Wild und ungezähmt Logbuch eines neuen Geräuschs 2023

Wie kommen neue Geräusche in die Welt?

 

Wenn Du Dich auch schon oft gefragt hast, wann das Neue eigentlich beginnt und wie man es spürt, dann ist mein Logbuch vielleicht genau der richtige Impuls in diese Zeit des Wandels. Für mich beginnt alles mit einem Geräusch.

Einem Herzschlaggeräusch

 

Das Poème oben habe ich vor 6 Jahren für einen Ort geschrieben, der exakt dieses neue Geräusch in meinem Herzen erzeugt hat. Es war eine alte Wäscherei, die zum Verkauf stand und ich stand in dieser Wäscherei und konnte kaum erfassen, was da in mir vorging. Es war eine Welle an JA! Ich badete in der Vorstellung hier einen Ort zu schaffen für Menschen in Entwicklung und Wachstum. Ein Ort, der unsere Energie atmet und Menschen ein Ankommen ermöglicht, das öffnet und wärmt.

Einen rohen Raum, einen undefinierten Raum, der Aufnahmekapazität hat für alte und neue Geschichten.

 

Eine wunderbare Architektin hat damals genau diesen Herzschlag aufgenommen und Zeichnungen für den dezenten Umbau gemacht. Die Welle in mir wurde größer und ich fühlte mich genau gespiegelt in diesen Plänen. Die Räume waren den Elementen zugeordnet und spiegelten die Energie von Wasser, Luft, Erde und Feuer wider. Alles stimmte. Ich stimmte darin. Jens und ich wir stimmten darin.

Die alte Wäscherei 2016 roh und leer

Irgendwie sollte es noch nicht sein. Vielleicht fehlte es mir an Vehemenz, vielleicht fehlte es mir an Mut und vielleicht fehlte mir auch die wirkliche innere Überzeugung, dass das der nächste Schritt sein könnte. Vielleicht war da auch noch in mir nicht genug JA!

Dieses Gebäude haben dann Unternehmer gekauft, die darin jetzt Treppenlifte bauen. Manchmal schiele ich noch dorthin.

 

ungefülltes Leben in diesen Räumen

 

Vielleicht war auch das der Reiz: Etwas zu neuem Leben erwecken. Ähnlich einem verstorbenen Traum, der dennoch eine Art stille Existenz in uns behält. Ein bisschen Aufmerksamkeit in seine Richtung und schon beginnt er leise wach zu werden. Wir erleben das gerade kollektiv. Etwas in uns wacht auf. Wir erinnern uns an Teile, die wir lange nicht mehr gelebt haben.

Mit dieser Erinnerung nehmen wir einen Faden auf, dem wir folgen und der führt uns schnurstracks zu einem Lebensgefühl und dann zu Aktionen und im besten Fall an Orte und Menschen, die aus der Erinnerung eine Realität machen, die wirklich lebt.

Logbucheintrag 26. Februar 2023

Sonntag in Biarritz. Aus dem Traum eine Realität gemacht und jetzt sitze ich an dem Ort, von dem ich so lange geträumt habe. Es ist kein neuer Ort, kein mir unbekannter Ort, aber ich habe das Gefühl, ich bin neu und in gewisser Weise mir auch unbekannt. Es ist etwas vertraut Fremdes in mir.

Es ist als würden sich Entfernungen in mir leise annähern und eine Energie fließen lassen, von der ich wusste, die ich aber immer so blockiert habe.

 

Heute ist auch der Geburtstag meiner jüngsten Tochter. Ich denke hier am Nordatlantik an sie, ich denke an den Tag ihrer Geburt. Die Erfahrungen, die damit für immer verbunden bleiben, wir uns immer verbunden bleiben, solange wir leben.

Ich wäre gerne heute bei ihr und wir würden den Tag genießen. Mit den Geschwistern, den Partnern der Geschwister, den Kindern, die bereits auch schon dabei sind. Es sind viele geworden, wir zusammen. Dazu gehören auch die Kinder von Jens. Das ist ein beachtlich langer Tisch, an dem wir sitzen, wenn alle zusammen sind.

Auch diese Gedanken, einer Mutter, die das Nest vor ihren Kindern verlassen hat, sind sehr präsent.

