CORONA und der Herzkraftgenerator

„It´s never too late to be her daughter again!“

 

Diese Zeile aus einem Lied ist bei mir vor nicht allzu langer Zeit hängen geblieben. Was ich darin mochte, das war das Öffnen einer Möglichkeit, die nie ausgesprochen wird, über die man nicht wirklich spricht. Ich konnte förmlich spüren, wieviel Angst, Unfrieden und Unordnung da oft überbrückt werden muss, um wieder ihre Tochter sein zu können. Oder vielleicht gefühlt zum ersten Mal zu sein?

Es geht um die erste Beziehung in unserem Leben, die zu unserer Mutter, deren Herzschlag zu unserem Lebensmantra geworden ist. Für lange Zeit, manchmal für immer. Jetzt sage ich: „Für immer wieder neu,“ diese Verbindung aufnehmen, den Kontakt spüren, den Boden unter den Herzfüssen. Weich, sanft, warm und offen.

Wann wird es möglich, diesen Boden wieder zu betreten oder ihn anders wahrzunehmen, anders sich darauf zu bewegen? Welche Kraft braucht es, damit ein Mensch sich öffnet, vielleicht zum ersten Mal für diese Beziehung, für diesen Menschen, den wir Mutter nennen, die unsere Mutter ist, ob wir das so wollen oder nicht, ob wir das so können oder nicht.

Schon bin ich mitten in meinem Schwerpunkt von meiner Serie:

 

12 Wochen 12 Beiträge 12 Themen rund um Kraft und Lebenskompetenz und das Ankommen in der eigenen Lebensspur in Krisenzeiten wie diesen gerade, als Kriegsenkelin

Heute Thema n°4

Herzkraftgenerator

 

Für mich war es Herzkraft, die es mir möglich gemacht hat, mich zu öffnen auf eine Weise, die ich nie vorher gespürt habe in mir. Erst zaghaft und leise und dann immer vehementer habe ich Boden unter meine persönlichen Herzfüsse bekommen. Habe es zugelassen, dass er mich trägt, dass sie mich getragen hat. So lange Zeit, obwohl sie selbst ein trauerndes Kriegskind geblieben ist. Eins, das auf den Papi wartet, der nicht mehr kommt.

Für uns Kinder blieb da nicht wirklich viel Raum in ihr. Die Traurigkeit und das Warten hatten vollkommen Besitz von ihr ergriffen. Jedenfalls von dem Teil, der von ihr noch übrig war, nach all den Verpflichtugnen, die das normale und sehr geschäftige Leben mit sich brachte. Meine Mutter war immer eine erfolgreiche Geschäftsfrau, auch! Tüchtig, nannte man das früher. So war sie.

Ich konnte das Warten immer noch spüren in ihr

 

Dann bin ich selbst Mutter geworden und da hat es angefangen, das Aufräumen in mir. Da war ich so tief in Kontakt mit Müttern grundsätzlich und mit meiner Mutter im Speziellen. Das war nicht wirklich leicht, denn was ich spürte, das war Traurigkeit … ihre Traurigkeit von damals. Sie machte mich sprachlos, bodenlos und führungslos. Scheinbar grundlos war sie tief in mir und grub.

So tief, bis ich nicht mehr konnte. Eine Psychoanalytikerin diagnostizierte eine PTBS nach dem zweiten Weltkrieg, den ich nicht erlebt hatte. Ich war auf der einen Seite froh, dass es einen Namen gab dafür und auf der anderen Seite verwirrt, denn mir war damals nicht klar, wie tief unser Unterbewusstsein geprägt wird von Erfahrungen, die manchmal Generationen vor uns gemacht worden sind. Das war mir unheimlich, aber es war der Anfang einer langen Reise.

Ich konnte noch viele Dinge mit meiner Mutter besprechen, konnte sie fragen und irgendwann hat sie begonnen auch wirklich zu erzählen. Sie wollte nicht in der Vergangenheit graben und hat mir damals geraten das auch nicht zu tun. Ich habe nicht in der Vergangenheit gegraben. Es war umgekehrt: Die Vergangenheit hatte in mir gegraben. Das hat meine Mutter irgendwie verstanden und so habe ich heute ein kleines Tagebuch bei mir. Darin beschreibt meine Mutter in kurzen Etappen ihre Erlebnisse mit ihrem Vater, der dann im Krieg gefallen ist. Da war sie zehn Jahre.

Aus diesen Episoden habe ich eine Geschichte gemacht. Sie hat die Leichtigkeit, die auch in meiner Mutter war, neben der Traurigkeit und sie hat diese Verbundenheit und das Heile, was auch in ihr war, neben dem Schmerz. Und sie zeigt, dass manche Wünsche sich eines schönen Tages wirklich erfüllen.

