Annäherung an ein neues Führungsnarrativ zwischen Himmel und Hölle in Florenz 2025

1 25h Hotel Florenz

 

Zwischen Himmel und Hölle …  Führung  2025/2026

 

Etappe I: HÖREN  Ankommen als Schwellenmoment

 

Jede Reise erlebt man auf mehreren Ebenen, in diversen Etappen und mit unterschiedlichen Gefühlen und Erfahrungen. Richtet man diese Reise beruflich aus, dann öffnet sich eine weitere Ebene des Erlebens:  Das energetische Vorbereiten eines Ortes für Prozesse, die ein Höchstmaß an Sicherheit und Vertrauen, Schutz und Nahrung benötigen. Präsenz, die bereits eine entstehende Zukunft möglich macht. Für alle Teilnehmenden, den Ort selbst und alles, was daraus entsteht und erwächst.

Vorbereitung in diesem Sinn bedeutet für mich als Initiatorin und Impulsgeberin, für etwas wach werden, was noch nicht existiert, es mit Aufmerksamkeit zur Kristallisation bringen, atmen und mich atmen lassen für das, was entstehen kann und wird. Es liegt etwas heiliges in dieser Vorbereitung und ist bereits eine Reise in sich selbst. Wir bringen neue Geräusche in die Welt. Mit jedem Gedanken, jedem Gefühl, jeder Bewegung. Jedem neuen Wort, das wir empfangen und sprechen.

Dann kommt der Absprung …

2 Airport Florenz Aussenbereich

Ich durfte schon mehrere Retreats komponieren zum Thema ANNÄHERUNG, mit unterschiedlichen Impulsen und Aufgaben. In diesem Herbst war Florenz unser gemeinsames Ökosystem, unsere Spielwiese der Möglichkeiten.  Unser Raum der Inspiration. Zwei Teilnehmerinnen und ich. Hochkonzentriert, fokussiert und verbunden. Ausgerichtet.

Die Orte, die ich wähle, sind wie Spiegel der Themen, die sich dann auf unerwartete Weise zeigen und entfalten. Wir haben eine Verbindung längst bevor klar ist, dass dieser Ort, der Ort der Begegnung sein wird. Himmel und Hölle, inszeniert von  Interior Designerin Paola Navone in einem ehemaligen Bankgebäude.  Dantes Göttliche Komödie und ein Hotel, das sich wie eine Bühne öffnet, die jenseits dieser Welt zu liegen scheint, doch mitten in ihr pulsiert.  Das fügte sich passend in unsere Entwicklungswelt für fünf Tage in Florenz.

 

3 Alimentari 25h Hotel Florenz

Hier der Alimentari des Hotels, der mit seiner Üppigkeit und Offenheit wohl den Himmel auf Erden perfekt verkörpert und unser Thema bereits eingefädelt hat.  Wir haben hier unser erstes Frühstück in Florenz eingenommen und waren begeistert, haben uns genährt gefühlt auf vielen Ebenen und inspiriert von Raum und Menschen. Der perfekte Rahmen für den Auftakt in unsere Retreatzeit mit dem Thema: Jedes Urteil über sich selbst dem großen Fluss anvertrauen …

4 Eingang 25h Hotel Florenz

„Almost home“, fast zu Hause, das steht auf der Webseite des 25h Hotels in Florenz und so war die gesamte Reise der ANNÄHERUNG in diesem Herbst. Das Wort „fast“ war wesentlich, denn nichts ist so vollständig, dass es sich nicht danach sehnt etwas anderes zu sein. ( „Nothing is so complete that it does not yearn to be something else“ … Báyò Akomóláfé ). Es ist großartig, neue Orte zu bereisen, das Unbekannte einzuladen und sich selbst darin neu zu verorten und zu erleben. Sich zu erinnern, wer man auch ist und wie man auch ist und werden kann.

„Fast zu Hause“ umschreibt auch perfekt das Gefühl eines Menschen in der ANNÄHERUNG an sich selbst. Vollkommen ankommen ist ein Moment. Eine flüchtige Begebenheit, misst man sie mit menschlichem Zeitmaß. Versenken wir uns ganz in Präsenz, dann erleben wir eine Art kosmisches Ankommen. In Ewigkeiten. In Möglichkeiten. Alles andere ist Annäherung … die Veränderung als Wesen in sich trägt.

Sich erlauben, die eigenen Grenzen neu zu verhandeln, über die eigenen Ufer zu treten und die so verursachte Überflutung nicht als Katastrophe, sondern als Segen zu verstehen. Zu erleben, wie das überflutete Land aus seinem Schlaf erwacht, den vertrockneten inneren Boden öffnet und lockert. Erleben, wie die dort in der Erde ruhenden Samen erwachen unter der segensreichen Bewässerung. Dem eigenen Blühen zusehen und wachsen sehen, was festgesteckt hatte in Härten und Verkrustungen. Urteilen und Bewertungen.

 

5 Teil meines Leadership Poems

 

Wir kamen aus drei Richtungen – Barcelona, Paris, Frankfurt –  mit drei völlig unterschiedlichen Kontexten, Wünschen, Fragen. Und doch begann in diesem Moment etwas Gemeinsames: fünf Tage zwischen Zeiten und Welten, zwischen Ufern und Brücken, die mehr verbanden als nur die Stadt.

Unser Ankommen fühlte sich so an, wie das Beitragsbild ganz am Ende dieses Beitrags: Verheissungsvoll, klar, bereit und neugierig mit geschlossenen Augen den Blick nach innen wenden und sich blind, voller Vertrauen in die Welt der Intuition begeben. Eintauchen in den Rhythmus einer Stadt, sich dem Strom der Menschen und ihren Geschichten anvertrauen und dabei vollkommen bei sich selbst bleiben. Gleichzeitigkeit erzeugen.

 

6 Aussenbereich Flughafen Florenz
Impulsbox – Etappe I

ANNÄHERUNG beginnt mit einem Schwellenmoment.
Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: Impulse für Dein eigenes Ankommen • Wo bist Du in Deinem Leben „fast zu Hause“ – und was davon möchte sich weiter ausdehnen, mehr in Dir ankommen?
• Welche inneren Ufer dürfen überflutet werden, damit Neues wachsen und blühen kann?
• Was wäre möglich, wenn Du für einen Moment ohne Sicht navigierst – geführt von Deiner Intuition? Nimm Dir einen der Impulse.
Schließe die Augen.
Spüre.
Mehr braucht es fürs Erste nicht.

 

Die kommenden Tage

In diesen fünf Tagen flossen wir durch Florenz wie ein innerer und äußerer Strom zugleich. Themen traten über ihre gewohnten Ufer, neue Verbindungen entstanden wie von selbst, und jede Brücke wirkte wie ein kleiner Altar für das, was vorher getrennt war. Wir fanden uns im Alten und Neuen wieder, entdeckten, was wir neu erfinden konnten, und ließen die Stadt uns daran erinnern: Führung beginnt nicht im Tun, sondern im Hören. Der eigenen inneren Stimme zuhören, sie zum Puls der Schritte machen und ANKOMMEN in der eigenen Lebensbewegung. Ermöglicht es erst auch einem anderen wirklich zuhören zu können.

