen kann?
• Was wäre möglich, wenn Du für einen Moment ohne Sicht navigierst – geführt von Deiner Intuition? Nimm Dir einen der Impulse.
Schließe die Augen.
Spüre.
Mehr braucht es fürs Erste nicht.

 

Die kommenden Tage

In diesen fünf Tagen flossen wir durch Florenz wie ein innerer und äußerer Strom zugleich. Themen traten über ihre gewohnten Ufer, neue Verbindungen entstanden wie von selbst, und jede Brücke wirkte wie ein kleiner Altar für das, was vorher getrennt war. Wir fanden uns im Alten und Neuen wieder, entdeckten, was wir neu erfinden konnten, und ließen die Stadt uns daran erinnern: Führung beginnt nicht im Tun, sondern im Hören. Der eigenen inneren Stimme zuhören, sie zum Puls der Schritte machen und ANKOMMEN in der eigenen Lebensbewegung. Ermöglicht es erst auch einem anderen wirklich zuhören zu können.

Das hat auch mich betroffen …

7 Alimentari / Gudrun Otten / Photocredits Ursula Gerber

 

Der Fluss, die Brücken, das goldene Mosaik: Wege zu Weite und Verbindung

 

Etappe II: ANNÄHERUNG als konstante Lebensbewegung

Florenz empfing uns an diesem Tag mit einer Leichtigkeit, die kaum zu beschreiben ist. Die Menschen strömten wie ein lebendiges Band durch die Straßen. Laut, bunt, nah, scheinbar grenzenlos der Fluss der Menschen und doch öffnete sich um uns ein klarer Raum. Als hätte die Stadt selbst das Bedürfnis, unsere Prozesse mit großzügiger Gastfreundschaft zu empfangen und zu bewirten.

Die Energie alter Geschichten, die Kultur und Kunst der Stadt hat uns berührt in ihrer makellosen Präsenz und es schien, als würde die Zeit selbst hier eine Art Gleichzeitigkeit in unsere Prozesse einweben. Es war ein Gefühl von Begleitung, das Schutz, aber auch Durchlässigkeit, Bewegung, Luft und Dankbarkeit in unseren Weg gewoben hat.

Wir haben uns durch die Stadt bewegt mit drei Ansätzen:


Ich bin. Du bist. Wir sind.

 

Jede dieser Etappen brachte eine neue Schicht an die Oberfläche. Und es schien, als würden wir an diesem Tag innere Vorhänge zur Seite schieben und Räume betreten, die längst in uns beheimatet waren ohne dass wir davon wirklich Notiz hätten nehmen können. Es braucht die innere Bereitschaft, der Körper braucht das Gefühl, damit Prozesse wirklich ausgelöst und verkörpert werden.

Grenzen haben sich aufgelöst und den Blick freigegeben auf das wahre Potential unserer Worte, die Gefühle auslösten und dann den Körper neu ausgerichtet haben.

Jedes Gespräch fügte sich wie ein goldener fließender Stein in ein agiles Mosaik, das sich erst im Gehen formte. Ein Wort ergab das andere.

Ich bin die, die….

 

So lautete der Ansatz für Etappe I an diesem Samstag und was sich in 1,5h daraus ergeben hat, war eine kleine, unspektakuläre Sensation.  Es ging um eine ganz klare, neue  Positionierung einer Teilnehmenden und die  Worte flossen leicht und stimmig in unseren Tag. Mein Part dabei war, sie zu hören. Zu reflektieren und zu notieren. Es war alles gesprochen, was nötig war. Es musste lediglich bezeugt werden im Hören.

Ich freue mich darauf, diese Energie und Wortkraft auf der neu gestalteten Webseite zu lesen. Kein Wort zu viel und keines zu wenig.

 

8 Arnoufer / Anke Schubert-Hinrichs / Photocredits Ursula Gerber

Im Café Simbiosis gab es ein Frühstück, das uns genährt hat wie ein Ritual. In den Räumen selbst herrschte die italienische Geschäftigkeit eines Samstagmorgens, aber auch hier gab es kleine Inseln der Ruhe und des Abstands. Das Bild unten spiegelt die Kontraste perfekt: Es war der Tag des Florenz Marathon und zehntausende Menschen unterwegs. Ich wollte diese ruhige Fensterecke fotografieren , in der zu diesem Zeitpunkt noch kein Mensch zu sehen war. Und während ich mein Handy in Position brachte, liefen mir förmlich die ersten Läufer durch mein Bild!

Dann sind wir weiter durch den Tag gegangen an die Ufer des Arno. Auch hier Menschenmengen, die auf den Brücken standen und den aussergewöhnlich schönen Tag genossen, lachten, sich unterhielten, Fotos schossen. Niemand  störte den anderen.  Im Gegenteil: Uns kam es so vor, als wäre genau das die richtige Kulisse für den Teil II. DU BIST. Alles floss. Alles hatte Platz.

9 Café Simbiosis Florenz

Du bist die, die …


Sich in der Menge bewegen, die eigene Geschichte weiterschreiben, Teil von allem sein und alles Teil von sich selbst sein lassen, ohne die eigene Form zu verlieren. Kein Urteil die eigene Sicht trüben lassen.

Der Fluss trug unsere Gedanken, die Stadt hielt sie.
Wir ließen Urteile, Härten und alte Vorstellungen mit der Strömung ziehen.
Nicht dramatisch, nicht laut.