 

Ich habe meinen Kindern diesen Bruch zugemutet. Bin nicht weiter die Mutter geblieben, die ich bis dahin war. Ich habe darauf vertraut, dass sie genug Wurzeln gebildet haben um diesen Stürmen zu begegnen. Es war keine leichte Entscheidung und auch keine leichtfertige Entscheidung. Die Konsequenzen waren für uns alle tiefgreifend und verändernd.

Damals bin ich an den Nordatlantik gefahren. Mit vielen, quälenden Fragen im Gepäck. Viel Angst, Einsamkeit und Unsicherheit. Aber auch einem Bewusstsein, dass trotz allem, sich etwas einen Weg bahnt, das unmittelbar mit mir verknüpft war und damit auch mit meinen Kindern. Eine Wahrheit, die sich nur so ihren Weg bahnen konnte.

Das ist jetzt 18 Jahre her und ich bin wieder an den Nordatlantik gefahren. Mit sehr viel innerer und äußerst Entwicklung. Ich habe das Gefühl, ich habe wirklich damit begonnen aus mir zu schöpfen. Verbunden mit etwas, das größer ist als ich und es endlich annehme und in der Tiefe wertschätze. Eine Kraft, die nur ich in diese Welt tragen kann und werde.

In einer anderen Verbundenheit mit meinen Kindern.

 

In mir ist Dankbarkeit und tiefe Demut diesem Weg gegenüber und der Führung, die mir das ermöglicht hat.  Eine innere Führung, die gespeist wird aus einer Herzensverbindung. Einem Verbundensein mit einer Frequenz, die nur dort entstehen kann und auch nur dort gespürt werden kann.

Ich bin nicht allein hier am Nordatlantik. Ich bin mit einem Menschen hier, dem es ähnlich geht wie mir, was den Ort betrifft. Die ebenso eine tiefe Sehnsucht in sich trägt, nach der Verbundenheit jetzt auch mit einem Ort, der spiegelt, was das Herz trägt.

Wir sitzen am Rand der Wellen und lassen unsere Körper durchrauschen.

 

Alle Pläne lösen sich hier auf in pures Sein, aus dem eine organische Struktur fließt, die einverstanden ist, die in sich den Weg trägt, dem wir nur folgen müssen. Die Wellen haben etwas in uns geweckt, was sich noch etwas müde räkelt und streckt.

Wir sind alle Mütter. Wir tragen alle in uns Möglichkeiten, deren Zeit jetzt  gekommen ist. Der Eisprung, die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen, an den Ort der Begegnung mit der alles auslösenden Kraft, die uns geschenkt wird. Wie die Wellen, die sich kontinuierlich dem Strand, der Küste hingeben. Und dort feine Linien abbilden, die für kurze Zeit von ihrer Existenz berichten.

Heute ist ein strahlender Tag. Wahrscheinlich werden wir heute wieder dort an der Mauer sitzen. Die Menschen beobachten, die Surfer, die irgendwie verschmelzen mit dem Meer und wir mit ihnen. Morgen geht es für uns wieder zurück. Nach Mallorca und nach Überlingen. Voller Rauschen und Wellen.

Ich wünsche Dir einen entspannten Sonntag heute und genug Stille, damit Du Dein Herz hörst und seinen Vorschlägen Aufmerksamkeit schenkst. Welches Geräusch wirst Du in die Welt bringen?

 

 

Wild und ungezähmt Logbuch eines neuen Geräuschs 2023

Wie kommen neue Geräusche in die Welt?

 

Wenn Du Dich auch schon oft gefragt hast, wann das Neue eigentlich beginnt und wie man es spürt, dann ist mein Logbuch vielleicht genau der richtige Impuls in diese Zeit des Wandels. Für mich beginnt alles mit einem Geräusch.

Einem Herzschlaggeräusch

 

Das Poème oben habe ich vor 6 Jahren für einen Ort geschrieben, der exakt dieses neue Geräusch in meinem Herzen erzeugt hat. Es war eine alte Wäscherei, die zum Verkauf stand und ich stand in dieser Wäscherei und konnte kaum erfassen, was da in mir vorging. Es war eine Welle an JA! Ich badete in der Vorstellung hier einen Ort zu schaffen für Menschen in Entwicklung und Wachstum. Ein Ort, der unsere Energie atmet und Menschen ein Ankommen ermöglicht, das öffnet und wärmt.

Einen rohen Raum, einen undefinierten Raum, der Aufnahmekapazität hat für alte und neue Geschichten.