Das hat auch mich betroffen …

7 Alimentari / Gudrun Otten / Photocredits Ursula Gerber

 

Der Fluss, die Brücken, das goldene Mosaik: Wege zu Weite und Verbindung

 

Etappe II: ANNÄHERUNG als konstante Lebensbewegung

Florenz empfing uns an diesem Tag mit einer Leichtigkeit, die kaum zu beschreiben ist. Die Menschen strömten wie ein lebendiges Band durch die Straßen. Laut, bunt, nah, scheinbar grenzenlos der Fluss der Menschen und doch öffnete sich um uns ein klarer Raum. Als hätte die Stadt selbst das Bedürfnis, unsere Prozesse mit großzügiger Gastfreundschaft zu empfangen und zu bewirten.

Die Energie alter Geschichten, die Kultur und Kunst der Stadt hat uns berührt in ihrer makellosen Präsenz und es schien, als würde die Zeit selbst hier eine Art Gleichzeitigkeit in unsere Prozesse einweben. Es war ein Gefühl von Begleitung, das Schutz, aber auch Durchlässigkeit, Bewegung, Luft und Dankbarkeit in unseren Weg gewoben hat.

Wir haben uns durch die Stadt bewegt mit drei Ansätzen:


Ich bin. Du bist. Wir sind.

 

Jede dieser Etappen brachte eine neue Schicht an die Oberfläche. Und es schien, als würden wir an diesem Tag innere Vorhänge zur Seite schieben und Räume betreten, die längst in uns beheimatet waren ohne dass wir davon wirklich Notiz hätten nehmen können. Es braucht die innere Bereitschaft, der Körper braucht das Gefühl, damit Prozesse wirklich ausgelöst und verkörpert werden.

Grenzen haben sich aufgelöst und den Blick freigegeben auf das wahre Potential unserer Worte, die Gefühle auslösten und dann den Körper neu ausgerichtet haben.

Jedes Gespräch fügte sich wie ein goldener fließender Stein in ein agiles Mosaik, das sich erst im Gehen formte. Ein Wort ergab das andere.

Ich bin die, die….

 

So lautete der Ansatz für Etappe I an diesem Samstag und was sich in 1,5h daraus ergeben hat, war eine kleine, unspektakuläre Sensation.  Es ging um eine ganz klare, neue  Positionierung einer Teilnehmenden und die  Worte flossen leicht und stimmig in unseren Tag. Mein Part dabei war, sie zu hören. Zu reflektieren und zu notieren. Es war alles gesprochen, was nötig war. Es musste lediglich bezeugt werden im Hören.

Ich freue mich darauf, diese Energie und Wortkraft auf der neu gestalteten Webseite zu lesen. Kein Wort zu viel und keines zu wenig.

 

8 Arnoufer / Anke Schubert-Hinrichs / Photocredits Ursula Gerber

Im Café Simbiosis gab es ein Frühstück, das uns genährt hat wie ein Ritual. In den Räumen selbst herrschte die italienische Geschäftigkeit eines Samstagmorgens, aber auch hier gab es kleine Inseln der Ruhe und des Abstands. Das Bild unten spiegelt die Kontraste perfekt: Es war der Tag des Florenz Marathon und zehntausende Menschen unterwegs. Ich wollte diese ruhige Fensterecke fotografieren , in der zu diesem Zeitpunkt noch kein Mensch zu sehen war. Und während ich mein Handy in Position brachte, liefen mir förmlich die ersten Läufer durch mein Bild!

Dann sind wir weiter durch den Tag gegangen an die Ufer des Arno. Auch hier Menschenmengen, die auf den Brücken standen und den aussergewöhnlich schönen Tag genossen, lachten, sich unterhielten, Fotos schossen. Niemand  störte den anderen.  Im Gegenteil: Uns kam es so vor, als wäre genau das die richtige Kulisse für den Teil II. DU BIST. Alles floss. Alles hatte Platz.

9 Café Simbiosis Florenz

Du bist die, die …


Sich in der Menge bewegen, die eigene Geschichte weiterschreiben, Teil von allem sein und alles Teil von sich selbst sein lassen, ohne die eigene Form zu verlieren. Kein Urteil die eigene Sicht trüben lassen.

Der Fluss trug unsere Gedanken, die Stadt hielt sie.
Wir ließen Urteile, Härten und alte Vorstellungen mit der Strömung ziehen.
Nicht dramatisch, nicht laut.

Wenn wir uns gestatten Widerstände selbst in Persönlichkeiten zu verwandeln, dann verwandeln sich die Widerstände selbst in treibende und unterstützende Kräfte, die den Weg ebnen in eine ganz neue Sicht auf sich selbst und das Leben.

Ein so veräusserter Widerstand entwickelt sein eigenes Leben ausserhalb von uns und wir haben die Möglichkeit mit dem Ansatz: Du bist … in Kontakt zu treten, einen Dialog zu beginnen. Dem Widerstand eine Form zu verleihen, eine Identität, eine Energie, die ausserhalb von uns zu einer fördernden Kraft werden kann. Zu einer Beraterin, Ratgeberin, Unterstützerin.

Wir sind die, die …

 

Am Ende des Tages fanden wir uns in einem neuen Ton. Im wahrsten Sinne.  Wir haben die Rollen getauscht, ich habe die Führung abgegeben und ein ganz anderes Thema Raum nehmen lassen.  Es ging um poetische Prozessauslösung und den Wert der Pause. Es ging um einen Übergang innerhalb eines Projekts.

Von einem Prozessabschnitt in einen anderen. Wir, die  Prozessbeteiligten waren nicht am selben Punkt. Wir haben getönt. Das Thema. Das war neu und ungewohnt und es war erstaunlich, wie klar und leicht die Energie zwischen uns wurde, die Worte sich neu formten und wir wieder gemeinsam im Projekt verankert waren. Die große Pause hatte uns in einen neuen Raum geführt.

Eine Bühne für die neuen Entwicklungen zu einem Kartendeck rund um das Thema: weibliche Führung und die Lilith Energie.

10 Ursula Gerber / Gudrun Otten / Photocredits Ursula Gerber

Wir haben das Alte ausklingen lassen und uns eingestimmt auf einen klareren Klang, für ein Projekt, das danach nie wieder dasselbe sein würde. Wir haben gerungen um Worte. Wir haben mit Worten gerungen. Und wir sind im Fluss geblieben.

Was nicht mehr stimmte, durfte gehen.
Was stimmte, wurde hörbar.