Wenn wir uns gestatten Widerstände selbst in Persönlichkeiten zu verwandeln, dann verwandeln sich die Widerstände selbst in treibende und unterstützende Kräfte, die den Weg ebnen in eine ganz neue Sicht auf sich selbst und das Leben.

Ein so veräusserter Widerstand entwickelt sein eigenes Leben ausserhalb von uns und wir haben die Möglichkeit mit dem Ansatz: Du bist … in Kontakt zu treten, einen Dialog zu beginnen. Dem Widerstand eine Form zu verleihen, eine Identität, eine Energie, die ausserhalb von uns zu einer fördernden Kraft werden kann. Zu einer Beraterin, Ratgeberin, Unterstützerin.

Wir sind die, die …

 

Am Ende des Tages fanden wir uns in einem neuen Ton. Im wahrsten Sinne.  Wir haben die Rollen getauscht, ich habe die Führung abgegeben und ein ganz anderes Thema Raum nehmen lassen.  Es ging um poetische Prozessauslösung und den Wert der Pause. Es ging um einen Übergang innerhalb eines Projekts.

Von einem Prozessabschnitt in einen anderen. Wir, die  Prozessbeteiligten waren nicht am selben Punkt. Wir haben getönt. Das Thema. Das war neu und ungewohnt und es war erstaunlich, wie klar und leicht die Energie zwischen uns wurde, die Worte sich neu formten und wir wieder gemeinsam im Projekt verankert waren. Die große Pause hatte uns in einen neuen Raum geführt.

Eine Bühne für die neuen Entwicklungen zu einem Kartendeck rund um das Thema: weibliche Führung und die Lilith Energie.

10 Ursula Gerber / Gudrun Otten / Photocredits Ursula Gerber

Wir haben das Alte ausklingen lassen und uns eingestimmt auf einen klareren Klang, für ein Projekt, das danach nie wieder dasselbe sein würde. Wir haben gerungen um Worte. Wir haben mit Worten gerungen. Und wir sind im Fluss geblieben.

Was nicht mehr stimmte, durfte gehen.
Was stimmte, wurde hörbar.

Es war der eigentliche Tag der Annäherung:
Ein Tag, an dem Dinge, die unklar oder unsortiert waren, plötzlich eine Ordnung fanden, die ehrlicher, leichter und weiter war.

Es war ein Tag, an dem wir uns selbst neu erlebt und neu erkannt haben.

Im Rhythmus der Stadt.
Verbunden mit uns.

Impulsbox – Etappe II

ANNÄHERUNG ist Fluß und Klang
Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: Impulse für Deine Weite & Verbindung • Wenn Du ein brisantes Thema summen oder tönen würdest, wie würde es sich anhören?
• Welche Geschichte über Dich kannst Du heute den Fluss mitnehmen lassen, damit Raum für Neues entsteht?
• Wo bist Du nicht nur „Ich bin“, sondern Teil eines größeren Mosaiks, das Dich weiter macht und wie fühlt sich das an? Wähle einen Impuls.
Atme.
Lass ihn durch Dich hindurchfließen.

Der Giardino delle Rose und der Klang der Stille

 

Etappe III: ANNÄHERUNG als wilde Akzeptanz

Für einen Tag  
jedes Urteil über 
sich selbst in den 
großen Fluss werfen. 

Die Strömung mitnehmen 
lassen, was ihr anvertraut wird

Noch während des Loslassens ein 
Poem flussaufwärts aufsteigen sehen

Die eigenen Widersprüche feiern und sie selbst als die größten Wachstumsbeschleuniger und Ressourcen nutzen. Sich nicht mehr wehren gegen die eigene Größe und Kraft und die tradierten Urteile beobachten und bei Bedarf genüsslich in den großen Fluss werfen.

11 Florenz / Arno / Brücken / Photocredits Ursula Gerber

 

Hier, in der Weite des Giardino delle Rose zu dem wir an diesem Sonntag gegangen sind, wurde das Poem vom Fluss zu einer Erfahrung. Am Ufer des Arno entlang über die Ponte Vecchio, Richtung Piazzale Michelangelo ging es aufwärts und wir stiegen, wie Lachse, die gegen die Strömung flussaufwärts streben zum Laichen, die Bäuche voll mit neuem Leben, die Treppen hoch. Wir trugen die kostbaren Samen neuer Worte in uns.

Liessen den Lärm und das Treiben der Stadt hinter uns. Sind auch noch um die letzte Kurve gegangen und lauschten dem unerwarteten Sound of Silence eines Menschen, der dort auf den Treppen die perfekte akustische Kulisse bildete für diesen letzten Reiseabschnitt. Das Wesentliche offenbart sich nicht im grellen Licht und Lärm, sondern eher in der Dunkelheit, der Dämmerung:

„Hello darkness, my old friend I’ve come to talk with you again. Because a vision softly creeping. Left its seeds while I was sleeping. And the vision that was planted in my brain. Still remains. Within the sound of silence“

Etappe III war eine Schwelle in neue Welten.
Wir haben die Brücken überquert, die wir am Tag zuvor im Inneren gebaut hatten und fanden uns auf der anderen Seite wieder: weiter, klarer, neu gestimmt.

Vielleicht war das der eigentliche Moment der Integration: dass wir sehen konnten, wohin der Weg uns geführt hat. Nicht zu einem Ziel, sondern zu einem Bewusstsein. Zu einer Sprache, die aus der Stille kommt.

Vielen Dank an Anke und Ursula für Eure wundervolle Präsenz!