 

Eine wunderbare Architektin hat damals genau diesen Herzschlag aufgenommen und Zeichnungen für den dezenten Umbau gemacht. Die Welle in mir wurde größer und ich fühlte mich genau gespiegelt in diesen Plänen. Die Räume waren den Elementen zugeordnet und spiegelten die Energie von Wasser, Luft, Erde und Feuer wider. Alles stimmte. Ich stimmte darin. Jens und ich wir stimmten darin.

Die alte Wäscherei 2016 roh und leer

Irgendwie sollte es noch nicht sein. Vielleicht fehlte es mir an Vehemenz, vielleicht fehlte es mir an Mut und vielleicht fehlte mir auch die wirkliche innere Überzeugung, dass das der nächste Schritt sein könnte. Vielleicht war da auch noch in mir nicht genug JA!

Dieses Gebäude haben dann Unternehmer gekauft, die darin jetzt Treppenlifte bauen. Manchmal schiele ich noch dorthin.

 

ungefülltes Leben in diesen Räumen

 

Vielleicht war auch das der Reiz: Etwas zu neuem Leben erwecken. Ähnlich einem verstorbenen Traum, der dennoch eine Art stille Existenz in uns behält. Ein bisschen Aufmerksamkeit in seine Richtung und schon beginnt er leise wach zu werden. Wir erleben das gerade kollektiv. Etwas in uns wacht auf. Wir erinnern uns an Teile, die wir lange nicht mehr gelebt haben.

Mit dieser Erinnerung nehmen wir einen Faden auf, dem wir folgen und der führt uns schnurstracks zu einem Lebensgefühl und dann zu Aktionen und im besten Fall an Orte und Menschen, die aus der Erinnerung eine Realität machen, die wirklich lebt.

Logbucheintrag 26. Februar 2023

Sonntag in Biarritz. Aus dem Traum eine Realität gemacht und jetzt sitze ich an dem Ort, von dem ich so lange geträumt habe. Es ist kein neuer Ort, kein mir unbekannter Ort, aber ich habe das Gefühl, ich bin neu und in gewisser Weise mir auch unbekannt. Es ist etwas vertraut Fremdes in mir.

Es ist als würden sich Entfernungen in mir leise annähern und eine Energie fließen lassen, von der ich wusste, die ich aber immer so blockiert habe.

 

Heute ist auch der Geburtstag meiner jüngsten Tochter. Ich denke hier am Nordatlantik an sie, ich denke an den Tag ihrer Geburt. Die Erfahrungen, die damit für immer verbunden bleiben, wir uns immer verbunden bleiben, solange wir leben.

Ich wäre gerne heute bei ihr und wir würden den Tag genießen. Mit den Geschwistern, den Partnern der Geschwister, den Kindern, die bereits auch schon dabei sind. Es sind viele geworden, wir zusammen. Dazu gehören auch die Kinder von Jens. Das ist ein beachtlich langer Tisch, an dem wir sitzen, wenn alle zusammen sind.

Auch diese Gedanken, einer Mutter, die das Nest vor ihren Kindern verlassen hat, sind sehr präsent.

 

Ich habe meinen Kindern diesen Bruch zugemutet. Bin nicht weiter die Mutter geblieben, die ich bis dahin war. Ich habe darauf vertraut, dass sie genug Wurzeln gebildet haben um diesen Stürmen zu begegnen. Es war keine leichte Entscheidung und auch keine leichtfertige Entscheidung. Die Konsequenzen waren für uns alle tiefgreifend und verändernd.

Damals bin ich an den Nordatlantik gefahren. Mit vielen, quälenden Fragen im Gepäck. Viel Angst, Einsamkeit und Unsicherheit. Aber auch einem Bewusstsein, dass trotz allem, sich etwas einen Weg bahnt, das unmittelbar mit mir verknüpft war und damit auch mit meinen Kindern. Eine Wahrheit, die sich nur so ihren Weg bahnen konnte.

Das ist jetzt 18 Jahre her und ich bin wieder an den Nordatlantik gefahren. Mit sehr viel innerer und äußerst Entwicklung. Ich habe das Gefühl, ich habe wirklich damit begonnen aus mir zu schöpfen. Verbunden mit etwas, das größer ist als ich und es endlich annehme und in der Tiefe wertschätze. Eine Kraft, die nur ich in diese Welt tragen kann und werde.

In einer anderen Verbundenheit mit meinen Kindern.