Dann habe ich aus meiner ganzen transformierten Geschichte ein Arbeitsformat gemacht, einen Prozess daraus abgeleitet, eine Reise, die in jenes Land führt, vor dem wir uns manchmal so fürchten, dass wir es meiden, obwohl wir ahnen, dass da etwas wartet auf uns, was uns heil machen kann und auch wird. Was uns Ganz machen kann und wir das sofort spüren. Was uns Kraft geben kann, die uns augenblicklich zur Verfügung steht.

 

Ich habe es Mutterland genannt.

 

 

Jeder hat es in sich und manche kennen sich ganz wunderbar darin aus. Lieben Streifzüge durch ihr Mutterland und entdecken immer wieder neue und magische Landschaften, Flüsse, Seen und Meere. Für manche ist es wie versiegelt und alleine schon an die Grenzgebiete des Mutterlandes zu kommen, bedeutet Gefahr, löst Angst aus, Wut oder Traurigkeit.

Wenn wir wüssten, dass das Mutterland auf uns genauso wartet, wie wir tief in uns diese Sehnsucht tragen nach Geborgenheit, Getragensein, Gewollt sein, dann würden wir wahrscheinlich mutiger einen ersten Fuß darauf setzen, tief durchatmen und dann noch einen Fuß und noch einen. Vielleicht würden wir uns einen Guide suchen, jemanden, der sich auskennt, dort in diesem Mutterland.

Es wird gerade Frühlung, der Boden bricht auf, die Erde wird locker und zeigt, was sie in sich verborgen, getragen hat. Einen Winter lang, der manchmal viele innere Jahre gedauert hat. Die Sonne wärmt leise die Samen, die in der Erde geruht haben. Vielleicht ist es jetzt Zeit, einen ersten Schritt zu wagen. Begleitet von mir während einer intensiven und magischen Zeit, in der wir gemeinsam Schritte wagen durchs Mutterland.

Ich sorge für den Proviant unterwegs, für Sicherheit und Schutz, für die richtige Zeit und das richtige Tempo. Für die wohltuenden Pausen zwischendurch und die ungeahnten, tiefen Blicke in ihre atemberaubende Schönheit, ihre ungezähmte Wildheit und ihr liebevolles sich öffnen.

Gemeinsam folgen wir dem Fluß des Lebens ein Stück und lernen den Widerstand aufzulösen in einem übervollen Herzen, das nichts mehr zurückhalten muß und will.

Am 4. April starte ich ein neues MUTTERLAND für 4 Frauen, die individuell ihre Reise durchs Mutterland beginnen möchten und meine Begleitung dafür in Anspruch nehmen wollen. Du lernst Kraft zu schöpfen aus dieser Geschichte, statt Dich in ihr zu erschöpfen und Du lernst das Mutterland auf eine neue, andere Weise kennen und lieben.

Du spürst den Sinn, den Deine Reise bis jetzt gemacht hat und Du siehst die Werte, die Du entwickelt hast. Du findest die Antworten auf Deine Fragen unterwegs Dir entgegenblühen, wie seltene Blumen, die Du nie bemerkt hast.

Mehr Informationen zu Mutterland und eine Möglichkeit für Dich, Dich zu einem kostenfreien und unverbindlichen Gespräch anzumelden, findest Du auf meiner Webseite:

 

 

https://www.go-impuls.com/mutterland/

 

Eine Reise ins Mutterland ist ein wahrer Herzkraftgenerator, der Dich tief mit Deiner wahren Kraft und Quelle verbindet und Du den Weg nie mehr verlierst.

Die Zeit, die wir gerade erleben, öffnet neue Möglichkeiten wirklich in ein Leben zu wachsen, das selbstbestimmt und herzgesteuert geführt werden kann. Kollektiv lösen wir uns von überholten Lebensstrukturen und spüren, wie sich neue Formen der Lebensgestaltung entwickeln.

Jeder Mensch ist auf Wachstum ausgerichtet, wenn er sich in Sicherheit fühlt und Bedeutung und Wirksamkit erfährt. Lassen wir die alten Ängste und Unsicherheiten los, bereiten wir den Boden neu für uns selbst und für die Menschen mit denen wir sind.

Das ist positive Ansteckung aus dem Herzen heraus!   Ich freue mich schon sehr auf meine Reisen durchs Mutterland und es gibt absolut keine Reisebeschränkungen und keinerlei Maßnahmen, die einzuhalten sind. Vielleicht braucht es etwas Mut, vielleicht noch ein Gespräch, vielleicht ist auch alles klar!

 

Herzensgruß von Gudrun Otten

 

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