12 Ursula Gerber / Anke Schubert-Hinrichs





Impulsbox – Etappe III ANNÄHERUNG ist ein Garten

Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: 1. Wie ist Dein innerer Boden gerade beschaffen?
2. Welchen Duft hat Dein Herz in diesem Moment? 3. Welches neue Wort möchte sich in Dir jetzt neu verwurzeln? Wähle einen Impuls.
Atme.
Lass ihn durch Dich hindurchfließen.

 

Look at the whole picture …. dieses Foto war mein erster Eindruck von Florenz gleich beim Ankommen am Flughafen. Da konnte ich nicht ahnen, dass ich genau dort ein rotes Perlenarmband kaufen würde …

Dank an:

25h Hotel Firenze:   https://25hours-hotels.com/de/florence/piazza-san-paolino/

Café Simbiosis Firenze: https://simbiosi.bio/

Pasticceria Belucci Firenze: https://www.pasticceriabelluccifirenze.it/

Jewelry: https://www.fratellipiccini.com/

Ursula Gerber Kunst: https://ursulagerberkunst.ch/

Anke Schubert Hinrichs Consulting: https://tellus.academy/anke-schubert-hinrichs/

Gudrun Otten:  https://www.go-impuls.com/

 

Empfangsbereich Flughafen Florenz

Annäherung an ein neues Führungsnarrativ am Nordatlantik 2024

Es bedeutet viel in unserem Leben, WILLKOMMEN zu sein. In uns selbst, aber auch an den Orten, die wir besuchen, erschaffen, teilen, genießen und kultivieren. Was das mit ANNÄHERUNG zu tun hat, meinem neuen Signature Format erfährst Du in diesem Beitrag. Es geht um innere Nähe, die wir zu uns entwickeln und es geht um innere Distanzen, die wir erkennen und sie in eine nährende Nähe verwandeln können. Zu uns selbst!

Dieser Beitrag erzählt die Geschichte einer gemeinsamen Reise der Annäherung an den Nordatlantik mit meinen beiden Teilnehmerinnen des Signature Programms. 5 Tage am Nordatlantik sind Teil davon und markieren die Mitte der gesamten Reise über 4 Monate online. Sich offline zu treffen, an einem unbekannten Ort ist Teil des Wachsens und Werdens. Stiftet ein Gefühl tiefer Verbundenheit.

Wir haben in Bilbao begonnen und sind von dort nach St. Jean de Luz gefahren. Dieser erste Tag, war ein Tag des Ankommens und wir haben im Guggenheim Museum die ersten Impulse gesammelt. Aber vorher noch ein feines Frühstück genossen in meinem Lieblingscafé ARVO gleich um die Ecke vom Museum.

 

Wie wird dieser Tag werden und wieviel ANNÄHERUNG erleben wir gerade schon, bevor es wirklich losgeht?

Zwei Jahre ist es her, seit ich mein Signature Programm ANNÄHERUNG, gemeinsam mit Monika Birkner und einer starken Gemeinschaft, ins Leben gerufen habe. Dann ruhte es in mir. Etwas fehlte mir darin, was ich nicht wirklich benennen konnte. Es war nicht greifbar und ich spürte keinen Impuls es zu teilen, anzubieten, durchzuführen.

Es hat diese zwei Jahre gebraucht um wirklich zu reifen und ein Format zu werden, das aus dem Herzen kommt und auch in Herzen landet. Ein Format in die Zeit geschrieben, mit der Kraft, ein lebendiges System gegenseitigen Wachstums zu erschaffen, in dem es nicht rein um den Ausbau von Fähigkeiten geht, sondern in dem wir eigene Präsenz, Geschichte und Zeit verweben mit dem kollektiven Kontext, in dem wir alle uns befinden und der gerade eine große Wandlung durchlebt.

Hier verwandelt sich Wissen in Weisheit

 

und erlaubt uns in zwischenmenschliche Prozesse einzutauchen, die die Tiefe dessen erweitern, wer du bist als Führungskraft. Es sind jene unsichtbaren Verbindungen, subtilen Geschichten und Muster, die bestimmen, wie Du Dich auf andere beziehst, wie du führst und wie Du die Welt siehst und sie prägst.

Hier lade ich Dich ein, alte Muster des Beweisens oder des Strebens nach Zugehörigkeit loszulassen. Stattdessen kultivieren wir einen Raum, in dem Du durch die Fülle der Interdependenz gestärkt wirst.

Durch tiefes Zuhören und reflektierende Praxis findest Du eine Freiheit, die nicht im Ankommen liegt, sondern im Werden

 

Frei von dem Zwang, Deinen Wert zu beweisen, frei, in Deinem inneren Wert zu ruhen, und fähig, in einem neuen Führungsnarrativ zu wirken, das aus innerer Klarheit und kollektiver Weisheit entsteht.

Zwei Frauen hatte ich mir gewünscht für diese erste ANNÄHERUNG und zwei wundervolle Frauen durften sich begegnen, gemeinsam mit mir in einem geschützten Raum. Die Reise nach St. Jean de Luz war exakt in der Mitte unserer 4-monatigen Reise zusammen. Diese beiden Frauen kannten sich nicht, aber bereits während der Vorbereitungen auf St. Jean de Luz war klar:

Hier schwingen zwei Menschen auf der selben Frequenz. So war es über die gesamten 5 Tage dort in Frankreich an der Nordatlantikküste in einer großzügigen und hellen Loft, die ebenfalls zwei Jahre auf uns gewartet hat und uns empfangen hat mit Helligkeit, Wärme und Neugier!