 

In mir ist Dankbarkeit und tiefe Demut diesem Weg gegenüber und der Führung, die mir das ermöglicht hat.  Eine innere Führung, die gespeist wird aus einer Herzensverbindung. Einem Verbundensein mit einer Frequenz, die nur dort entstehen kann und auch nur dort gespürt werden kann.

Ich bin nicht allein hier am Nordatlantik. Ich bin mit einem Menschen hier, dem es ähnlich geht wie mir, was den Ort betrifft. Die ebenso eine tiefe Sehnsucht in sich trägt, nach der Verbundenheit jetzt auch mit einem Ort, der spiegelt, was das Herz trägt.

Wir sitzen am Rand der Wellen und lassen unsere Körper durchrauschen.

 

Alle Pläne lösen sich hier auf in pures Sein, aus dem eine organische Struktur fließt, die einverstanden ist, die in sich den Weg trägt, dem wir nur folgen müssen. Die Wellen haben etwas in uns geweckt, was sich noch etwas müde räkelt und streckt.

Wir sind alle Mütter. Wir tragen alle in uns Möglichkeiten, deren Zeit jetzt  gekommen ist. Der Eisprung, die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen, an den Ort der Begegnung mit der alles auslösenden Kraft, die uns geschenkt wird. Wie die Wellen, die sich kontinuierlich dem Strand, der Küste hingeben. Und dort feine Linien abbilden, die für kurze Zeit von ihrer Existenz berichten.

Heute ist ein strahlender Tag. Wahrscheinlich werden wir heute wieder dort an der Mauer sitzen. Die Menschen beobachten, die Surfer, die irgendwie verschmelzen mit dem Meer und wir mit ihnen. Morgen geht es für uns wieder zurück. Nach Mallorca und nach Überlingen. Voller Rauschen und Wellen.

Ich wünsche Dir einen entspannten Sonntag heute und genug Stille, damit Du Dein Herz hörst und seinen Vorschlägen Aufmerksamkeit schenkst. Welches Geräusch wirst Du in die Welt bringen?

 

 

Kreative Winde und positive Energien 2023

Kreative Winde & positive Energien

 

Ich habe etwas getan, von dem ich nicht weiß, wohin es führt, aber es hat schon für mächtig viel inneren Wirbel gesorgt. Im wunderbaren Salon von Eva Maria Gutt, haben wir am 26. Februar 2021 eine Zukunftsvision entwickelt und uns in den 26. Februar 2023 versetzt. Jede hat ihre Situation dann geschildert. Wo sind wir, was machen wir, wie ist das Wetter, wer sind wir geworden?

 

Da habe ich ein Bild, meine Vision vom 26. Februar 2023 gezeigt und von unserem Treffen an einem Ort erzählt, der schon so lange auf meinem Visionsboard von einer neuen Geschichte erzählt, einem neuen Leben, an einem neuen Ort.

 

Wir sitzen dort am Tisch in Biarritz am Meer, bei Carlos, genießen den Blick auf den wilden und ungezähmten Atlantik, feine Food und leckere Getränke zaubern eine Stimmung gemeinsamen Aufbruchs, wir fühlen tiefe Verbundenheit mit uns und dem Leben. Es ist ein friedlicher Aufbruch, der uns alle wach werden lässt. Jede hat ihr Thema und wir haben ein gemeinsames Thema. Wir feiern uns und das Leben.

 

Was entsteht, ist uns nicht klar. Jedenfalls nicht so klar, dass wir dem einen Ausdruck geben könnten. Es ist aber ein tiefes gemeinsames Gefühl in uns, dass jede wesentlich in diesem Prozess sein wird. Vielleicht stossen wir neue Projekte an, vielleicht entwickeln wir neue Ideen, vielleicht finden wir den Weg zu einer gemeinsamen Idee. Vielleicht.

 

Für mich war es am Montag ein Gefühl von geführtem Verstandverlieren und:

 

Gesagt getan, habe ich … einen Flug gebucht am 22. Februar nach Bilbao und von dort fahre ich mit dem Bus weiter nach Biarritz. Dort ist das Restaurant wo der Tisch steht, an dem wir uns treffen werden, jedenfalls die, die können und mögen.

 

Das Thema wird unter anderen THE ONE MILLION VOICES PROJECT sein. Wir könnten uns am 24. Februar dort treffen oder am Meer treffen oder in einem Cafe treffen und uns den Nordatlantik schmecken lassen. Uns in den Wind schmiegen, gedankliche Wellen reiten und all das Alte wegwehen lassen.