Es war der eigentliche Tag der Annäherung:
Ein Tag, an dem Dinge, die unklar oder unsortiert waren, plötzlich eine Ordnung fanden, die ehrlicher, leichter und weiter war.

Es war ein Tag, an dem wir uns selbst neu erlebt und neu erkannt haben.

Im Rhythmus der Stadt.
Verbunden mit uns.

Impulsbox – Etappe II

ANNÄHERUNG ist Fluß und Klang
Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: Impulse für Deine Weite & Verbindung • Wenn Du ein brisantes Thema summen oder tönen würdest, wie würde es sich anhören?
• Welche Geschichte über Dich kannst Du heute den Fluss mitnehmen lassen, damit Raum für Neues entsteht?
• Wo bist Du nicht nur „Ich bin“, sondern Teil eines größeren Mosaiks, das Dich weiter macht und wie fühlt sich das an? Wähle einen Impuls.
Atme.
Lass ihn durch Dich hindurchfließen.

Der Giardino delle Rose und der Klang der Stille

 

Etappe III: ANNÄHERUNG als wilde Akzeptanz

Für einen Tag  
jedes Urteil über 
sich selbst in den 
großen Fluss werfen. 

Die Strömung mitnehmen 
lassen, was ihr anvertraut wird

Noch während des Loslassens ein 
Poem flussaufwärts aufsteigen sehen

Die eigenen Widersprüche feiern und sie selbst als die größten Wachstumsbeschleuniger und Ressourcen nutzen. Sich nicht mehr wehren gegen die eigene Größe und Kraft und die tradierten Urteile beobachten und bei Bedarf genüsslich in den großen Fluss werfen.

11 Florenz / Arno / Brücken / Photocredits Ursula Gerber

 

Hier, in der Weite des Giardino delle Rose zu dem wir an diesem Sonntag gegangen sind, wurde das Poem vom Fluss zu einer Erfahrung. Am Ufer des Arno entlang über die Ponte Vecchio, Richtung Piazzale Michelangelo ging es aufwärts und wir stiegen, wie Lachse, die gegen die Strömung flussaufwärts streben zum Laichen, die Bäuche voll mit neuem Leben, die Treppen hoch. Wir trugen die kostbaren Samen neuer Worte in uns.

Liessen den Lärm und das Treiben der Stadt hinter uns. Sind auch noch um die letzte Kurve gegangen und lauschten dem unerwarteten Sound of Silence eines Menschen, der dort auf den Treppen die perfekte akustische Kulisse bildete für diesen letzten Reiseabschnitt. Das Wesentliche offenbart sich nicht im grellen Licht und Lärm, sondern eher in der Dunkelheit, der Dämmerung:

„Hello darkness, my old friend I’ve come to talk with you again. Because a vision softly creeping. Left its seeds while I was sleeping. And the vision that was planted in my brain. Still remains. Within the sound of silence“

Etappe III war eine Schwelle in neue Welten.
Wir haben die Brücken überquert, die wir am Tag zuvor im Inneren gebaut hatten und fanden uns auf der anderen Seite wieder: weiter, klarer, neu gestimmt.

Vielleicht war das der eigentliche Moment der Integration: dass wir sehen konnten, wohin der Weg uns geführt hat. Nicht zu einem Ziel, sondern zu einem Bewusstsein. Zu einer Sprache, die aus der Stille kommt.

Vielen Dank an Anke und Ursula für Eure wundervolle Präsenz!

12 Ursula Gerber / Anke Schubert-Hinrichs





Impulsbox – Etappe III ANNÄHERUNG ist ein Garten

Bevor Du weitergehst, halte kurz inne: 1. Wie ist Dein innerer Boden gerade beschaffen?
2. Welchen Duft hat Dein Herz in diesem Moment? 3. Welches neue Wort möchte sich in Dir jetzt neu verwurzeln? Wähle einen Impuls.
Atme.
Lass ihn durch Dich hindurchfließen.

 

Look at the whole picture …. dieses Foto war mein erster Eindruck von Florenz gleich beim Ankommen am Flughafen. Da konnte ich nicht ahnen, dass ich genau dort ein rotes Perlenarmband kaufen würde …

Dank an:

25h Hotel Firenze:   https://25hours-hotels.com/de/florence/piazza-san-paolino/

Café Simbiosis Firenze: https://simbiosi.bio/

Pasticceria Belucci Firenze: https://www.pasticceriabelluccifirenze.it/

Jewelry: https://www.fratellipiccini.com/

Ursula Gerber Kunst: https://ursulagerberkunst.ch/

Anke Schubert Hinrichs Consulting: https://tellus.academy/anke-schubert-hinrichs/

Gudrun Otten:  https://www.go-impuls.com/

 

Empfangsbereich Flughafen Florenz

Von Worten und Wellen … Rückblick auf die Poetry in Business Conference 2025

Wenn Worte Wellen werden — Rückblick auf die Poetry in Business Conference 2025

Stell Dir vor, Worte selbst werden Wesen, Persönlichkeiten, die sich Dir zur Verfügung stellen. Die sich Dir in Herz und Mund legen und Du sie erst fühlen, dann schmecken und dann sprechen kannst. Und stell Dir weiter vor, wie diese Worte in anderen Herzen landen, sanft wie auf einem weichen Kissen, dort ein wohliges Gefühl auslösen und andere Worte wecken, die sich dann aus diesem Herz in den Mund legen und dann das Licht der Welt erblicken und erfahren.

Dr.Kate Jenkinson, initiator of the Poetry in Business Conference

Ganze Wortwellen haben wir gemeinsam ausgelöst während der zweiten Poetry in Business Conference 2025, die  Dr. Kate Jenkinson  wieder einmal meisterlich orchestriert hat.  Mit Lauren Ducrey  durften wir eine starke poetische Kraft erleben, die KI und Poesie wirksam miteinander verbindet und wir während der Konferenz  kleine Kostproben dieser Verbindung hören durften.

Dann gab es Einblicke in die Poetry Business School, eine Kollaboration zwischen  Mark Constantine, Mitbegründer der Kosmetikmarke Lush und  Deb Alma von der Poetry Pharmacy . Unternehmen sind Geschichten und Unternehmen beginnen mit einer Geschichte. Was daraus entsteht kann Menschen inspirieren, bereichern, erinnern, erfreuen, nähren. Die Poetry Pharmacy bietet poetischen Rat und poetische Hilfe in wunderschöner Form und Wirkung und das Buch, das die beiden geschrieben haben, ist ein großartiger Leitfaden für Menschen in Unternehmen, die wieder Zugang finden wollen zu ihren Gefühlen und sich selbst. Die eine kurze Pause im Rausch suchen und Sinn finden und Wirksamkeit im Lesen kleiner Poems.