 

 

Das große BLAU & die Entdeckung des eigenen Lichts

 

Kein Element verbinden wir so sehr mit Emotionen wie das Wasser. Menschen bestehen zu über 70% aus Wasser und wir wachsen in einem ganz besonderen Wasser auf während unserer ersten 9 Monate. Wahrscheinlich ist es die Erinnerung an diese Zeiten, die viele Menschen ans Meer, an Seen oder Flüsse zieht. Mich zieht es besonders an den Nordatlantik.

Ich habe dort meine eigene Transformation erlebt, begleitet vom ständigen Rhythmus der Wellen. Durch kein Wort unterbrochen habe ich dem Spiel der Wellen wochenlang zugesehen. Ohne mir irgendeinen Reim darauf zu machen, was das für mich bedeutet. Ich wollte Antworten, so wie mein Verstand es gewohnt war. Was ich bekam waren Wellen und Linien am Strand, die jede Welle hinterlässt. So, wie es das Meer gewohnt war.

Nach der Wortebbe war die Wortflut gekommen … an den Lebenslinien des Atlantik

 

Diese Linien haben irgendwann begonnen mit mir zu sprechen und dann habe ich begonnen zu verstehen. Kommen & Gehen, Nehmen und Geben, Werden und Vergehen. Lebenslinien.

Es war ein einziges Wort, das mich damals bewegt hat: RHYTHMUS. Ich war unterwegs zu meinem eigenen Rhythmus und das Meer zeigte mir den Weg.

 

Es sind sehr viele Entscheidungen gewesen, die folgten, viele Abschiede und Trennungen. Viel Schmerz, aber auch viel Wahrheit. Meine Wahrheit nahm sich Raum und gab mir neue Worte und Möglichkeiten mein Leben so zu gestalten, wie es mir entspricht. Ich ließ alte Programmierungen los und machte Raum für neue Erfahrungen.

Das war eine anstrengende Zeit, aber eine wahre Entwicklung.

 

In meine eigenen Wortwelten, die mir eine ganz neue Beziehung zu mir selbst und meinem Leben ermöglicht haben. Da wo vorher Stille in mir war, da waren plötzlich Worte und mit den Worten waren da plötzlich Gefühle und mit den Gefühlen entstanden neue Entscheidungen und Beziehungen, die sich in meinen wahren Kontext einfügten, wie Puzzlesteine.

Alles badete in einem neuen Licht.

 

Wenn man einmal begriffen hat, dass Worte niemandem gehören, ist es möglich einen ganz eigenen Wortraum zu definieren. Das habe ich mehr und mehr gemacht und daraus ist im Laufe der Jahre meine Visions Poesie geworden und meine besondere Art, Prozesse zu initialisieren und zu aktivieren. Für Menschen, auf der Suche nach einem inneren Frieden und einer Ordnung, die sich in einem Leben spiegelt, das vollkommen ihrer wahren Natur entspricht. Führung unter diesen Vorzeichen bedeutet „inter“ sein. Verbunden mit allem und allen.

Menschen erinnern sich in meiner Gegenwart an ihre Worte, die so noch nie gesprochen worden sind und auch so noch nie gehört worden sind.

 

Das können wir füreinander tun: Räume öffnen für das Ungesehene und Ungehörte. Wir alle tragen Energien und Ressourcen in uns, die nicht gesehen werden obwohl wir sie nicht bewusst verstecken. Sie sind einfach nicht in unserem Blickfeld.

Ein anderer Mensch kann sie für uns zugänglich machen.

 

Das ist es, was ein Retreat wie meines am Nordatlantik leisten kann. Losgelöst vom Alltag und der Routine des Blicks und Erlebens, der gewohnten Gedanken und Gefühle, eintauchen in das Unbekannte und erleben, wie Neugierde wieder das Spiel eröffnet und wir gemeinsam mit wundervollen Menschen einen Prozess gemeinsam  gestalten und erfahren.

Mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit haben wir das Aussergewöhnliche in diesen Tagen erlebt und gefeiert. Uns gegenseitig Räume geöffnet und die Schätze geborgen, die darin geruht haben.

Das feine Essen haben wir auf dem Markt frisch gekauft und ich habe es zubereitet, verwandelt, während gleichzeitig die Verwandlungsprozesse in uns stattgefunden haben

Wir haben uns gemeinsam durch meinen vorbereiteten Prozess in neue Realitäten und Energien begeben, sehr gut gegessen und uns im Nordatlantik eine gehörige Portion Frische  und Leichtigkeit abgeholt. Das Spiel genossen mit der Zeit.

Wir haben gestaunt über die neue Einverstandenheit mit uns selbst. Den Frieden, den wir so ausgelöst haben und der eine innere Ordnung entstehen ließ, der jede Frage überflüssig gemacht hat. Wir selbst waren die Antwort und ein Gefühl neuer Freude konnte sich ausbreiten und neu verankern. Projekte ganz neu befeuern und Ideen teilen, die aus dem Nichts plötzlich auftauchten.

 

Alles darf sich in der wundervollen Präsenz des Nordatlantik neu setzen

 

Wie unser Leben geht, dass wissen wir inhärent. Wir tragen das gesamte Wissen in uns und mit etwas Stille, hören wir diese Stimme, spüren dieses Gefühl und hören die Worte in uns. Ein Blick, eine Geste, ein Kontakt kann für uns eine Einladung sein, diesen Worten einen Atem zu geben. Diese Worte zu sprechen und gehört zu werden. Die Elemente selbst sind unsere Zeugen.