 

Verrückt sein, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Ich habe ein kleines Appartement dort und auch eine Küche. Chiquitin. Klein. Am 26. Februar könnten wir dann eine Art Gipfeltreffen veranstalten. Jede trägt bei mit ihrer Expertise. Am Meer. Wild und ungezähmt. Ich würde den Rahmen vorbereiten, der uns die Möglichkeit zur Entfaltung geben wird.

 

Kleine Impulse und Anstösse mit großer Wirkung und viel Spaß.

 

Ich arbeite gerade noch die Modalitäten aus und dann schick ich die Message raus: WILD & UNGEZÄHMT am Meer … Vents Crèatifs et Ènergies Positives. Meine Reiseverbindungen sind folgende:

 

22. Februar Abflug 7:00 morgens von Palma an Bilbao 8:25. Dann nehme ich den Bus vom Flughafen zum Intermodal Bahnhof, wo um 14:35 mein Bus nach Biarritz abfährt. Ankunft in Biarritz um 17:45. Das Busunternehmen heisst Flixbus.

 

27. Februar Abfahrt mit dem Bus nach Bilbao 11:15, dann den Bus zum Flughafen und mein Flug nach Palma geht 17:50.

 

 

Heute ist Mittwoch, der 25. Januar 2023 und seit Montag baut sich eine unglaubliche Energie für dieses Projekt auf. Ich wechsel stimmungsmäßig von Euphorie zu Panik. Von ganz groß zu ganz klein. Von überzeugt zu schwankend.

 

Inzwischen habe ich mit Eva Maria gesprochen. Intensiv haben wir die Optionen eines gemeinsamen Treffens dort am Nordatlantik bewegt. Eva Maria hat die Salondamen begeistert und motiviert zu schauen, ob es möglich sein könnte. Das Ergebnis: Es klappt nicht. Nicht so und nicht zu dieser Zeit und irgendwie war mir das klar.

 

Klar, in dem Sinne, dass es ja mein Plan ist und nicht der Plan der anderen. Dass ich die Energie aufbringen werde und nicht die anderen. Dass es meine Verantwortung ist, welche Aktionen ich ableite und wie ich darüber empfinde und denke. Wie ich mich unterwegs fühle. Ich bin die Autorin dieses Unternehmens. Ich habe die Freiheit!

 

Ich lasse mir selbst und allem vollkommen freien Lauf und gebe mich diesem Prozess hin. Komme, was wolle. Alles wird richtig werden und dann auch richtig sein. Die richtige Form wird sich finden. Das ist nicht mehr meine Aufgabe.

 

Für mich schließt sich ein großer Lebenskreis und noch mehr darf ich ankommen in meinen Worten, in denen ja eine Vielzahl von Orten liegt. Ich bin zu Hause im Wort. Das ist schön. Das stimmt. Das hatte sich angebahnt vor jetzt mehr als 18 Jahren. Da ist dieses Foto entstanden. Am Nordatlantik in Spanien.

 

An den Flutlinien entlang habe ich meine Worte gelegt, geschrieben, gestellt.

 

Nach der Wortebbe war die Wortflut gekommen … an den Lebenslinien des Atlantik

 

Mein Zukunftsplan damals am Strand von Santander 2005
Die Euphorie überwiegt. Die Kreation macht Spaß. Die Aktion beflügelt und jemand in mir freut sich unbändig. Kann es kaum glauben. Ich bin hellwach in diesem Prozess und fühle mich sehr verbunden mit allem. Alles stimmt. Ich auch!

Logbuch meines Abenteuers heute 2. Februar 2023

 

Es ist klar, sehr klar inzwischen geworden, dass alles im Zusammenhang mit dieser Reise außergewöhnlich und undenkbar zu sein scheint. Genau die richtige Mischung für das Unmögliche. Wie in einem großen Orchester scheinen sich die Elemente selbst zu treffen und zu beraten. In welcher Form sie sich einbringen wollen und werden.

Die Zeit ist reif für das Größere und Weitere nicht nur in mir, sondern in uns allen. Die Zeit des Schweigens vorbei. Neue Geräusche werden auf Die Welt kommen. Zunächst aus alten Geschichten, die endlich erzählt werden und endlich auch gehört werden. Mehr ist es gar nicht. Aber auch nicht weniger.