Wild Remedy … aus der Poetry Pharmacy direkt zu mir ins Haus DANKE dafür

What Poetry brings to  business  von Dr. Clare Morgan, hat mich während der ersten Poetry in Business Conference 2024 schon begeistert und begleitet mich nach wie vor bei meiner Arbeit.  In diesem Jahr hat sich The Poetry in Business Coalition vorgestellt. Eine Vereinigung von Dr. Clare Morgan, Dr. Kate Jenkinson, Vincent Avanci und Christoph Jenkins, die mit ihren Beispielen gezeigt haben, wie Poesie Unternehmenserfolge ermöglicht und beflügelt. Wie weit poetische Arbeit reicht und wie tief sie sich in menschliches Bewusstsein verankert und von dort heilvoll wirkt.

"It all starts with the good words" Rishi Dastidar
"Poetry is positive disruption!"      Rishi Dastidar

 

Rishi Dastidar, Markenstratege, Poet und Schriftsteller, der gemeinsam mit  John Simmons,  Romanautor und Dichter, Poetic Businessmentor, Sophie Jane Lee, CEO von Electric Peach und Keyari Page, Podcasting Spezialistin und Marketingstrategin über Messaging und Marketing auf eine sehr poetische und wahre Weise gesprochen hat. Eine Stunde mit Tiefgang, Freude und viel Wissen. Ausserdem hervorragenden Fragen von Brian Connolly

Dann kam noch POETRY FOR TRANSFORMATION und 6 Pecha Kucha Talks. Vielen Dank an John Stoddart, Heather McArthur Coughlin, Ross Nichols, Patricia Aherne  und Rebekah Watson.

JEDE UND JEDER einzelne von ihnen einen eigenen Blogbeitrag wert. Jede Geschichte inspirierend und erinnernd. Jeder Beitrag der Beginn einer eigenen Reise. Start und Ende in einem Atemzug. Einem Wort, Einem Bild. In einer Zahl. Einem Poem.

Auch ich habe meine Reise zur Poesie in 20 Folien poetisch beschrieben. Jede Folie hatte 20 Sekunden Zeit ihre Wirkung zu entfalten. Ich hatte schon ein paar Pecha Kucha Talks gehört und erlebt in Gothenburg auf dem Street Photography Festival und war begeistert von der Kürze und der Würze in diesen Präsentationen. In Gothenburg hatte ich auch mein poetisches Coming out auf der Bühne, wo ich das gesamte Festival in einem Poem resümiert habe.

Photo credits go to Rikard Orell! Thanks a lot for your attention.

Für mich bedeutete dieser Pecha Kucha Talk das Ende einer langen Metamorphose. Eine Wandlung in unzähligen Schichten. Mich immer und immer wieder neu erfindend, findend und gleichzeitig verlierend, die ich einmal gewesen bin. Ein großes Loslassen in 20 kurzen Poems, die nicht alles sagen, aber das Wesentliche.

Die Reaktionen auf meinen Pecha-Kucha-Beitrag waren überwältigend und motivierend:

“hypnotisch”
“still und kraftvoll zugleich”
“die Alchemie der Sprache”
“Poesie berührte meinen Körper”
“ein Klangraum von Wahrheit”
“Reclaiming my voice now — ein Versprechen”

Diese Worte waren wie Spiegel.
Sie haben mir gezeigt, was ich oft selbst vergesse:
Dass Poesie nicht Dekoration ist, nicht Schmuck und Beiwerk
sondern Verwandlung.

Sie ist Atem.
Sie ist Beziehung.
Sie ist Erinnern.

Ich DANKE OLLY DAVY , der alle Pecha Kucha Talks so perfekt und leidenschaftlich in einem Poem resümiert hat. Seine Worte zu meinem Talk zu hören, hat mich sehr bewegt und berührt.

An den Flutlinien des Nordatlantik in ein neues Bewusstsein wachsen … gestern für Dich … heute für mich

Und sie ist ein Arbeitsinstrument: radikal, menschlich, heilsam.


Warum Poesie in den Business-Kontext gehört

 

Die Konferenz hat es erneut sichtbar gemacht:
Wir stehen an einem Wendepunkt in der Arbeitswelt.

Während künstliche Intelligenz immer präziser schreibt
und Prozesse immer effizienter werden,
brauchen wir Menschen mehr denn je:

Stille.
Stimme.
Verkörperte Sprache.
Emotionale Resonanz.
Poetische Klarheit.

Poesie bringt uns zurück
zu Rhythmus,
zu Bedeutung,
zu Intuition,
zu unserem inneren Wissen.

Sie öffnet Räume für Verbindung, Dialog und echtes Zuhören.
Genau das, was Führungskräfte und Organisationen heute brauchen.


Was mich an diesem Tag am meisten berührt hat

 

Die Konferenz war ein Mosaik aus Stimmen:
jede einzigartig, jede notwendig,
jede ein Beweis dafür, wie Worte Wandel auslösen können.

Ich danke den

Poetinnen und Spoken-Word-Künstlerinnen

 

Sie haben uns daran erinnert, dass Poesie nicht nur Struktur, 
sondern Schwingung ist.
Sie haben Mut, Wucht und Verletzlichkeit auf die Bühne gebracht: ein Gegenraum zur Rationalität des Business.

Coaches und Leadership Expert*innen

 

Sie haben gezeigt, wie Sprache innere Welten verändert:
Wie ein einziger Vers eine Entscheidung drehen,
ein Team verbinden oder
eine Führungssituation deeskalieren kann.

Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen

 

Sie haben Evidenz dafür gebracht, was wir intuitiv wissen:
Dass Poesie Neuroinklusion, Embodiment und emotionale Regulation fördert und damit Wohlbefinden, Kreativität und Innovationskraft steigert.

Moderatorinnen und Community-Hüterinnen

 

Sie haben den Raum gehalten, in dem wir zugehört, 
gesprochen und geteilt haben.
Ein Raum, nicht um zu performen
sondern um echtes menschliches Zusammensein zu feiern.

Jeder einzelne Beitrag war ein Beweis dafür,
dass Poesie eine Business-Praxis ist.
Eine ernsthafte.
Eine wirksame.
Und eine zutiefst menschliche.


Mein eigener Weg: Die Stimme als Welle

 

Mein Pecha Kucha war eine Reise:
vom Schweigen,
über das Lauschen,
bis zur Wiederentdeckung meiner Stimme.
Über die Flutlinien des Ozeans.
Über das Lesen von Wellen.
Über das Erinnern an meine kosmische Herkunft.

Und darüber, wie Worte heute durch mich hindurchfließen
wie freie Energie.

Ich habe gelernt:
Wenn eine Stimme heilt,
heilt sie immer auch andere.

Deshalb bringe ich Poesie heute
in Coachingräume,
in Unternehmen,
in Führungskreise,
in Innovationsteams.