Annäherung am Nordatlantik war für uns eine Annäherung an die Leichtigkeit und das Gefühl, dieser Leichtigkeit zu trauen und ihr zu folgen.  Da, wo vorher Distanz in uns war, ist eine neue Nähe entstanden, neues Vertrauen und eine tiefe Selbstsicherheit, die keine Kontrolle braucht. Die Kraft, die so entsteht, kommt aus dem eigenen Potential, das frei ist von Bestätigung und Anerkennung im Aussen. Diese Kraft schöpft aus sich selbst. Fließt in alles, was wir berühren, benennen, entscheiden.

 

Was wir so entwickeln ist eine Sprache der Nähe und wir beginnen aus einer neuen Wirklichkeit zu schöpfen.

Wie nah kommst Du Dir  und wie fühlt sich das an? Wieviel von Dir vermeidest Du? Welche Worte wählst Du für Dich selbst und wie führst und spürst Du Deine inneren Dialoge?

 

Für die Teilnehmerinnen dieser Reise war es ein tiefes Eintauchen in alte Erfahrungen, die jetzt ganz neu angereichert sind mit neuen Impulsen und verbunden mit neuem Wissen, werden ihre beiden Projekte eine neue Intensität erfahren. Es sind wesentliche Botschaften, die darin jetzt eine neue Kraft entwickeln und die so gewonnene Klarheit überträgt sich auf alle Entscheidungen.

Diffuse Gefühle haben eine klare Sprache bekommen

 

Sichtbarkeit ist was folgt und die Lust am Erschaffen einer Welt, die strahlt. Von Innen nach Aussen. Die teilt und mitteilt, was von Wert ist. Was nährt und verbindet. Was weckt und inspiriert. Frei von dem Zwang, die eigenen Werte zu beweisen, frei, im eigenen inneren Wert zu ruhen, und fähig, in einem neuen Führungsnarrativ zu wirken, das aus innerer Klarheit und kollektiver Weisheit entsteht.

Zukunftsherzen beginnen in ihrem ganz eigenen Rhythmus bereits jetzt zu schlagen

Unsere gemeinsame Reise geht noch ein Stück weiter und ich freue mich auf die Entwicklung, die wir noch erleben werden. Es ist für mich ein großartiges Gefühl, Teil eines solchen Prozesses sein zu dürfen, der alle Lebensbereiche neu aktiviert und ausrichtet. In dem der eigene Platz im Leben ein ganz neues Gefühl auslöst und eine neue Form von Sicherheit etabliert.

Eine Sicherheit, die aus einem Menschen selbst wächst, der sich erlaubt wahr zu sein. Neue Räume und Orte entstehen. Innere und äussere Räume und Orte, die von diesem Gefühl getragen sind.

 

Ein imaginäres Sofa kann Ort tiefer Transformation sein

 

Wie hast Du Dich beim Lesen dieses Beitrags gefühlt? War da Resonanz oder Sehnsucht oder Widerstand? Es würde mich interessieren, was mein Beitrag in Dir ausgelöst hat und ich DANKE Dir für Dein Interesse und Deine Zeit und Aufmerksamkeit.

Wenn Du selbst darüber nachdenkst, Dein Führungsnarrativ vollkommen neu zu beleuchten und verändern, aus Deinem wahren Potential heraus in Führung zu gehen, dann freue ich mich über eine Mail von Dir:

info@go-impuls.com

Oder schreibe gerne einen Kommentar zu diesem Beitrag! Ab Oktober  2025 starte ich eine neue Reise der ANNÄHERUNG. Wieder für 2 Teilnehmerinnen und Du kannst mich bei Interesse gerne kontaktieren und wir führen ein Annäherungsgespräch. Klären Deine Fragen und spüren, ob es passt.

Ausserdem gibt es im AUGUST 2025 und SEPTEMBER 2025 einen kostenfreien Wordshop, der über einen ganzen Tag geht und in dem Du mich und meine Arbeit einmal in einem eigenen Prozess erleben kannst. In einer kleinen und geschützten Gruppe. Der nächste Termin ist Sonntag der 31. August ab 10:00. Es wird insgesamt 3 Etappen geben und wir gehen durch meinen Story LAB Prozess, der dann im Thema ANNÄHERUNG mündet. Du kannst Dir gerne einen der 12 Plätze jetzt reservieren: Eine Mail genügt.

info@go-impuls.com

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Approach – Dein Raum für Transformation und Authentische Führung

Approach ist eine viermonatige Reise für Führungspersönlichkeiten, die nicht nur ihre Kompetenzen erweitern, sondern eine tiefgehende Veränderung ihres inneren Narrativs erleben wollen. Dieser Raum ist geschaffen, um innere Prozesse zu erforschen und zu transformieren, in denen jede und jeder in eine tiefe Verbindung mit sich selbst und dem großen Netzwerk des gemeinsamen Wachstums treten kann.

Bist du bereit, deine Führungsreise auf eine neue Ebene zu heben? Approach lädt dich ein, eine Führungsweise zu entwickeln, die so kraftvoll wie verbunden ist—und damit dein einzigartiges Potenzial in die Welt zu bringen.

Am Nordatlantik mit mir 2024 im Oktober Photocredit: Ursula Gerber

Ich freue mich, wenn Du bei meiner nächsten Reise der ANNÄHERUNG im Oktober dabei bist!

Mehr Informationen gerne auch auf meiner Webseite:

www.go-impuls.com/annaeherung

 

 

 

 

Zelebrieren & Zaubern

 

Stell Dir vor ….

Was passiert, wenn Du vom Ende her denkst und gestaltest?