Es ist die Zeit einer neuen großen Geschichte, eines Narrativ, nach dem wir alle leben und arbeiten wollen, in dem wir alle gemeinsam schöpfen. Aus uns selbst, als verbundene Energie, der Mutter Erde dienend und führend. Wir finden so die Verbindung zwischen den männlichen und weiblichen Energien und können den Widerstand und die Konkurrenz aufgeben.

Uns einlassen auf das, was wirklich zählt: Verbundenheit. Dafür sind wir geschaffen. Alles in uns ist darauf ausgerichtet, sich zu verbinden. Wir selbst mit unseren Organen und Systemen sind verbunden. Keiner unserer Anteile arbeitet losgelöst, auf eigene Rechnung.

 

Logbuch meines Abenteuers heute 6. Februar 2023

Wenn ich mir alles erlaube, was auf mich zukommt, wenn ich wirklich eine Entscheidung getroffen habe, dann ist es wie ein Aufenthalt in einem Windkanal gerade. Höchste Stufe innerer Gegenwind. So würde ich meine innere Verfassung beschreiben.

Es ist, als ob meine Systeme sich bedroht fühlen von meinen Entscheidungen. Bedroht in ihrer scheinbaren Ruhe und Gelassenheit. Bedroht von einem Wandel, der viele Teile ihrer Existenz auch wirklich bedrohen werden.  Ich löse den Zweifel gerade auf.

Den Zweifel an Entscheidungen, die ich für mich treffe. Die für mich stimmen. Die in sich stimmen, aber für den Verstand unbegreiflich sind. Die Argumente fliegen mir um die Ohren und ich fühle mich wie im Kreuzverhör. Aber ich habe aufgehört zurück zu argumentieren. Einfach aufgehört.

Das hat auch damit zu tun, dass ich eine Komplizin habe bei meinem Unternehmen. Eine Frau, die genauso für sich entschieden hat, dabei zu sein und dafür alles möglich macht. Wir lassen uns also gemeinsam ein auf dieses Abenteuer Nordatlantik für 5 Tage.

Gestern haben wir telefoniert dazu. Ich habe diese Energie gebraucht, diese Unterstützung auch und das Verständnis. Alles darf sein. Alles darf in die Waagschale kommen. Dann wird abgewogen. Aber wer wiegt dabei ab? Der Verstand? Das Herz? Wer ist diese Instanz, die uns ins Ungewisse führt und begleitet?

Es ist die Intuition, diese leise Stimme, die so schnell überhört wird, die so schnell übertönt wird. Vom Rausch des Verstandes, der immer wiederholt. Was er kennt, was er weiß, was einmal gestimmt hat. Nach unserem Gespräch, da war ich wieder in Verbindung mit meiner Intuition. Mit meinem Herzen dabei.

Und ich habe eine Art von Wind in mir gespürt: Den Wind des Aufbruchs. Den Wind des Wandels und den Wind des Neuen. Er weht bereits zwischen Überlingen, Biarritz und Mallorca. Es ist eine kraftvolle und verheissungsvolle Brise, die mein Herz klärt und alles Ungelöste und Unklare darin verwandelt. Vollkommen absichtslos werden wir uns der Zeit hingeben und dem Atlantik, der Leere an den Stränden gerade und der Fülle an Neuem, das wir erschaffen werden.

Alles ist bereit und wir sind es auch!

 

 

Poesie des Unbekannten 2022

Dieses Poem habe ich im Februar 2022 geschrieben. Da wehte eine zarte Melodie durch unser Kloster. Es war eine Improvisation von Susanne Böhm.

Während  ich leise mithörte, da woben sich wie von selbst feine Worte in die Zeit. Die habe ich aufgeschrieben, während ich hörte. Die Musik von Susanne und den leisen und begleitenden Sound meiner Worte.

Es ist in die Zeit geschrieben und es gewinnt an Kraft mit jedem Tag. Die inneren Landschaften fühlen sich angesprochen, berührt und gehört. Sie beginnen sich zu öffnen. Für einen neuen Blick. Ein neues Herz. Ein Zukunftsherz, das bereits begonnen hat zu schlagen.

Ich schreibe mich in seine Arme!

Annäherung & Fliessen

Wie sieht es gerade mit diesem Wort in Deinem Leben aus? Ist alles im Fluß, läuft das Leben, wie Du es möchtest, wie Du es Dir wünschst? Oder ist gerade alles wie gestaut und Du kannst keinen wirklich klaren Gedanken fassen und nichts läuft wie geplant?