Und genau deshalb gehe ich jetzt noch einen Schritt weiter:


Ankündigung: Meine eigene Poetry & Business Konferenz — auf Deutsch (2026)

 

Die Erfahrung der Konferenz hat etwas in mir geweckt:

👉 2026 werde ich eine deutschsprachige Konferenz zum Thema
„Poesie & Wirtschaft“ organisieren.

Ein Raum, in dem sich Führung, Bewusstsein, Kreativität und kosmische Verbundenheit begegnen.

Ein Raum, in dem Worte nicht schmücken,
sondern ermöglichen.

Ein Raum für Menschen, die spüren,
dass wir neue Narrative brauchen —
narrative, die nicht von Effizienz,
sondern von Seele getragen sind.

Wenn du dabei sein möchtest,
mehr erfahren willst
oder Teil dieser entstehenden Gemeinschaft werden möchtest,
lade ich dich herzlich ein, mir zu folgen oder mich direkt zu kontaktieren.


Zum Schluss: Eine Welle

Es bleibt eine tiefe Dankbarkeit:

für die Menschen,
für die Stimmen,
für das Lauschen,
für die Poesie,
für das gemeinsame Erwachen.

Und für den Mut, Räume zu öffnen,
in denen Worte wieder Wellen werden dürfen.

Gemeinsam wachen wir auf.
Gemeinsam schreiben wir neu.

PAULA & THEO Das Buch

Erinnerungsausbruch

 

In den Tiefen des Bewusstseins sind alle Geschichten miteinander verbunden: Vergangenheit, Zukunft und Präsens treffen sich an bestimmten Punkten unseres Lebens und ermöglichen oder aber verhindern Entwicklung und inneren Frieden. Diesen Blogbeitrag schreibe ich aus meinem tiefen inneren Frieden und freue mich, wenn er Dich inspiriert.  Deine Lebensgeschichte einmal unter einem ganz anderen Aspekt zu betrachten und dann vielleicht sogar aufzuschreiben.

Mutterland

 

Was wäre, wenn Du einmal den Blick vollkommen von Dir weg hin zu Deiner Mutter wenden würdest? Was wäre, wenn Du einmal für eine Zeit die Rolle der Mutter von ihren Schultern, und auch von Deinen, nehmen würdest? Sie als Frau betrachten würdest. Ihre Geschichte wirklich kennenlernen würdest?

Für mich war das der Blick, der alles gedreht hat.

 

Ich konnte ein Kind sehen. In ihr. Traurig, verlassen, überfordert, entschlossen und tüchtig,  trotzend. Allen Widerständen. Die Ärmel hochgekrempelt, tief durchatmend und annehmend. Das, was eh nicht zu ändern ist. Das, was so weh tut, dass man das Gefühl dafür abstellt. Ein für allemal. Das, worauf es keine Antworten gibt. Also besser gar keine Fragen stellen.

Unkuschelig

 

So ist sie geworden. So wird man, wenn man Kind ist und niemand einen Kind sein lässt. Neugierig, offen, verspielt, verträumt, spontan, unberechenbar, freudig, frei. Dafür hatte es keine Zeit mehr gegeben. Keine Bereitschaft. Keinen Blick. Das war vielen Kindern so gegangen nach dem Krieg. Aber das machte es nicht besser. Weder für Paula noch für all die anderen Kinder. Die wuchsen und warteten. Auf einen Vater, der nicht mehr heimkam. Gemeinsam mit einer Mutter, die emotional und auch lebenstechnisch vollkommen überfordert war.

So war das

 

Die Lösung dieses Traumas konnte meine Mutter nicht bewältigen und ich habe ziemlich lange mitgetragen. Unbewusst Lebensschwere übernommen. Still und unbemerkt war ich in die Rolle der Mutter geschlüpft und sehr bemüht, meine eigene Mutter nicht zu belasten. Mit Dingen, die mich selbst tief bewegten. Was daraus folgte war eine Lebenserschöpfung. Dann habe ich den Blick gewendet.

In mein Mutterland geblickt

 

Diese Blicke habe ich in meinem Buch PAULA & THEO verarbeitet und die Geschichte vollkommen transformiert, leicht gemacht, was so schwer war. Die Schätze geborgen, die in einer solchen Geschichte verborgen sind.

So gesehen, haben sich die Blockaden in mir gelöst. Aus inneren Verboten sind innere Hinweisschilder geworden, die mir die Richtung weisen. Aus fragmentierten Gedanken und einem fragmentierten Lebensgefühl, ist ein ganzes Bild geworden. Eine ganze Geschichte. Eine Stimmigkeit. Und ein Gefühl von Ordnung und Frieden.

Meine Worte fließen

 

Und bewässern die trockenen Felder der unausgesprochenen Gefühle und Gedanken. Der nicht erzählten Geschichten. Der nicht gehörten Geschichten. So neu bewässert, öffnen sie sich wie magische Blumen, die endlich ans Licht streben dürfen. Verströmen einen ungeahnten Duft. Reinigen und klären die Luft und laden alles mit einer betörenden Energie auf. Verbinden, was unverbunden geblieben ist.

Es ist eine Art inneres Schweigen, was gebrochen wird, wenn man sich seiner Geschichte auf diese Art zuwendet. Es ist ein liebevolles Annehmen einer ganzen Geschichte, die sich oft so querstellt im eigenen Leben und scheinbar nichts als Hoffnungslosigkeit und Angst verbreitet. Dem Leben einen bitteren Beigeschmack gibt.

Einmal angesprochen und ausgesprochen, gehört und gefühlt, verwandeln sich dramatische Geschichten und zeigen, was noch in ihnen steckt: tiefe Weisheit, Spriritualität, feine Wahrnehmung und ein Weitblick und Tiefblick in menschliche Gefühle, Situationen und Beziehungen, eine Fähigkeit zu spüren, wo jemand steht in seinem Leben und was er braucht.

Wenn Du jetzt auf Dein Leben schaust und in Dir nachspürst, welche Geschichte in Dir möchte gerade erzählt werden? Wartet darauf endlich gehört zu werden. Endlich gelöst zu werden. Welche Geschichte Deiner Mutter kennst Du gar nicht, oder nur teilweise? Jetzt wäre vielleicht ein guter Zeitpunkt zu fragen.

Ein solcher Austausch würde Eure Beziehung auf eine andere Ebene holen und vielleicht könnten dann die vermissten Gefühle sich endlich zeigen. Könnte vielleicht eine Liebe fließen, die bisher blockiert und gestaut im Körper zurückgehalten worden ist. All das kostet unglaubliche Energie, die könnte dann wieder zur Verfügung stehen.

Natürlich werden wir keine Geschichte rückblickend verändern. Aber wir werden so einen neuen Blick wagen. Auf diese alte Geschichte. Das wird sie verändern. Grundlegend. Staunend und überrascht werden wir mit unserer unerschöpflichen Kreativität neu verbunden. Das macht irgendwann nur noch Spaß und man schenkt sich selbst dem Leben neu.