 

Vielleicht von Dir unbemerkt tust Du es bereits schon an vielen Stellen mit kleineren Plänen und Projekten, wie zum Beispiel dem Kochen. Was soll am Ende auf den Teller kommen und gibt es gerade alle Zutaten dafür? Du schaust in den Kühlschrank, in die Vorratskammer, bei den Gewürzen und vielleicht auch beim Nachbarn, der Nachbarin. Wenn alles da ist, kann es losgehen. Wenn nicht, musst Du losgehen und was fehlt einkaufen.

Vielleicht auch von Dir unbemerkt gibt es allerdings einen großen Bereich, da tust Du das nicht. Schaust nicht, ob in Dir alles parat ist für eine Veränderung, die schon sehr lange in Dir ruht.  Ob Du genügend Energie hast, ob das Ziel passt, ob Du überhaupt ein Ziel hast. die Umgebung und die Menschen um Dich, die Dich so nicht kennen. Ob Du wirklich Bereitschaft spürst, diesen Schritt zu tun.

Statt Bereitschaft aufzubauen, bauen Menschen oft Widerstände auf, gegen das, was für sie wirklich ansteht, was sie wirklich möchten und brauchen.

 

Je länger das praktiziert wird, umso größer werden die Veränderungswiderstände und um so schwächer wird die Bereitschaft, und die nötige Leidenschaft, für sich selbst und die eigenen Wünsche. Ein idealer Nährboden für Ängste, die dabei gerne mitwachsen.

Die ersehnte Veränderung, der ersehnte nächste Schritt oder erste Schritt findet nicht statt und die Entfernung von  der eigenen Wahrheit und Natur wird immer größer. Es ist das einmal so gelernte Programm, was immer und immer wieder vernebelt, wer wirklich diesen Körper besitzt und es ist schwer, diesem Programm nicht mehr zu folgen. Statt dessen ein Leben zu gestalten nach den eigenen wahren Talenten und Fähigkeiten. Der eigenen Lust auf Lebensfeier und Rhythmus.

Du bist ein erfolgreicher Mensch, dem scheinbar alles gelingt, dem jedoch mehr und mehr die eigene Selbstzugehörigkeit abhanden gekommen ist, die eigene Leidenschaft und Freude. Das Gefühl einer inneren Stimmigkeit, die sich nahtlos ins Aussen überträgt. Dein Erfolg kompensiert schon länger nicht den Verlust dieser Gefühle für Dein Leben und für Dich.

Es wird Zeit Dich zu erinnern: ZELEBRIEREN und ZAUBERN ist nicht vergessen und auch nicht verlernt.

 

Langsam begreifst  Du die wahre Bedeutung dieser Worte: Es braucht die Feier, den Abschluss, die Anerkennung, die Integration und das Ende, damit ein neuer Anfang, ein neuer Zyklus, ein neuer Kreis sich öffnen kann.

Ohne dieses Ende, dieses Innehalten wird alles zu einem Rausch ohne Rhythmus.

 

Kein Punkt. Kein Akzent, der dem Körper und der Seele anzeigt: Hier geht  etwas zu Ende, es wird gewürdigt, gesehen, geschätzt und gehört ab jetzt zu Dir. Daraus schöpfst Du: Kraft, Verbundenheit, Wert, Liebe, Anerkennung, Motivation, Kreativität, Innovation und all das Neue, auf das Du unvermittelt große Lust bekommst. Deine Entscheidungen und Beziehungen verändern ab diesem Moment ihre Textur und Du beginnst, magnetisch anzuziehen, was zu Dir gehört.

Kein Druck, kein Zwang, kein Beweis nötig. Alles fließt und sprudelt in Dir und um Dich

 

Du bist der Beweis, Du bist die Quelle, Du bist der Fluß. Und ich lade Dich ein zu einer Reise, die exakt diesen Weg mit Dir geht und Dich begleitet in Deine Feier, Deinen Zauber und Deine Dir eigene Natur. All das überträgt sich und übersetzt sich in alles, was Du berührst, entscheidest,  sprichst und hörst. Führung unter diesen Vorzeichen bedeutet: inter sein. Mit allem und in allem.

Stell Dir vor, es ist Oktober und Du reist an den Nordatlantik, nach St.Jean de Luz in eine wunderschöne Loft und Du spürst in Dir pure Vorfreude und ein unerklärliches Glück.

Du hast Dich im Juli entschieden, dass dieser Sommer Dein Sommer des Ankommens bei Dir selbst sein wird. Ein Anfang

 

Du fühlst Dich, als wäre eine große Last aus Deinem Leben verschwunden und Dein Gepäck ist ungewöhnlich leicht und schön.

Du liebst, was Du unterwegs erlebst und Du weisst, dass die Zeit am Nordatlantik all jene Leeren in Dir füllt, die bereit sind, die frische Energie des Atlantik in sich aufzunehmen.  Jede Zelle wird neu belebt. Durch Düfte, Berührung, Worte, Orte und den Wind, das Licht und das Rauschen, das Salz in der Luft … durch uns. Die Gemeinschaft von 3 Frauen deren Leben sich so wundersam getroffen haben.

Wir kochen gemeinsam, in einer wunderschönen Küche, die frischesten Einkäufe vom Markt, tauschen dabei Erfahrungen aus, die wir in unseren gemeinsamen 3 Monaten erschaffen haben. Und nebenbei entstehen Pläne für die Dein Verstand bisher noch keine Worte gefunden hat.