Bei mir ist es so die Mitte. Ich spüre, die Veränderungen in der Welt, die wirken sich aus auf mich und meinen Lebensfluß. Irgendwie ist alles stockend. Ich werde langsamer und langsamer und meine Gedanken lassen sich nicht wirklich greifen.

Sind flüchtig und vernebelt. Es ist ungemütlich so, ich bin ungemütlich so.  Scheinbar jeder Gedanke bleibt an irgendeinem Felsvorsprung unterwegs hängen  und nimmt die anderen Gedanken gleich mit. Was entsteht ist ein Strudel. An Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen, Beziehungen, Entscheidungen, meinem Lebensfluß bisher.

Aber es soll wohl so sein gerade und es macht auch Sinn, denn wir sind im September. Im neunten Monat. Wir tragen die Geisteskinder dieses Jahres voll aus und stehen kurz vor der Geburt. Können und sollen nichts beschleunigen, nichts anstoßen. Es ist wie im Rückwärtsgang gerade. Gefühlt ist der größte Teil dieses Jahres nach vorne gerichtet gewesen. Voll mit Neuem. Aber irgendwie auch mit einem geteilten Gefühl. Ein Fuß stand noch in altem Boden und ein Fuß war schon in der neuen Erde.

Gerade wird alles träger und schwerer und langsamer. Erdung. Ruhe. Wenig. Ich brauche mehr Pausen, mehr Schönheit und Harmonie um mich. Menschen mit Verständnis und Zeit, die um mich eine Ordnung herstellen, die sich auf mein Inneres überträgt. In dieser Langsamkeit kommt alles in mir an, was sich in diesem Jahr angesammelt hat an Erfahrungen, Entscheidungen, Beziehungen, Veränderungen. Ich war schnell unterwegs bisher.

ICH brauche die Pause. JETZT!

Weil so gar nichts wirklich in Fluß gekommen ist zum Thema FLIESSEN habe ich heute dazu wieder einmal das Buch von Jens & mir genommen und zum Thema FLIESSEN darin gestöbert.

Tatsächlich bin ich fündig geworden. Nämlich mit dem Wort HUMOR. Humor und Fliessen haben, bei genauerer Betrachtung, sehr viel miteinander zu tun, denn auch der Humor bringt Dinge in uns wieder in Fluß, die ins Stocken geraten sind.

 

Humor beginnt da, wo der Spaß aufhört!

 

Vielleicht kennst Du den Satz. Humor ist die eine Zutat, die den engen Blick wieder weitet und auf das konstruktive Potential einer Situation lenkt, die nicht zu ändern ist. Das Wort leitet sich aus dem lateinischen Wort „humoris“ab und bedeutet „Feuchtigkeit“.

Nach antiker Ansicht war die seelische Gestimmtheit eines Menschen abhängig von den im Körper wirksamen Säften. Die jedem Lebewesen eigenen vier elementaren  Körpersäfte ( humores ) sind damit gemeint, die die vier Temperamente ( cholerisch, phlegmatisch,sanguinisch, melancholisch ) ergeben.

In unserem Kochbuch haben wir den Zimt als Zutat zu diesem Thema genommen, denn Zimt bringt unsere Körpersäfte wieder ins Fliessen, durchbricht die ( Gefühls- ) kälte und auch innere Blockaden. Das Leben kommt wieder in Fluß.

Humor ist weit mehr als Spaß oder Witz eine Lebenstechnik, eine Fähigkeit, eine Art & Weise auf Ereignisse zu reagieren.

Humor kann man üben

 

Er hilft Tragik in Komödie, Schwere in Leichtigkeit zu verwandeln. Schwere und tiefe Themen werden nicht ignoriert, sondern anders adressiert: Angesprochen und ausgesprochen verlieren sie ihre Sonderstellung und erhalten einen realen Platz in unserer Wirklichkeit und in uns selbst.

Ich folge also gerade unseren eigenen Empfehlungen aus unserem Buch und lege mir die Messlatte nicht zu hoch, formuliere realistische Ziele und verfolge sie nicht verbissen sondern spiele mit den Ideen und Möglichkeiten. Stemme mich nicht gegen den Prozess, sondern versuche mitzufließen. Beharre und verharre nicht auf einer Position.