 

In PAULA & THEO habe ich die Komplexität des Lebens heruntergebrochen auf eine pure Geschichte, die leise aber kraftvoll ihr wahres Potential zur Verfügung stellt. Erst öffnen wir das Buch und dann öffnet das Buch uns.

Wie in einem Zeitraffer erleben wir die Geschichte von PAULA & THEO, fühlen uns wohl und geborgen darin, können unsere eigene Geschichte gedanklich mit einweben und uns so einen Weg öffnen. Für Heilung, Transformation, Integration. Ein tiefes Durchatmen, vielleicht? Luft holen, nach dem langen Atem anhalten. Durchatmen. Den eigenen Platz im Leben wirklich einnehmen.

Es gut sein lassen. Dieses Leben und sich selbst darin. Einverstanden sein.

 

PAULA & THEO sind auf Recyclingpapier gedruckt. Das Format ist 15×15 und es sind 100 Seiten. Einseitig bedruckt. Jedes Wort, jeder Satz hat Raum um sich. Jedes Bild steht für sich. Die Geschichte atmet.

PAULA & THEO kommen nicht allein. Sie haben mir vorgeschlagen ein ganz besonderes Zweitexemplar mitzugeben. Es besteht aus 50 vollkommen leeren Seiten. Hat keinen Titel. Ist aufnahmebereit für Deine Geschichte. Für den Teil, den Du bereit bist zu erzählen. Jetzt!

Auch dieses leere Buch sollte nicht einfach so dabei sein. Wir haben uns überlegt, die Elemente aus meiner Geschichte  wie eine Grundsubstanz für Deine Geschichte als Etiketten drucken zu lassen. Quasi eine erste Farbe, eine erste Form, die Dir vielleicht das Anfangen erleichtert.  Schon etwas Farbe ins Spiel bringt. Eine erste Form.

Hier siehst Du mein fabulöses Trio:

 

Zu diesem Trio geselle ich mich noch dazu und  gemeinsam bewegen wir uns in einem geschützten und sicheren Rahmen durch die Themen, die in Deiner Lebensgeschichte gehört werden wollen. In Bezug auf Dein Familiensystem und besonders in Bezug auf das Leben Deiner Mutter.

 

Was wurde nicht ausgesprochen oder angesprochen?

Was wurde nie wirklich gelöst?

Was wurde weitergegeben an Dich?

Was trägst Du aus Deiner Muttergeschichte mit Dir durchs Leben?

 

Dafür gibt es Raum und Zeit und Energie. 8 Wochen +4 Wochen lang für 1 Reisende, die bereit ist endlich ihre Geschichte zu lösen, das darin enthaltene Potential erkennen und damit beginnen, es auch zu nutzen. Für sich selbst und nicht gegen sich selbst.

Es wird ein liebevoller, aber auch klarer und scharfer Blick sein, auf die Wege, die Du gegangen bist, die Beziehungen, die Du eingegangen bist, die Orte, an denen Du gelebt hast und lebst, den Beruf, den Du gewählt hast. Was auch immer sich zeigen mag, wird sich zeigen!

Und wir werden Verbindungen herstellen zu dem Leben und Erleben Deiner Mutter. Ihre Geschichte wird erzählt und gehört. Danach beginnen wir eine neue Geschichte zu schreiben, die noch vollkommen unbekannt ist. Sich aber unterwegs entwickeln wird und zeigt.

Du findest Deine Worte, Du entwickelst Deine Sprache und Du spürst Deine Stimmigkeit darin. Es stellt sich ein Frieden in Dir ein. Eine neue innere Ordnung. Neue Worträume. Warm und liebevoll. Ehrlich und kraftvoll. Alles, was Du berührst und alles, was Dich berührt wird von einer Energie getragen sein, die Deine Verbundenheit und Deine Wahrheit atmet.

Du unterwegs mit mir als Guide

8 Wochen  * 4 Wochen Deine Lebensgeschichte transformieren

1 neue Geschichte schreiben

Eine neue Lebensgeschichte beginnen. Gefüllt mit Deiner Weisheit und Deinem Wissen, Deiner Spiritualität und Seelenkraft aus Deiner transformierten Geschichte.

Wir starten mit unserer Reise gemeinsam am 1. November mit einem Onboarding ZOOM Call um 18:00. Die Reiseunterlagen sende ich Dir vorher zu, so daß wir vorbereitet starten können.

Insgesamt werden wir 2 Retreattage online miteinander arbeiten. Jeden Monat einen kompletten Tag gemeinsam sein. Drei Etappen wird es an jedem Tag geben. Dauer jeder Etappe ca. 1,5h. Daraus leiten sich 2  ZOOM Calls pro Monat ab, die ca. 1,5h Stunden jeweils dauern dürfen.

Wenn Du spürst, daß das für Dich jetzt richtig ist, dann freue ich mich auf ein Gespräch mit Dir. Bis 15. Oktober ist eine Anmeldung  möglich. Kosten 1700 €+21%IVA.

Wenn Du diesen reservierten Platz einnehmen möchtest, dann freue ich mich auf ein informatives persönliches Gespräch mit Dir.  Mail an mich und ich melde mich umgehend bei Dir:  info@go-impuls.com

Also GO!

 

Das Buchpaket ist natürlich bei Buchung sofort auf dem Weg zu Dir …

Annäherung an ein neues Führungsnarrativ am Nordatlantik 2024

Es bedeutet viel in unserem Leben, WILLKOMMEN zu sein. In uns selbst, aber auch an den Orten, die wir besuchen, erschaffen, teilen, genießen und kultivieren. Was das mit ANNÄHERUNG zu tun hat, meinem neuen Signature Format erfährst Du in diesem Beitrag. Es geht um innere Nähe, die wir zu uns entwickeln und es geht um innere Distanzen, die wir erkennen und sie in eine nährende Nähe verwandeln können. Zu uns selbst!

Dieser Beitrag erzählt die Geschichte einer gemeinsamen Reise der Annäherung an den Nordatlantik mit meinen beiden Teilnehmerinnen des Signature Programms. 5 Tage am Nordatlantik sind Teil davon und markieren die Mitte der gesamten Reise über 4 Monate online. Sich offline zu treffen, an einem unbekannten Ort ist Teil des Wachsens und Werdens. Stiftet ein Gefühl tiefer Verbundenheit.

Wir haben in Bilbao begonnen und sind von dort nach St. Jean de Luz gefahren. Dieser erste Tag, war ein Tag des Ankommens und wir haben im Guggenheim Museum die ersten Impulse gesammelt. Aber vorher noch ein feines Frühstück genossen in meinem Lieblingscafé ARVO gleich um die Ecke vom Museum.

 

Wie wird dieser Tag werden und wieviel ANNÄHERUNG erleben wir gerade schon, bevor es wirklich losgeht?