Alles fügt sich perfekt zu einem großen Ganzen neu in Dir zusammen und gemeinsam feiern wir eine vertraute, aber ungewohnte Lebeleichtigkeit, die sich in einem Poem verankern lässt. Nur für Dich geschrieben in Dein Leben und aus Deinem Prozess. Du atmest Frieden und Ordnung. Der beginnende Herbst schmilzt wohlig in Dich hinein.

Es gibt für diese Reise 2 reservierte Plätze. So garantiere ich Präsenz, Intimität und feierlichen Genuss einer Zeit, die sich unwiederbringlich in Dein Körpersystem einweben wird. Wir starten am 8. August und Dein Invest sind: 4400 € + 21%IVA. Darin enthalten ist ein Onboarding Tag, der 3 Etappen von jeweils 1,5h beeinhaltet und den Raum öffnet für den Weg, der so entsteht.

Dann schließen sich 2 x monatliche Zoom Calls von je 1,5h an, die ich durch individuelle Impulse per Mail vorbereite. Wir folgen dabei exakt meinem Story LAB Prozess. Der 4. Monat unserer Reise ist der Integrationsmonat und wir treffen uns am Nordatlantik für ein Wochenende. Das wird der 11. – 13. Oktober sein.  Für die Anreise ist jede selbst verantwortlich. Die Unterkunft ist inbegriffen und sehr offen, hell und französich/baskisch …

Wenn Du spürst, dass eine solche Reise für Dich ansteht, dann zöger nicht und schreib mir gerne an info@go-impuls.com und wir vereinbaren ein Annäherungsgespräch, klären Deine Fragen und sehen, ob es für uns passt.

Folge Deinem ersten Impuls und nicht Deinem Verstand!

Wenn Du Dir direkt einen Gesprächstermin buchen möchtest, dann hier der LINK zu meinem online Kalender:  https://calendly.com/go-impuls/30min

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Annäherung & Boden

Aus welchen Geschichten ist  Dein innerer Boden zusammengesetzt und wie nah kommst Du Dir wirklich?

 

Etwa 23 Prozent der bewachsenen Fläche auf der Erde ist, laut Vereinten Nationen, von Erosion geschädigt. Weltweit gehen dadurch mehr als 24 Milliarden Tonnen fruchtbarer Boden pro Jahr verloren.

 

Geschichtenboden und seine Beschaffenheit

 

Keine Angst, das wird kein Artikel über Katastrophen und Klimawandel, aber ich möchte diese Tatsache als Ausgangspunkt nehmen für unseren eigenen inneren und äusseren Lebensboden. Wir sind ja kleine Welten und Universen mit unseren Systemen und Ressourcen und was wir da draussen erleben, das erleben wir auch da drinnen.

Was der Grund für diese Erosionen ist, dass wissen wir eigentlich alle: Kahlschlag, Starkregen infolge des Klimawandels, landwirtschaftliche Nutzungen an eigentlich ungeeigneten Stellen auf eine eigentlich ungeeignete Art, starke Winde.

 

Was bewirkt in Deinem Lebensboden Erosion? Wie reagierst Du darauf?

 

Das führt mich zu meinem inneren Boden auf dem ich mit meinen Gedanken, Gefühlen und Werten stehe. Wie bin ich bisher mit meinen Ressourcen umgegangen, wie ist mein innerer Waldbestand? Gibt es genug Filtermöglichkeit um meine Luft zu klären und sie mit Sauerstoff anzureichern?

Spüre ich meinen Atem? Ist er klar und frei? Habe ich Verbindung zu allen anderen Ressourcen? Bin ich gut verwurzelt in meinem inneren Boden oder hat die innere Erosion bereits große Teile meines Ökosystems mit sich gerissen? Gibt es nicht genug Haftung und Halt in mir?

 

Ein guter Ort um Bodenproben zu nehmen ist geschützt und angenehm. Hier bei meinem Mutterlandretreat im November 2022

 

Wie geht es Dir mit Deinem inneren Boden gerade? Duftet er frisch und ist voller Nährstoffe und Mikroorganismen, die für gute Durchlüftung und Lockerheit sorgen? Fühlst Du Dich wohl, wenn Du an Deinen Standort denkst und Deine Füße diesen Boden berühren? Wenn Du Dich umschaust, spürst Du Verbundenheit und Schönheit? Fülle und Reichtum? Atmest Du tief durch, weil sich alles so gut anfühlt?

Was kannst Du tun für Deinen Boden, wenn es nicht so ist? Wie kannst Du Dich um die Teile kümmern, die brach liegen oder unverbunden sind?

 

So könnte ein neues inneres Feld geöffnet werden auf dem der Boden vorbereitet ist

 

Aus meiner Erfahrung heraus geht das in 3 Schritten:

Schritt 1:

Bodenprobe nehmen und analysieren. Innere Bodenproben nimmt man am besten, indem man sich für eine bestimmte Zeit einmal in Ruhe mit der aktuellen Situation beschäftigt. „In welcher Geschichte bin ich gerade?“, das ist eine gute Einstiegsfrage. Man könnte sich einen Kreis auf ein Papier malen und in den Kreis all die Dinge schreiben, die sich gut und richtig anfühlen und um den Kreis all die Kräfte schreiben, die Spannung erzeugen, oder Angst machen, oder ein schlechtes Gefühl bewirken.

Dann nimmt man das Gefühl oder die Situation oder Beziehung, die gerade besondere Brisanz hat und schreibt sie in einen eigenen Kreis. Wie in einer Petrischale kann man diesen Begriff dann auf sich wirken lassen und andere Gefühle können auftauchen, andere Situationen oder Menschen. So erfährt man schon sehr genau, wie dieser innere Boden beschaffen ist. Ist er hart und undurchlässig? Ist er sandig und haltlos? Ist er steinig oder morastig? Versinkt man darin oder ist es angenehm darauf zu gehen?