Ich empfehle an dieser Stelle wirklich einmal die eigene innere Positionierung zu überprüfen.

 

Wieviel leere Worte lungern in Deinem inneren Sprachraum und bräuchten einmal wahren und frischen Inhalt? Mit welchen Worten umgibst Du Dich regelmässig ohne einmal zu überprüfen, welchen Inhalt Du ihnen gibst, welche Wertigkeit und welche Bedeutung sie wirklich für Dich haben?

Mir gelingt es mit meiner aktuellen Langsamkeit emotionale Spannungen abzubauen und neue Perspektiven in meinen Erfahrungshorizont zu holen. Ich lasse weiter alte Wertvorstellungen los und rigide Verhaltensmuster. Meinen Worten gehe ich nach und spüre ihnen hinterher. Was bedeuten sie wirklich für mich? So wie dieses Wort heute FLIESSEN.

Wie ist es bei Dir mit dem Humor? Kannst Du mit ihm umgehen, wenn die Situation brenzlig wird? Wenn die Spannung in Dir steigt und Du nach altem Muster mit noch mehr Spannung reagierst, mit noch mehr Enge und Beharren?

Kannst Du spontan loslassen und die Situation, so wie sie ist, umarmen und Dich selbst gleich mit?

 

Kannst Du anerkennen, dass es da noch etwas gibt, das ist größer als Du selbst? Kannst Du Deinen Widerstand auflösen in Humor und plötzlich eine ganz neue Richtung einschlagen? Kannst Du das? Willst Du das?

Ich nenne es eine neue Geschichte beginnen zu beheimaten. Einen Anfang mit sich selbst wagen, der ganz anders ausgerichtet ist, als bisher. Akzente zu verschieben und vielleicht einen komplett neuen Schwerpunkt, eine neue Mitte finden und aus ihr heraus leben.

Die Zeit ist mehr als reif dafür und ich habe das Gefühl, es geht auch nicht anders. Loslassen ist eine schwierige Übung am Anfang, aber wenn man einmal in diesen Prozess eingestiegen ist, dann fühlt sich das Leben immer mehr an wie FLIESSEN.

Wir nähern uns verbunden uns selbst und unserer wahren Natur immer mehr an.

 

Was mir auch oft sehr schwer fällt, aber immer wichtiger wird: Hol Dir Unterstützung für diese Prozesse. Oft sieht man nämlich alleine gar nicht, wo man wirklich steckt. Wie man in einen wirklichen Fluß kommt. Erst mit einem Gegenüber gelingt es, ein Gefühl eigener innerer Sicherheit wieder herzustellen und mit diesem neu gewonnenen Gefühl das verlorene Vertrauen zurückgewinnen. In sich selbst und auch in diese Welt.

Es muß nicht gleich der Tiefgang sein. Es darf leise beginnen. Zart und achtsam. Sanft und kreativ.

In meinem Story LAB gibt es dafür einige Möglichkeiten. Vielleicht für den Anfang etwas Süßes für 5 Tage aus meiner Wort Patisserie. Sie ist kostenfrei, zuckersüß und bitternötig.

Es sind gesprochene Einsätze, die ich aus der Zeit geplückt habe. In einem Moment vollkommener Entspannung wurden sie mir quasi ins Haus geliefert und ich habe sie aufgeschrieben und dann vertont. Es ist schön, gute Sätze auf eine gute Art hören zu dürfen. Sofort entsteht ein neues Gefühl und neue innere Bilder.

Hier kannst Du Dir Deine 5 Tage buchen und bekommst täglich frische und süße Impulse in Form eines einzigen Satzes in Dein Postfach.

Hier der LINK: https://www.go-impuls.com/wort-patisserie/

Oder wir sehen uns ein letztes Mal in meinem Summer LAB. In diesem Jahr ist das Thema: Tief eintauchen in die Fülle des Lebens und 5 Tage lang gibt es frische Impulse und Fragen rund um das Thema FÜLLE.  Vor der Ernte schauen wir auf die Früchte, die in diesem Jahr und den Jahren davor, gereift sind und jetzt bereit sind für die Ernte. Wir lassen den inneren Blick schweifen und genießen die unglaubliche Fülle, die wir sehen.

Dazu auch meine Wort Patisserie und 5X15 Minuten Essenzcoaching 1:1 mit mir täglich. Schau gerne hier für mehr Informationen und den LINK zur Buchung:

https://www.go-impuls.com/special-lab/