Zwei Jahre ist es her, seit ich mein Signature Programm ANNÄHERUNG, gemeinsam mit Monika Birkner und einer starken Gemeinschaft, ins Leben gerufen habe. Dann ruhte es in mir. Etwas fehlte mir darin, was ich nicht wirklich benennen konnte. Es war nicht greifbar und ich spürte keinen Impuls es zu teilen, anzubieten, durchzuführen.

Es hat diese zwei Jahre gebraucht um wirklich zu reifen und ein Format zu werden, das aus dem Herzen kommt und auch in Herzen landet. Ein Format in die Zeit geschrieben, mit der Kraft, ein lebendiges System gegenseitigen Wachstums zu erschaffen, in dem es nicht rein um den Ausbau von Fähigkeiten geht, sondern in dem wir eigene Präsenz, Geschichte und Zeit verweben mit dem kollektiven Kontext, in dem wir alle uns befinden und der gerade eine große Wandlung durchlebt.

Hier verwandelt sich Wissen in Weisheit

 

und erlaubt uns in zwischenmenschliche Prozesse einzutauchen, die die Tiefe dessen erweitern, wer du bist als Führungskraft. Es sind jene unsichtbaren Verbindungen, subtilen Geschichten und Muster, die bestimmen, wie Du Dich auf andere beziehst, wie du führst und wie Du die Welt siehst und sie prägst.

Hier lade ich Dich ein, alte Muster des Beweisens oder des Strebens nach Zugehörigkeit loszulassen. Stattdessen kultivieren wir einen Raum, in dem Du durch die Fülle der Interdependenz gestärkt wirst.

Durch tiefes Zuhören und reflektierende Praxis findest Du eine Freiheit, die nicht im Ankommen liegt, sondern im Werden

 

Frei von dem Zwang, Deinen Wert zu beweisen, frei, in Deinem inneren Wert zu ruhen, und fähig, in einem neuen Führungsnarrativ zu wirken, das aus innerer Klarheit und kollektiver Weisheit entsteht.

Zwei Frauen hatte ich mir gewünscht für diese erste ANNÄHERUNG und zwei wundervolle Frauen durften sich begegnen, gemeinsam mit mir in einem geschützten Raum. Die Reise nach St. Jean de Luz war exakt in der Mitte unserer 4-monatigen Reise zusammen. Diese beiden Frauen kannten sich nicht, aber bereits während der Vorbereitungen auf St. Jean de Luz war klar:

Hier schwingen zwei Menschen auf der selben Frequenz. So war es über die gesamten 5 Tage dort in Frankreich an der Nordatlantikküste in einer großzügigen und hellen Loft, die ebenfalls zwei Jahre auf uns gewartet hat und uns empfangen hat mit Helligkeit, Wärme und Neugier!

 

 

Das große BLAU & die Entdeckung des eigenen Lichts

 

Kein Element verbinden wir so sehr mit Emotionen wie das Wasser. Menschen bestehen zu über 70% aus Wasser und wir wachsen in einem ganz besonderen Wasser auf während unserer ersten 9 Monate. Wahrscheinlich ist es die Erinnerung an diese Zeiten, die viele Menschen ans Meer, an Seen oder Flüsse zieht. Mich zieht es besonders an den Nordatlantik.

Ich habe dort meine eigene Transformation erlebt, begleitet vom ständigen Rhythmus der Wellen. Durch kein Wort unterbrochen habe ich dem Spiel der Wellen wochenlang zugesehen. Ohne mir irgendeinen Reim darauf zu machen, was das für mich bedeutet. Ich wollte Antworten, so wie mein Verstand es gewohnt war. Was ich bekam waren Wellen und Linien am Strand, die jede Welle hinterlässt. So, wie es das Meer gewohnt war.

Nach der Wortebbe war die Wortflut gekommen … an den Lebenslinien des Atlantik

 

Diese Linien haben irgendwann begonnen mit mir zu sprechen und dann habe ich begonnen zu verstehen. Kommen & Gehen, Nehmen und Geben, Werden und Vergehen. Lebenslinien.

Es war ein einziges Wort, das mich damals bewegt hat: RHYTHMUS. Ich war unterwegs zu meinem eigenen Rhythmus und das Meer zeigte mir den Weg.

 

Es sind sehr viele Entscheidungen gewesen, die folgten, viele Abschiede und Trennungen. Viel Schmerz, aber auch viel Wahrheit. Meine Wahrheit nahm sich Raum und gab mir neue Worte und Möglichkeiten mein Leben so zu gestalten, wie es mir entspricht. Ich ließ alte Programmierungen los und machte Raum für neue Erfahrungen.

Das war eine anstrengende Zeit, aber eine wahre Entwicklung.

 

In meine eigenen Wortwelten, die mir eine ganz neue Beziehung zu mir selbst und meinem Leben ermöglicht haben. Da wo vorher Stille in mir war, da waren plötzlich Worte und mit den Worten waren da plötzlich Gefühle und mit den Gefühlen entstanden neue Entscheidungen und Beziehungen, die sich in meinen wahren Kontext einfügten, wie Puzzlesteine.

Alles badete in einem neuen Licht.

 

Wenn man einmal begriffen hat, dass Worte niemandem gehören, ist es möglich einen ganz eigenen Wortraum zu definieren. Das habe ich mehr und mehr gemacht und daraus ist im Laufe der Jahre meine Visions Poesie geworden und meine besondere Art, Prozesse zu initialisieren und zu aktivieren. Für Menschen, auf der Suche nach einem inneren Frieden und einer Ordnung, die sich in einem Leben spiegelt, das vollkommen ihrer wahren Natur entspricht. Führung unter diesen Vorzeichen bedeutet „inter“ sein. Verbunden mit allem und allen.

Menschen erinnern sich in meiner Gegenwart an ihre Worte, die so noch nie gesprochen worden sind und auch so noch nie gehört worden sind.

 

Das können wir füreinander tun: Räume öffnen für das Ungesehene und Ungehörte. Wir alle tragen Energien und Ressourcen in uns, die nicht gesehen werden obwohl wir sie nicht bewusst verstecken. Sie sind einfach nicht in unserem Blickfeld.

Ein anderer Mensch kann sie für uns zugänglich machen.

 

Das ist es, was ein Retreat wie meines am Nordatlantik leisten kann. Losgelöst vom Alltag und der Routine des Blicks und Erlebens, der gewohnten Gedanken und Gefühle, eintauchen in das Unbekannte und erleben, wie Neugierde wieder das Spiel eröffnet und wir gemeinsam mit wundervollen Menschen einen Prozess gemeinsam  gestalten und erfahren.

Mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit haben wir das Aussergewöhnliche in diesen Tagen erlebt und gefeiert. Uns gegenseitig Räume geöffnet und die Schätze geborgen, die darin geruht haben.