Schritt 2:

Das Ergebnis aus der Petrischale notiert man sehr detailliert in einem eigenen Kreis und während dieses Prozesses entstehen manchmal schon erste Ideen, was man dem Boden zuführen könnte, um seine Zusammensetzung zu verbessern. Oder was man diesem Boden entziehen muss, damit seine Beschaffenheit sich positiv verändert.

Es ist die Phase der Pipette in unserem Labor. Mit der Pipette können wir exakte Mengen zufügen von Substanzen, die heilsam, nährend und verbessernd wirken. Neue Gedanken, Gefühle, Ideen, Möglichkeiten, Haltungen, können das ganze Bodensystem in einen Heilungsprozess führen in dessen Folge wir eine Beschaffenheit erhalten, die unserem Wachstum zuträglich ist.

Schritt 3:

Das, was wir im Labor herausgefunden haben, übertragen wir jetzt auf unser gesamtes Körpersystem und fragen:“In welche Geschichte möchte ich mich hineinentwickeln?“ Welche Substanzen ( Haltungen ) unterstützen mich dabei eine wachstumsorientierte Bodenbeschaffenheit in mir herzustellen und wo bekomme ich sie her?

Es ist in dieser Phase bereits eine Lüftung und Klärung des inneren Bodens entstanden und wir sehen uns mehr in der Lage aktiv an einem Veränderungsprozess teilzunehmen. Wir sind der Situation nicht mehr hilflos ausgeliefert sondern haben Erkenntnisse über uns gewonnen, die uns jetzt dabei unterstützen, eine neue Bodenstruktur aufzubauen.  Exakt unseren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend.

Klar ist, dass dieser Prozess eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt und es hilfreich ist, sich mit Menschen zu umgeben, die diesen Prozess begleiten, verstehen und fördern. Klar ist auch, dass man Vorbehalte und Zweifel mit im Gepäck hat, ob sich die Arbeit auch lohnt, ob man mit einem guten Ergebnis rechnen kann.

Aus meiner Erfahrung heraus findet man immer die richtigen Menschen unterwegs, die genau spiegeln, wo man steht. Manche beugen sich nach unten und nehmen vorsichtig eine Bodenprobe. Wiegen zwischen den Fingern das Erdreich, riechen den Boden, spüren hin. Hören die Geschichte dieser besonderen  Erde auf ihre eigene Art.

Es werden keine Statements abgegeben, sondern eher Eindrücke, Gedanken, Ideen, Wahrnehmungen. Es ist als würden solche Menschen bereits durch ihre Präsenz den Boden in uns lockern und nähren.

Mit Ruhe, Achtsamkeit und Unvoreingenommenheit.

 

Annäherung findet mit solchen Menschen statt. An völlig neue Schichten der Wahrnehmung und des Bewusstseins . Durch diese intensive neue Betrachtung wird ein Gebiet neu beatmet, was vorher brach gelegen hat. Ausgegrenzt war. Nicht dazugehört hat. Jetzt ist es als ob ein neues Herz für dieses Landstück schlagen würde und frischer Atem die Erde lockern würde.

Es ist März. Die Äcker draussen beginnen sich zu regen und zu erwärmen. Über sie zieht ein frischer Wind, wärmende Sonne, intensive Regen, eine neue Kraft. Licht fällt in die tieferen Schichten.

Es ist die perfekte Zeit die eigenen  inneren Böden vorzubereiten. Auf neues Wachstum.

 

Es wird hier nicht gepflügt und nicht gegraben.  Mystische Kräfte wirken auf unsere inneren Äcker und wecken sie auf ihre Art zu neuem Leben.  Durchziehen  sie mit der Magie des Neubeginns.

In dieser Zeit bereitet sich der Boden auf neues Leben vor. Auf neues Wachstum und neue Fülle, die aus der Leere geboren wird, die über den Winter ihr Werk vollbracht hat. Raum geschaffen hat für das Neue.

Wie sieht es aus in Deinem inneren Boden jetzt? Spürst Du in Dir eine neue Kraft langsam wach werden? Agierst Du aus tiefer Gelassenheit heraus? Reicht Dir die Vorstellung, dass alles perfekt orchestriert ist in Dir?  Kannst Du zulassen, dass jetzt die Zeit ist für Öffnung? Trotz der Unsicherheit vor dem Unvorhersehbaren? Vertraust Du Deiner Intuition und Deinem Herzen?

Nimm doch mal eine Bodenprobe und schick sie mir.

 

Ich werde sie in meinen Händen vorsichtig bewegen und Dir dann meinen Eindruck mitteilen. Mail an mich als Antwort auf diesen Blogbeitrag reicht. Ich freu mich drauf und das Licht im StoryLAB ist immer an.

Herzensgruß von Gudrun

P.S.: Monika Birkner war 2022 eine der wesentlichen Kräfte bei meiner eigenen Bodenbereitung für ein ganz neues Programm. Sehr strukturiert und dennoch fließend ihre Prozesse, denen ich fast mühelos folgen konnte.

Das neue Signature Programm liegt gerade noch in meinem Energie Fermentierer und die Zeit zieht ihre Kreise durch die einzelnen Abschnitte und Module. Alles wächst zusammen und reift auch in mir.

Hier der Link zu unserem Interview im Anschluss an GO Premium!

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