Das feine Essen haben wir auf dem Markt frisch gekauft und ich habe es zubereitet, verwandelt, während gleichzeitig die Verwandlungsprozesse in uns stattgefunden haben

Wir haben uns gemeinsam durch meinen vorbereiteten Prozess in neue Realitäten und Energien begeben, sehr gut gegessen und uns im Nordatlantik eine gehörige Portion Frische  und Leichtigkeit abgeholt. Das Spiel genossen mit der Zeit.

Wir haben gestaunt über die neue Einverstandenheit mit uns selbst. Den Frieden, den wir so ausgelöst haben und der eine innere Ordnung entstehen ließ, der jede Frage überflüssig gemacht hat. Wir selbst waren die Antwort und ein Gefühl neuer Freude konnte sich ausbreiten und neu verankern. Projekte ganz neu befeuern und Ideen teilen, die aus dem Nichts plötzlich auftauchten.

 

Alles darf sich in der wundervollen Präsenz des Nordatlantik neu setzen

 

Wie unser Leben geht, dass wissen wir inhärent. Wir tragen das gesamte Wissen in uns und mit etwas Stille, hören wir diese Stimme, spüren dieses Gefühl und hören die Worte in uns. Ein Blick, eine Geste, ein Kontakt kann für uns eine Einladung sein, diesen Worten einen Atem zu geben. Diese Worte zu sprechen und gehört zu werden. Die Elemente selbst sind unsere Zeugen.

Annäherung am Nordatlantik war für uns eine Annäherung an die Leichtigkeit und das Gefühl, dieser Leichtigkeit zu trauen und ihr zu folgen.  Da, wo vorher Distanz in uns war, ist eine neue Nähe entstanden, neues Vertrauen und eine tiefe Selbstsicherheit, die keine Kontrolle braucht. Die Kraft, die so entsteht, kommt aus dem eigenen Potential, das frei ist von Bestätigung und Anerkennung im Aussen. Diese Kraft schöpft aus sich selbst. Fließt in alles, was wir berühren, benennen, entscheiden.

 

Was wir so entwickeln ist eine Sprache der Nähe und wir beginnen aus einer neuen Wirklichkeit zu schöpfen.

Wie nah kommst Du Dir  und wie fühlt sich das an? Wieviel von Dir vermeidest Du? Welche Worte wählst Du für Dich selbst und wie führst und spürst Du Deine inneren Dialoge?

 

Für die Teilnehmerinnen dieser Reise war es ein tiefes Eintauchen in alte Erfahrungen, die jetzt ganz neu angereichert sind mit neuen Impulsen und verbunden mit neuem Wissen, werden ihre beiden Projekte eine neue Intensität erfahren. Es sind wesentliche Botschaften, die darin jetzt eine neue Kraft entwickeln und die so gewonnene Klarheit überträgt sich auf alle Entscheidungen.

Diffuse Gefühle haben eine klare Sprache bekommen

 

Sichtbarkeit ist was folgt und die Lust am Erschaffen einer Welt, die strahlt. Von Innen nach Aussen. Die teilt und mitteilt, was von Wert ist. Was nährt und verbindet. Was weckt und inspiriert. Frei von dem Zwang, die eigenen Werte zu beweisen, frei, im eigenen inneren Wert zu ruhen, und fähig, in einem neuen Führungsnarrativ zu wirken, das aus innerer Klarheit und kollektiver Weisheit entsteht.

Zukunftsherzen beginnen in ihrem ganz eigenen Rhythmus bereits jetzt zu schlagen

Unsere gemeinsame Reise geht noch ein Stück weiter und ich freue mich auf die Entwicklung, die wir noch erleben werden. Es ist für mich ein großartiges Gefühl, Teil eines solchen Prozesses sein zu dürfen, der alle Lebensbereiche neu aktiviert und ausrichtet. In dem der eigene Platz im Leben ein ganz neues Gefühl auslöst und eine neue Form von Sicherheit etabliert.

Eine Sicherheit, die aus einem Menschen selbst wächst, der sich erlaubt wahr zu sein. Neue Räume und Orte entstehen. Innere und äussere Räume und Orte, die von diesem Gefühl getragen sind.

 

Ein imaginäres Sofa kann Ort tiefer Transformation sein

 

Wie hast Du Dich beim Lesen dieses Beitrags gefühlt? War da Resonanz oder Sehnsucht oder Widerstand? Es würde mich interessieren, was mein Beitrag in Dir ausgelöst hat und ich DANKE Dir für Dein Interesse und Deine Zeit und Aufmerksamkeit.

Wenn Du selbst darüber nachdenkst, Dein Führungsnarrativ vollkommen neu zu beleuchten und verändern, aus Deinem wahren Potential heraus in Führung zu gehen, dann freue ich mich über eine Mail von Dir:

info@go-impuls.com

Oder schreibe gerne einen Kommentar zu diesem Beitrag! Ab Oktober  2025 starte ich eine neue Reise der ANNÄHERUNG. Wieder für 2 Teilnehmerinnen und Du kannst mich bei Interesse gerne kontaktieren und wir führen ein Annäherungsgespräch. Klären Deine Fragen und spüren, ob es passt.

Ausserdem gibt es im AUGUST 2025 und SEPTEMBER 2025 einen kostenfreien Wordshop, der über einen ganzen Tag geht und in dem Du mich und meine Arbeit einmal in einem eigenen Prozess erleben kannst. In einer kleinen und geschützten Gruppe. Der nächste Termin ist Sonntag der 31. August ab 10:00. Es wird insgesamt 3 Etappen geben und wir gehen durch meinen Story LAB Prozess, der dann im Thema ANNÄHERUNG mündet. Du kannst Dir gerne einen der 12 Plätze jetzt reservieren: Eine Mail genügt.

info@go-impuls.com

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Approach – Dein Raum für Transformation und Authentische Führung

Approach ist eine viermonatige Reise für Führungspersönlichkeiten, die nicht nur ihre Kompetenzen erweitern, sondern eine tiefgehende Veränderung ihres inneren Narrativs erleben wollen. Dieser Raum ist geschaffen, um innere Prozesse zu erforschen und zu transformieren, in denen jede und jeder in eine tiefe Verbindung mit sich selbst und dem großen Netzwerk des gemeinsamen Wachstums treten kann.

Bist du bereit, deine Führungsreise auf eine neue Ebene zu heben? Approach lädt dich ein, eine Führungsweise zu entwickeln, die so kraftvoll wie verbunden ist—und damit dein einzigartiges Potenzial in die Welt zu bringen.

Am Nordatlantik mit mir 2024 im Oktober Photocredit: Ursula Gerber

Ich freue mich, wenn Du bei meiner nächsten Reise der ANNÄHERUNG im Oktober dabei bist!

Mehr Informationen gerne auch auf meiner Webseite:

www.go-impuls.com/annaeherung